
Droṇa’s Withdrawal, Death, and the Kaurava Rout (द्रोणनिधन-प्रसङ्गः)
Upa-parva: Droṇa-vadha (The Fall of Droṇa) — episodic unit within Droṇa-parva
Saṃjaya describes a battlefield rendered chaotic by broken chariots, fallen standards, and mass casualties. Yudhiṣṭhira directs the Sṛñjaya mahārathas to press Droṇa (Bhāradvāja), while ominous portents accompany the decisive engagement. Dhṛṣṭadyumna intensifies the assault with dense arrow-volleys; Droṇa counters, then becomes increasingly oriented toward relinquishing life through yogic composure. Bhīma articulates an ethical reproach emphasizing ahiṃsā as a superior norm and the incongruity of a brāhmaṇa engaging in expansive killing for filial and material motives. Droṇa publicly lays down weapons, offers non-fear to beings, and enters yogic absorption; a limited set of observers perceive his luminous ascent. In the ensuing vulnerability, Dhṛṣṭadyumna approaches with a sword and kills Droṇa despite protests, provoking immediate Kaurava demoralization and flight. The chapter closes with Droṇa’s son (Aśvatthāman) learning of his father’s death and rising into intense anger, setting up subsequent retaliatory actions.
Chapter Arc: संजय धृतराष्ट्र से कहता है—घोर युद्ध रात्रि में भी थमा नहीं; अंधकार ऐसा कि योद्धा सामने खड़े शत्रु को भी नहीं पहचान पाते। → अंधेरे में अनुमान और पुकार के सहारे वार-प्रतिवार बढ़ता जाता है; तब दोनों सेनाएँ एक-एक रथ, हाथी और ध्वज के पास मशालें/प्रदीप बाँधकर समूचे रणक्षेत्र को प्रकाश से भर देती हैं। → प्रदीपों की ज्वाला, दिव्य आभूषणों की चमक और दीप्त शस्त्रों के तेज से रात ‘शरत्काल के मध्याह्न सूर्य’ जैसी दहकती प्रतीत होती है—और उसी प्रकाश में रथ-घोड़े-गजों का महासागर, रक्त-वर्षा और शस्त्र-वृष्टि के बीच ‘रात्रि का रण-दुर्दिन’ चरम पर पहुँचता है। → प्रकाशित रणभूमि में सेना पुनः व्यवस्थित दिखती है, पर दृश्य भयावह है—वीरों के गिरने से युद्धस्थल देव-गन्धर्व-यक्ष-अप्सराओं से भरे किसी दिव्य लोक-समारोह जैसा भी प्रतीत होता है; युद्ध का वेग बना रहता है। → रात को दिन बना देने वाले प्रदीपों के बीच यह ‘रण-दुर्दिन’ आगे किस महावीर को निगल लेगा—यह अनिश्चितता अगले प्रसंग पर छोड़ दी जाती है।
Verse 1
/ अपन का बा | अफड-ए क्र त्रिषष्ट्याधिकशततमो< ध्याय: कौरवों और पाण्डवोंकी सेनाओंमें प्रदीपों (मशालों)-का प्रकाश संजय उवाच वर्तमाने तथा युद्धे घोररूपे भयावहे । तमसा संवृते लोके रजसा च महीपते
Sañjaya sprach: O König, als jene Schlacht—schrecklich an Gestalt und furchtbar anzusehen—wütete, schien die ganze Welt von Dunkelheit verhüllt und vom Staub erstickt. In dieser Finsternis konnten die Krieger auf dem Feld einander kaum erkennen, und der Kampf drängte voran durch Vermutung, durch zugerufene Namen und durch laut ausgerufene Zeichen, nicht durch klare Sicht.
Verse 2
नापश्यन्त रणे योधा: परस्परमवस्थिता: । अनुमानेन संज्ञाभियद्धं तद् ववृधे महत्
Sañjaya sprach: O König, in jener Schlacht konnten die Krieger, obwohl sie einander gegenüberstanden, einander nicht sehen. Von Dunkelheit und Staub bedeckt, ging der Kampf weiter durch Vermutung, durch zugerufene Namen und Zeichen—und dieser große Krieg schwoll nur noch mehr an.
