Opening the text

लक्ष्मणक्रोधः · दैवपुरुषकारविवादः (Lakshmana’s Wrath and the Debate on Destiny vs Human Effort)
अयोध्याकाण्ड
Im Sarga 23 entfaltet sich eine straff geführte ethische Auseinandersetzung zwischen Lakṣmaṇa und Rāma. Während Rāma spricht, schwankt Lakṣmaṇa innerlich zwischen Trauer und Freude, bis er seinen Zorn nach außen trägt: zischend wie eine Schlange, mit dem Antlitz eines Löwen. Er weist die Rechtmäßigkeit zurück, irgendjemanden außer Rāma zu weihen, und brandmarkt die geplante Umkehr der Krönung als gesellschaftlich verwerflich. Lakṣmaṇa greift die Berufung auf das Schicksal (daiva) an und nennt es machtlos; er beharrt darauf, dass Tapferkeit und menschliches Handeln (puruṣakāra) das Geschick „zurückwenden“ können. Wiederholt verspricht er, jedes Hindernis für Rāmas Inthronisation zu zerschlagen, und erklärt, selbst die Lokapālas und die drei Welten reichten nicht aus, ihn aufzuhalten. Seine Rede steigert sich zu Drohungen gewaltsamer Vergeltung, mit Aufzählung von Waffen und Schlachtfolgen, und endet in einem Angebot völliger Dienstbarkeit: Rāma müsse nur den Feind benennen und befehlen. Rāma antwortet, indem er ihn tröstet, ihm die Tränen abwischt und sein prinzipientreues Festhalten am Wort des Vaters als „rechter Pfad“ (satpatha) bekräftigt. So rückt die Episode wieder Gehorsam, Selbstbeherrschung und dharmische Beständigkeit in den Mittelpunkt.
Verse 1
इति ब्रुवति रामे तु लक्ष्मणोऽधश्शिरा मुहुः।श्रृत्वा मध्यं जगामेव मनसा दुःखहर्षयोः।।।।
Als Rāma so sprach, hörte Lakṣmaṇa mit gesenktem Haupt immer wieder zu; und sein Geist geriet wiederholt in einen Zwischenzustand zwischen Kummer und plötzlicher Freude.
Verse 2
तदा तु बध्द्वा भ्रुकुटीं भ्रुवोर्मध्ये नरर्षभः।निशश्वास महासर्पो बिलस्थ इव रोषितः।।।।
Da zog Lakṣmaṇa, der Beste der Menschen, die Brauen in der Mitte zusammen und stieß einen rauen Atem aus – wie eine große Schlange, zornig in ihrer Höhle.
Verse 3
तस्य दुष्प्रतिवीक्षं तद्भ्रुकुटीसहितं तदा।बभौ क्रुद्धस्य सिंहस्य मुखस्य सदृशं मुखम्।।।।
Da erschien sein Antlitz, schwer anzublicken und von gerunzelten Brauen begleitet, wie das Antlitz eines vor Zorn entbrannten Löwen.
Verse 4
अग्रहस्तं विधुन्वंस्तु हस्ती हस्तमिवात्मनः।तिर्यगूर्ध्वं शरीरे च पातयित्वा शिरोधराम्।।।।अग्राक्ष्णा वीक्षमाणस्तु तिर्यग्भ्रातरमब्रवीत्।
Seinen Unterarm schüttelnd wie ein Elefant seinen Rüssel, und den Nacken hin und her bewegend, warf Lakshmana seinem Bruder einen scharfen Seitenblick zu und sprach.
Verse 5
अस्थाने सम्भ्रमो यस्य जातो वै सुमहानयम्।।।।धर्मदोष प्रसङ्गेन लोकस्यानतिशङ्कया।कथंह्येतदसम्भ्रान्तस्त्वद्विधो वक्तुमर्हति।।।।यथा दैवमशौडीरं शौण्डीर क्षत्रियर्षभ।
Zur Unzeit ist in dir diese große Hast entstanden — aus Furcht, das Dharma könne Schaden nehmen, und aus Sorge vor dem Urteil der Menschen. Wie kann einer wie du, unerschüttert an Mut, reden, als sei das Schicksal mächtig, wo es doch in Wahrheit kraftlos ist, o Stier unter den Kshatriyas?