Verse 3
नरनागाश्चवमथनं परमं लोमहर्षणम् । द्रोणकर्णकृपा वीरा भीमपार्षतसात्यका:
Sañjaya sprach: „Es erhob sich ein höchstes, haarsträubendes Getöse—Menschen und Elefanten gerieten in eine gewaltsame Erschütterung. Die Helden Droṇa, Karṇa, Kṛpa, Bhīma, Dhṛṣṭadyumna (Pārṣata) und Sātyaki standen im Zentrum dieses furchtbaren Zusammenpralls.“
Verse 4
वध्यमानानि सैन्यानि समन्तात् तैर्महारथै:
Sañjaya sprach: Die Heere, von jenen großen Wagenkriegern ringsum niedergemäht, stürzten ins Verderben—ein Bild der unerbittlichen Wucht des Krieges, in dem die Tüchtigkeit die Menge überwältigt und die moralische Last des Gemetzels auf dem Feld liegt.
Verse 5
ते सर्वतो विद्रवन्तो योधा विध्वस्तचेतना:
Sañjaya sprach: Jene Krieger, deren Geist durch den Schock der Schlacht zerschmettert war, flohen in alle Richtungen—ein Bild dafür, wie Furcht und Verwirrung Disziplin und Entschlossenheit im moralischen wie körperlichen Chaos des Krieges auflösen.
Verse 6
महारथसहस््राणि जषघ्नुरन्योन्यमाहवे
Sañjaya sprach: Im Gedränge der Schlacht erschlugen sich Tausende großer Wagenkrieger gegenseitig—ein Bild des Krieges, der sich selbst verzehrt, wo Tüchtigkeit in wechselseitige Vernichtung umschlägt und die moralischen Kosten der Gewalt scharf hervortreten.
Verse 7
ततः: सर्वाणि सैन्यानि सेनागोपाश्ष भारत । व्यमुहन्त रणे तत्र तमसा संवृते सति
Sañjaya sprach: Dann, o Bhārata, ordneten sich alle Heere und ihre Befehlshaber dort auf dem Feld erneut zu Schlachtformationen, als die Finsternis alles überzogen hatte. In dieser Dunkelheit hatten Strategie und Überleben Vorrang, und die Pflicht des Kriegers gegenüber seiner Seite zeigte sich in rascher, disziplinierter Neuordnung mitten im Wirrwarr.
Verse 8
भरतनन्दन! तदनन्तर उस रणभूमिके तिमिराच्छन्न हो जानेपर समस्त सेनाएँ और सेनापति मोहित हो गये ।। धृतराष्ट्र रवाच तेषां संलोड्यमानानां पाण्डवैर्विहतौजसाम् । अन्धे तमसि मग्नानामासीत् कि वो मनस्तदा
Dhṛtarāṣṭra sprach: „Als eure Krieger, deren Kraft von den Pāṇḍavas zerschmettert war, in Verwirrung gestürzt wurden und in blendender Finsternis versanken — wie war damals der Zustand deines Geistes?“
Verse 9
धृतराष्ट्रने पूछा--संजय! जिस समय तुम सब लोग अन्धकारमें डूबे हुए थे और पाण्डव तुम्हारे बल और पराक्रमको नष्ट करके तुम्हें मथे डालते थे, उस समय तुम्हारे और उन पाण्डवोंके मनकी कैसी अवस्था थी? ।।
Dhṛtarāṣṭra sprach: „Sañjaya, als ihr alle in Dunkelheit versunken wart und die Pāṇḍavas eure Kraft und Tapferkeit zermalmten, eure Heere gleichsam durchrührend—wie war damals die Gemütsverfassung meiner Männer und jener Pāṇḍavas? Und als die ganze Welt so von Finsternis bedeckt war, wie erhob sich wieder Licht—für sie oder für mein Heer?“
Verse 10
संजय उवाच ततः सर्वाणि सैन्यानि हतशिष्टानि यानि वै । सेनागोप्तृनथादिश्य पुनर्व्यूहमकल्पयत्
Sañjaya sprach: Dann sammelte er die Truppen, die nach dem Gemetzel noch übrig waren, setzte Beschützer und Befehlshaber für das Heer ein und ordnete die Kräfte erneut zu einer frischen Schlachtformation. Der Vers betont die düstere Beharrlichkeit des Krieges: Selbst nach schweren Verlusten organisiert die Führung das Verbliebene, indem sie Ordnung und Kontrolle inmitten der Verwüstung voranstellt.
Verse 11
संजयने कहा--राजन्! तदनन्तर जितनी सेनाएँ मरनेसे बची हुई थीं, उन सबको तथा सेनापतियोंको आदेश देकर दुर्योधनने उनका पुनः व्यूह-निर्माण करवाया ।।
Sañjaya sprach: O König, danach ließ Duryodhana, nachdem er allen überlebenden Truppen und den Befehlshabern Weisung erteilt hatte, die Schlachtordnung von neuem aufstellen. Vorn stand Droṇa; im Rücken Śalya; an den Flanken Aśvatthāmā (Droṇas Sohn) und Saubala (Śakuni). Und der König selbst—Duryodhana—rückte in der Nacht vor, die gesamte Streitmacht schützend und zusammenhaltend.
Verse 12
उवाच सर्वाश्चव पदातिसड्घान् दुर्योधन: पार्थिव सान्त्वपूर्वम् । उत्सृज्य सर्वे परमायुधानि गृह्नीत हस्तैज्वलितान् प्रदीपान्
Sañjaya sprach: Da wandte sich König Duryodhana mit beschwichtigenden, tröstenden Worten an alle Scharen der Fußsoldaten: „Ihr Helden! Legt eure besten Waffen beiseite und nehmt brennende Fackeln in die Hand.“
Verse 13
ते चोदिता: पार्थिवसत्तमेन ततः प्रह्ृष्टा जगृहुः प्रदीपान् । देवर्षिगन्धर्वसुर्िसऊड्ूघा विद्याधराश्चाप्सरसां गणाश्न
Sañjaya sprach: Vom vornehmsten der Könige angetrieben, ergriffen sie voller Freude die Lampen. Und mit ihnen versammelten sich Scharen göttlicher Seher, Gandharvas, Suras, Vidyādharas und Gruppen von Apsaras—als ob sie dem königlichen Befehl zustimmten und ihn feierten.
Verse 14
नागा: सयक्षोरगकिन्नराश्न हृष्टा दिविस्था जगृहुः प्रदीपान् | नृपश्रेष्ठ दुर्योधनकी आज्ञा पाकर उन पैदल सिपाहियोंने बड़े हर्षके साथ हाथोंमें मशालें ले लीं। आकाशमें खड़े हुए देवता, ऋषि, गन्धर्व, देवर्षि, विद्याधर, अप्सराओंके समूह, नाग, यक्ष, सर्प और किन्नर आदिने भी प्रसन्न होकर हाथोंमें प्रदीप ले लिये ।।
Sañjaya sprach: Frohlockend ergriffen die Nāgas—zusammen mit Yakṣas, schlangenartigen Wesen (oragas) und Kinnaras, die im Himmel standen—Lampen. Lampen, gefüllt mit duftendem Öl, sah man von den Hütern der Himmelsrichtungen herabkommen. So umgab ein unheimlicher, feierlicher Glanz das Schlachtfeld, als zeichne die himmlische Ordnung selbst diesen Augenblick aus.
Verse 15
सा भूय एव ध्वजिनी विभक्ता व्यरोचताग्निप्रभया निशायाम्
Sañjaya sprach: Jenes Heer, abermals in Abteilungen gegliedert und geordnet, leuchtete in der Nacht mit einem Glanz wie Feuer; seine gereihten Reihen machten die Finsternis zu einem furchterregenden Schauspiel erneuerten Entschlusses und unablässigen Krieges.