Verse 6
अस्थाने सम्भ्रमो यस्य जातो वै सुमहानयम्।।2.23.5।।धर्मदोष प्रसङ्गेन लोकस्यानतिशङ्कया।कथंह्येतदसम्भ्रान्तस्त्वद्विधो वक्तुमर्हति।।2.23.6।।यथा दैवमशौडीरं शौण्डीर क्षत्रियर्षभ।
Zu ungelegener Zeit ist in dir diese große Erregung entstanden — aus Sorge um das Dharma und aus Angst vor dem Urteil der Menschen. Wie kann ein Standhafter wie du reden, als sei das Schicksal mächtig, o Tapferer, Bester der Kshatriyas, wo das Schicksal doch tatsächlich ohne Kraft ist?
Verse 7
किन्नाम कृपणं दैवमशक्तमभिशंससि।।।।पापयोस्ते कथं नाम तयोश्शङ्का न विद्यते।
Warum preist du dieses erbärmliche, machtlose Ding, das man „Schicksal“ nennt? Und wie kommt es, dass du gegen jene beiden Übeltäter keinen Verdacht hegst?
Verse 8
सन्ति धर्मोपधा श्लक्ष्णाः धर्मात्मन्किं न बुध्यसे।।।।तयोस्सुचरितं स्वार्थं शाठ्यात्परिजिहीर्षतोः।
O Rechtschaffener, begreifst du es nicht? Es gibt feine Ränke—Täuschungen, in Dharma gekleidet—durch die jene beiden aus bloßer List eigennützigen Vorteil an sich reißen wollen, während sie den Schein guten Wandels wahren.
Verse 9
यदि नैवं व्यवसितं स्याद्धि प्रागेव राघव।।।।तयोः प्रागेव दत्तश्च स्याद्वरः प्रकृतश्च सः।
O Rāghava, wäre dies nicht schon zuvor genau so beschlossen worden, dann wäre jener Segen—der von Natur aus zu gewähren ist—ihnen längst schon erfüllt worden.
Verse 10
लोकविद्विष्टमारब्धं त्वदन्यस्याभिषेचनम्।नोत्सहे सहितुं वीर तत्र मे क्षन्तुमर्हसि।।।।
Die Weihe zur Königssalbung, die für einen anderen als dich in Gang gesetzt wurde, ist in den Augen der Welt verhasst. Ich vermag es nicht zu ertragen, o Held — vergib mir, dass ich in dieser Sache so spreche.
Verse 11
येनेय मागता द्वैधं तव बुद्धिर्महामते।स हि धर्मो मम द्वेष्यः प्रसङ्गाद्यस्य मुह्यसि।।।।
O Großgesinnter, eben jenes „Dharma“, durch das dein Urteil in diese Zwiespaltlage geraten ist—unter dessen Druck du verwirrt bist—ein solches Dharma ist mir verhasst.
Verse 12
कथं त्वं कर्मणा शक्तः कैकेयीवशवर्तिनः।करिष्यसि पितुर्वाक्यमधर्मिष्ठं विगर्हितम्।।।।
Wenn du durch dein Handeln die Kraft hast zu widerstehen, wie willst du dann das Wort deines Vaters erfüllen—ein ungerechtes, verwerfliches Wort—gesprochen unter der Gewalt Kaikeyīs?
Verse 13
यद्ययं किल्बिषाद्भेदः कृतोऽप्येवं न गृह्यते।जायते तत्र मे दुःखं धर्मसङ्गश्च गर्हितः।।।।
Wenn dieser verräterische Bruch—aus Schuld geboren—obwohl begangen, dennoch nicht als solcher erkannt wird, dann steigt in mir Kummer auf; und dieses Festhalten am „Dharma“ wird tadelnswert.
Verse 14
मनसाऽपि कथं कामं कुर्यास्त्वं कामवृत्तयोः।तयोस्त्वहितयोर्नित्यं शत्र्वोः पित्रभिधानयोः।।।।
Wie könntest du, auch nur in Gedanken, den Wunsch jener beiden erfüllen, die vom Begehren getrieben sind, stets deinem Wohl feindlich—Feinde, die nur dem Namen nach „Eltern“ heißen?