Verse 16
रथे रथे पञज्च विदीपकास्तु प्रदीपकास्तत्र गजे त्रयक्ष
Sañjaya sprach: „Auf jedem Wagen wurden fünf Fackeln aufgerichtet und brennend gehalten; bei jedem Elefanten ordnete man drei große Lampen an. Für jedes Pferd stellte man eine einzige, starke Leuchte bereit. So erhellten die von Pāṇḍavas und Kauravas planvoll entzündeten Lichter in kurzer Frist dein ganzes Heer.“
Verse 17
प्रत्यश्चमेकश्न महाप्रदीप: कृतास्तु तैः पाण्डवै: कौरवेयै: । क्षणेन सर्वे विहिता: प्रदीपा व्यादीपयन्तो ध्वजिनीं तवाशु
Sañjaya sprach: „Für jedes Pferd richteten die Pāṇḍavas und die Söhne der Kurus je eine große Fackel her. In einem Augenblick loderten alle diese, geordnet aufgestellten Lichter auf und erhellten rasch dein ganzes Heer.“
Verse 18
सर्वस्तु सेना व्यतिसेव्यमाना: पदातिभि: पावकतैलहस्तै: । प्रकाश्यमाना ददृशुर्निशायां यथान्तरिक्षे जलदास्तडिद्धिः
Sañjaya sprach: „Das ganze Heer, das von Fußsoldaten mit Feuer und Öl dicht begleitet und versorgt wurde, war in der Nacht deutlich zu sehen — wie Wolken am Himmel, die von Blitzen erhellt werden.“
Verse 19
सब लोगोंने देखा कि मशाल और तेल हाथमें लिये पैदल सैनिकोंद्वारा सेवित सारी सेनाएँ रात्रिके समय उसी प्रकार प्रकाशित हो उठी हैं, जैसे आकाशमें बादल बिजलियोंके प्रकाशसे प्रकाशित हो उठते हैं ।।
Sañjaya sprach: „Als das Heer so erleuchtet war — umsorgt von Fußsoldaten mit Fackeln und Öl —, da strahlte Droṇa auf, feurig wie ein Brand und ringsum sengend, o Bester der Könige. In goldener Rüstung stand er inmitten wie die Sonne, die ihre Strahlen aussendet.“
Verse 20
राजेन्द्र! सारी सेनामें प्रकाश फैल जानेपर अग्निके समान प्रतापी द्रोणाचार्य सुवर्णमय कवच धारण करके दोपहरके सूर्यकी भाँति सब ओर देदीप्यमान होने लगे ।।
Sañjaya sprach: „O König, als sich das Licht über das ganze Heer ausbreitete, legte Droṇācārya — in seinem Glanz furchtbar wie Feuer — seine goldene Rüstung an und begann nach allen Seiten zu strahlen wie die Mittagssonne. Da zeigte sich auf den Schmuckstücken aus Jāmbūnada-Gold, auf den makellosen Halsplatten, auf den Bögen und auf den glänzenden Waffen das Feuerlicht als widerstrahlender Schein.“
Verse 21
गदाश्न शैक्या: परिधघाश्न शुभ्रा रथेषु शक््त्यश्न विवर्तमाना: । प्रतिप्रभारश्मिभिराजमीढ पुनः पुन: संजनयन्ति दीपान्
Sañjaya sprach: „O Nachkomme Ajāmīḍhas! Als Keulen, śaikya-Waffen, hell glänzende Eisenknüppel (parighas) und Wagenlanzen wirbelnd geschwungen wurden, schien das Fackellicht, das sie traf und von ihnen zurückstrahlte, immer wieder zahllose neue Lampen zu entzünden.“
Verse 22
छत्राणि वालव्यजनानि खड़््गा दीप्ता महोल्काश्न तथैव राजन् | व्याघूर्णमानाश्न सुवर्णमाला व्यायच्छतां तत्र तदा विरेजु:
Sañjaya sprach: „O König! Dort glänzten Schirme, Yakschwanzfächer (cāmara), Schwerter und lodernde große Fackeln — und ebenso die goldenen Girlanden, die auf den Kämpfenden schwankten — in jener Stunde, als wären sie vom Lampenlicht erhellt.“
Verse 23
शस्त्रप्रभाभिक्ष विराजमान दीपप्रभाभिश्च तदा बल॑ तत् प्रकाशितं चाभरणप्रभाभि- भुशं प्रकाशं नृपते बभूव
Sañjaya sprach: „Damals, o König, strahlte dein Heer—glänzend vom Schimmer der Waffen und zugleich vom Schein der Lampen. Durch den Glanz der Schmuckstücke noch verstärkt, wurde es überaus lichtvoll.“
Verse 24
पीतानि शस्त्राण्यसगुक्षितानि वीरावधूतानि तनुच्छदानि । दीप्तां प्रभां प्राजनयन्त तत्र तपात्यये विद्युदिवान्तरिक्षे
Sañjaya sprach: „Dort warfen Waffen, vom Blut und Schmutz gelblich verfärbt, und die Körperpanzer der Helden, im Getümmel erschüttert und zerschlagen, das Lampenlicht zurück und sandten eine lodernde Helle aus — wie Blitze, die am Ende der heißen Jahreszeit den Himmel durchzucken.“