Verse 15
यद्यपि प्रतिपत्तिस्ते दैवी चापि तयोर्मतम्।तथाप्युपेक्षणीयं ते न मे तदपि रोचते।।।।
Selbst wenn du meinst, ihr Drängen sei das göttliche Geschick selbst, sollst du es dennoch unbeachtet lassen; auch dieser Gedanke gefällt mir nicht.
Verse 16
विक्लबो वीर्यहीनो यस्स दैवमनुवर्तते।वीरास्सम्भावितात्मानो न दैवं पर्युपासते।।।।
Nur der Furchtsame und Kraftlose folgt dem Schicksal; die Tapferen, die ihre Würde wahren, verehren das Verhängnis nicht.
Verse 17
दैवं पुरुषकारेण यः समर्थः प्रबाधितुम्।न दैवेन विपन्नार्थः पुरुषस्सोऽवसीदति।।।।
Wer vermag, dem Geschick durch menschliche Tatkraft zu widerstehen, dessen Ziele werden nicht vom Schicksal vereitelt, und er sinkt nicht in Verzweiflung.
Verse 18
द्रक्ष्यन्ति त्वद्य दैवस्य पौरुषं पुरुषस्य च।दैवमानुषयोरद्य व्यक्ता व्यक्तिर्भविष्यति।।।।
Heute werden sie die Macht des Geschicks und die Macht des Menschen sehen; heute wird der Unterschied zwischen Schicksal und menschlichem Handeln deutlich offenbar.
Verse 19
अद्य मत्पौरुषहतं दैवं द्रक्ष्यन्ति वै जनाः।यद्दैवादाहतं तेऽद्य दृष्टं राज्याभिषेचनम्।।।।
Heute werden die Menschen sehen, wie das Schicksal durch meine Tapferkeit niedergerungen wird—so wie sie heute sahen, wie dein heiliges Königsweiheritual vom Schicksal getroffen wurde.
Verse 20
अत्यङ्कुशमिवोद्दामं गजं मदबलोद्धतम्।प्रधावितमहं दैवं पौरुषेण निवर्तये।।।।
Ich werde das Schicksal durch meine Tapferkeit zurückdrängen—wie man einen wilden Elefanten zügelt, der selbst dem Haken nicht gehorcht und trunken von eigener Kraft voranstürmt.
Verse 21
लोकपालास्समस्ता स्ते नाद्य रामाभिषेचनम्।न च कृत्स्नास्त्रयो लोका विहन्युः किं पुनः पिता।।।।
Selbst wenn alle Hüter der Himmelsrichtungen vereint stünden, könnten sie heute Rāmas Weihe nicht aufhalten; nicht einmal die drei Welten insgesamt—geschweige denn unser Vater.
Verse 22
यैर्निवासस्तवारण्ये मिथो राजन्समर्थितः।अरण्ये ते निवत्स्यन्ति चतुर्दश समास्तथा।।।।
O König, jene, die einmütig deinen Aufenthalt im Wald befürwortet haben—eben jene werden selbst vierzehn Jahre im Wald wohnen.
Verse 23
अहं तदाशां छेत्स्यामि पितुस्तस्याश्च या तव।अभिषेकविघातेन पुत्रराज्याय वर्तते।।।।
Darum werde ich jenes Verlangen abschneiden—das unseres Vaters und das ihre—durch das sie, indem sie deine Weihe behindert, das Reich für ihren Sohn zu sichern trachtet.
Verse 24
मद्बलेन विरुद्धाय न स्याद्दैवबलं तथा।प्रभविष्यति दुःखाय यथोग्रं पौरुषं मम।।।।
Gegen jeden, der sich meiner Kraft widersetzt, wird selbst die Macht des Schicksals kein solches Leid bringen, wie es meine wilde Tapferkeit bringen wird.
Verse 25
ऊर्ध्वं वर्षसहस्रान्ते प्रजापाल्यमनन्तरम्।आर्यपुत्राः करिष्यन्ति वनवासं गते त्वयि।।।।
Nachdem du das Volk regiert hast — selbst tausend Jahre lang — wenn du dich in den Wald zurückziehst, werden deine edlen Söhne dann an deiner Statt herrschen.
Verse 26
पूर्वं राजर्षिवृत्त्या हि वनवासो विधीयते।प्रजा निक्षिप्य पुत्रेषु पुत्रवत्परिपालने।।।।
In früheren Zeiten, nach dem Brauch der königlichen Weisen, wurde der Rückzug in den Wald erst dann geboten, wenn man das Volk den Söhnen anvertraut hatte, die es wie eigene Kinder behüten sollten.
Verse 27
स चेद्राजन्यनेकाग्रे राज्यविभ्रमशङ्कया।नैवमिच्छसि धर्मात्मन् राज्यं राम त्वमात्मनि।।।।प्रतिजाने च ते वीर माऽभूवं वीरलोकभाक्।राज्यं च तव रक्षेयमहं वेलेव सागरम्।।।।
Wenn du, o rechtschaffener Rāma, das Reich nicht für dich annehmen willst, weil der König verwirrt ist und du Unordnung im Land fürchtest, dann, o Held, schwöre ich dir: Möge ich niemals die Welt der Helden erlangen, wenn ich dein Reich nicht schütze—wie das Ufer den Ozean in Schranken hält.
Verse 28
स चेद्राजन्यनेकाग्रे राज्यविभ्रमशङ्कया।नैवमिच्छसि धर्मात्मन् राज्यं राम त्वमात्मनि।।2.23.27।।प्रतिजाने च ते वीर माऽभूवं वीरलोकभाक्।राज्यं च तव रक्षेयमहं वेलेव सागरम्।।2.23.28।।
O Tapferer, ich schwöre dir: Möge ich die Welt der Helden nicht erlangen, wenn ich dein Reich nicht schütze—so wie das feste Ufer den Ozean zurückhält.
Verse 29
मङ्गलैरभिषिञ्चस्व तत्र त्वं व्यापृतो भव।अहमेको महीपालानलं वारयितुं बलात्।।।।
Vollziehe dort die Weihe mit glückverheißenden Riten und bleibe ganz in dieser Aufgabe; ich allein bin kraft meiner Stärke imstande, die Könige zurückzuhalten.
Verse 30
न शोभार्थाविमौ बाहू न धनुर्भूषणाय मे।नाऽसिराबन्धनार्थाय न शरास्तम्भहेतवः।।।।अमित्रदमनार्थं मे सर्वमेतच्चतुष्टयम्।
Diese Arme sind nicht zum Schmuck; dieser Bogen nicht zur Zierde; dieses Schwert nicht bloß, um es umzugürten; und diese Pfeile nicht, um untätig zu ruhen. Dieses Viererzeug ist da, um Feinde zu bezwingen.
Verse 31
न चाहं कामयेऽत्यर्थं यस्स्याच्छत्रुर्मतो मम।।।।असिना तीक्ष्णधारेण विद्युच्चलितवर्चसा।प्रगृहीतेन वै शत्रुं वज्रिणं वा न कल्पये।।।।
Ich begehre keineswegs, dass irgendwer als mein Feind gelte; doch wenn ich mein scharfkantiges Schwert ergreife, das wie ein Blitz erstrahlt, werde ich den Feind nicht schonen — selbst wenn es Vajrin, Indra selbst, wäre.
Verse 32
न चाहं कामयेऽत्यर्थं यस्स्याच्छत्रुर्मतो मम।।2.23.31।।असिना तीक्ष्णधारेण विद्युच्चलितवर्चसा।प्रगृहीतेन वै शत्रुं वज्रिणं वा न कल्पये।।2.23.32।।
Ich begehre keine Feindschaft mit irgendwem; doch sobald ich mein scharfkantiges Schwert ergreife, strahlend wie der Blitz, werde ich den Feind nicht verschonen — selbst wenn es Indra, der Donnerkeilträger, wäre.
Verse 33
खड्गनिष्पेषनिष्पिष्टैर्गहना दुश्चरा च मे।हस्त्यश्वनरहस्तोरुशिरोभिर्भविता मही।।।।
Die Erde wird durch mich dicht und unpassierbar werden, übersät mit Elefantenrüsseln, Pferden und den von meinem Schwert zerschmetterten Gliedmaßen der Krieger.
Verse 34
खड्गधाराहता मेऽद्य दीप्यमाना इवाद्रयः।पतिष्यन्ति द्विपा भूमौ मेघा इव सविद्युतः।।।।
Heute von der Schneide meines Schwertes getroffen, werden Elefanten wie lodernde Berge zu Boden stürzen, wie blitzerleuchtete Wolken, die herabkrachen.