Verse 25
प्रकम्पितानामभिघातवेगै- रभिष्नतां चापततां जवेन । वक््त्राण्यकाशन्त तदा नराणां वाय्वीरितानीव महाम्बुजानि
Sañjaya sprach: „Vom Wucht der Schläge erschüttert — schlagend und mit Geschwindigkeit nach vorn stürmend — leuchteten die Gesichter jener Krieger in jenem Augenblick wie große Lotusblüten, die der Wind bewegt.“
Verse 26
महावने दारुमये प्रदीप्ते यथा प्रभा भास्करस्यापि नश्येत् । तथा तदा<5<सीद् ध्वजिनी प्रदीप्ता महाभया भारत भीमरूपा
Sañjaya sprach: „Wie, wenn ein gewaltiger Wald aus dürrem Holz in Flammen steht, selbst der Glanz der Sonne dort zu verblassen scheint, so erschien damals dein Heer—obgleich es wie von übermächtiger Helle erleuchtet wirkte—schreckenerregend, nahm eine grauenvolle Gestalt an und stiftete große Furcht, o Nachkomme Bharatas.“
Verse 27
तत् सम्प्रदीप्तं बलमस्मदीयं निशम्य पार्थास्त्विरितास्तथैव । सर्वेषु सैन्येषु पदातिसंघा- नचोदयंस्ते5पि चक्रुः प्रदीपान्
Sañjaya sprach: „Als die Söhne Kuntīs vernahmen, dass unser Heer durch lodernde Fackeln erhellt worden war, handelten auch sie sogleich ebenso. In ihrem ganzen Aufgebot drängten sie die Scharen der Fußsoldaten, Fackeln zu entzünden, und auch sie entfachten die Lichter—der nächtlichen Finsternis mit gleicher Bereitschaft und Entschlossenheit im Kriegshandwerk begegnend.“
Verse 28
गजे गजे सप्त कृताः प्रदीपा रथे रथे चैव दश प्रदीपा: । द्वावश्वपषछ्े परिपार्श्वतो 5न्ये ध्वजेषु चान्ये जघनेघु चान्ये
Sañjaya sprach: „Für jeden Elefanten wurden sieben Lampen angeordnet und für jeden Streitwagen zehn. Zwei Lampen befestigte man auf den Rücken der Pferde; weitere stellte man an den Seiten auf, nahe bei den Feldzeichen, und wieder andere am Heck der Wagen. So wurden Bewegung und Schlachtordnung des Heeres selbst in der Dunkelheit des Krieges sichtbar—eine äußere Ordnung, die einer innerlich gefährlichen Nacht der Gewalt aufgezwungen war.“
Verse 29
सेनासु सर्वासु च पार्श्चतो <5न्ये पश्चात् पुरस्ताच्च समन्ततश्न । मध्ये तथान्ये ज्वलिताग्निहस्ता व्यदीपयन् पाण्डुसुतस्य सेनाम्
Sañjaya sprach: „In allen Abteilungen des Heeres griffen einige von den Flanken an, andere von hinten und von vorn, und wieder andere von allen Seiten. Noch andere standen in der Mitte mit lodernden Brandfackeln in den Händen und erhellten das Heer des Sohnes Pāṇḍus—sie steigerten Schrecken und Verwirrung der Nachtsschlacht und trieben den Kampf zu erbarmungsloser, allseitig umschließender Gewalt.“
Verse 30
सारी सेनाओंके पार्श्रभागमें, आगे, पीछे, बीचमें एवं चारों ओर भिन्न-भिन्न सैनिक चलती हुई मशालें हाथमें लेकर पाण्डुपुत्रकी सेनाको प्रकाशित करने लगे ।।
Sañjaya sprach: „An den Flanken, vorn, hinten, in der Mitte und ringsum in allen Heeren begannen verschiedene Krieger, mit wandernden Fackeln in den Händen, das Heer des Sohnes Pāṇḍus zu erhellen. In der Mitte beider Heere bewegten sich auch andere Männer gleichmäßig umher, loderndes Feuer in den Händen. In allen Truppen mischten sich die Massen der Fußsoldaten mit Elefanten und Streitwagen, und das ganze Feld schien von verflochtenen Reihen zu wogen—ein unheilvolles Licht, das das gegnerische Heer deutlich sichtbar machte und die moralische Spannung der Nachtsschlacht verschärfte.“
Verse 31
तेन प्रदीप्तेन तथा प्रदीप्तं बल॑ तवासीदू बलवद् बलेन
Sañjaya sprach: Durch jene lodernde Kraft geriet auch dein Heer gleichsam in Brand—überwältigt und aufgewühlt von einer Macht, die an sich selbst von höchster Stärke war.