Verse 35
बद्धगोधाङ्गुलित्राणे प्रगृहीतशरासने।कथं पुरुषमानी स्यात्पुरुषाणां मयि स्थिते।।।।
Wenn ich mit angelegtem Arm- und Fingerschutz und dem Bogen in der Hand unter den Männern stehe, wie könnte da noch ein Mann mit seiner Männlichkeit prahlen?
Verse 36
बहुभिश्चैकमत्यस्यन्नेकेन च बहून्जनान्।विनियोक्ष्याम्यहं बाणान्नृवाजिगजमर्मसु।।।।
Indem ich viele Pfeile auf einen schleudere und mit einem einzigen Pfeil viele treffe, werde ich meine Geschosse auf die vitalen Punkte von Menschen, Pferden und Elefanten lenken.
Verse 37
अद्य मेऽस्त्रप्रभावस्य प्रभावः प्रभविष्यति।राज्ञश्चाप्रभुतां कर्तुं प्रभुत्वं तव च प्रभोः।।।।
O Herr, heute wird die Macht meiner Waffenfertigkeit sich offenbaren: sie vermag dem König die Herrschaft zu nehmen und deine Souveränität zu begründen, o Gebieter.
Verse 38
अद्य चन्दनसारस्य केयूरामोक्षणस्य च।वसूनां च विमोक्षस्य सुहृदां पालनस्य च।।।।अनुरूपाविमौ बाहू राम कर्म करिष्यतः।अभिषेचनविघ्नस्य कर्तृ़णां ते निवारणे।।।।
Heute werden diese Arme—bestimmt für Sandelpaste, für Armreife, für das Verschenken von Reichtum und für den Schutz der Freunde—ihr angemessenes Werk tun, o Rama: Sie werden jene zurückhalten, die deine Weihe zur Königswürde behindern.
Verse 39
अद्य चन्दनसारस्य केयूरामोक्षणस्य च।वसूनां च विमोक्षस्य सुहृदां पालनस्य च।।2.23.38।।अनुरूपाविमौ बाहू राम कर्म करिष्यतः।अभिषेचनविघ्नस्य कर्तृ़णां ते निवारणे।।2.23.39।।
Heute werden diese Arme—bestimmt für Sandelpaste, für Armreife, für das Spenden von Reichtum und für das Hüten der Freunde—ihre passende Pflicht erfüllen, o Rama: Sie werden jene abwehren, die Hindernisse für deine Weihe zur Königswürde schaffen.
Verse 40
ब्रवीहि कोऽद्यैव मया वियुज्यताम्तवा सुहृत्प्राणयशस्सुहृज्जनैः।यथा तवेयं वसुधा वशे भवेत्तथैव मां शाधि तवास्मि किङ्करः।।।।
Sage mir: Wer ist dein Feind, den ich noch heute von Leben, Ruhm und seinen Verbündeten trennen soll? Weise mich an, wie diese Erde unter deine Herrschaft komme; ich bin dein Diener.
Verse 41
विमृज्य बाष्पं परिसान्त्व्यचासकृत्स लक्ष्मणं राघववंशवर्धनः।उवाच पित्र्ये वचने व्यवस्थितंनिबोध मामेष हि सौम्य सत्पथः।।।।
Immer wieder die Tränen abwischend und Lakshmana wiederholt tröstend, sprach Rama—Mehrer des Raghu-Geschlechts: „Verstehe mich, Sanfter. Ich stehe fest im Wort meines Vaters; dies ist wahrlich der rechte Pfad.“
The dilemma is whether Rama should resist an unjust political outcome (the blocked coronation and exile) through forceful action, or uphold filial duty by accepting Dasharatha’s command influenced by Kaikeyi.
The chapter stages a debate between determinism and agency, but resolves ethically in favor of disciplined dharma: Rama treats fidelity to a rightful vow as a higher good than immediate political correction, while Lakshmana embodies the counter-impulse of protective activism.
The setting is implicitly Ayodhya’s royal-political sphere, with cultural markers of kingship and warfare—coronation rites (abhiṣeka), martial equipment (bow, sword, arrows, protective gear), and cosmological references (lokapālas, three worlds) used to scale the argument.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
A free sign-in with Google or Apple keeps your chat saved across web and the app.
Read Valmiki Ramayana in the Vedapath app
Scan the QR code to open this directly in the app, with word-by-word meanings, Sanskrit recitation where available, and more.