Verse 32
तयो: प्रभा: पृथिवीमन्तरिक्षं सर्वा व्यतिक्रम्य दिशश्व वृद्धा:
Sañjaya sprach: Der Glanz jener beiden schwoll so sehr an, dass er Erde und Luftraum überstieg und sich über alle Himmelsrichtungen hinaus ausbreitete.
Verse 33
तेन प्रकाशेन दिवं गतेन सम्बोधिता देवगणाश्न राजन्
Sañjaya sprach: O König, durch jenes Licht, das bis zum Himmel aufstieg, wurden die Scharen der Götter aufgerüttelt und aufmerksam gemacht.
Verse 34
तद् देवगन्धर्वसमाकुलं च यक्षासुरेन्द्राप्सरसां गणैश्न
Sañjaya sprach: „Jener Anblick wurde dicht erfüllt von himmlischen Wesen—Göttern und Gandharvas—sowie von Scharen der Yakṣas, herrischen Asuras und Gruppen der Apsaras.“
Verse 35
रथाश्वनागाकुलदीपदीप्त॑ संरब्धयोध॑ं हतविद्रुताश्वम्
Sañjaya sprach: „Das Schlachtfeld loderte im Schein der Lampen inmitten des Getümmels von Wagen, Pferden und Elefanten; die Krieger kämpften in wilder Erregung, während viele Pferde erschlagen dalagen oder in Panik davonstoben.“
Verse 36
अन्योन्यं क्षोभयामासु: सैन्यानि नृपसत्तम । उस समय अत्यन्त रोमांचकारी युद्ध हो रहा था। उसमें मनुष्य
Sañjaya sprach: O bester der Könige, die Heere stürzten einander ins Wirrsal. Die Schlacht wogte auf wie ein wilder Sturmwind, erstickt von Massen an Waffen—gleich einer Gewitterwolke großer Wagenkämpfer—dröhnend vom Geschrei der Elefanten und Pferde. In diesem erschütternden Zusammenprall wurden Menschen, Elefanten und Rosse wie in einem Mahlstrom durcheinandergewirbelt; auf der einen Seite kämpften Droṇa, Karṇa und Kṛpa als drei erstrangige Helden, und auf der anderen standen Bhīmasena, Dhṛṣṭadyumna und Sātyaki ihnen entgegen.
Verse 37
तस्मिन् महाग्निप्रतिमो महात्मा संतापयन् पाण्डवान् विप्रमुख्य:
Sañjaya sprach: In jenem Zusammenstoß sengte der großherzige Krieger—gleich einem lodernden Großfeuer—die Pāṇḍavas und zwang sie, sich abzuwenden und in Unordnung zurückzuweichen.
Verse 38
गभस्तिभिम्मध्यगतो यथार्को वर्षात्यये तद्धदभून्नरेन्द्र
Sañjaya sprach: O König, es war wie die Sonne, die am Ende der Regenzeit mitten in ihren eigenen Strahlen steht—klar, glühend und unverkennbar.
Verse 46
तमसा संवृते चैव समन्ताद् विप्रदुद्रुवु: । उन महारथियोंद्वारा उस अन्धकाराच्छन्न प्रदेशमें सब ओरसे मारी जाती हुई सेनाएँ चारों ओर भागने लगीं
Sañjaya sprach: Als die Gegend ringsum von Dunkelheit umhüllt war, brachen die Truppen—von jenen großen Wagenkämpfern von allen Seiten niedergestreckt—die Ordnung und flohen in alle Richtungen.
Verse 56
अहन्यन्त महाराज धावमानाश्न संयुगे । महाराज! वे योद्धा अचेत होकर सब ओर भागते थे और भागते हुए ही उस युद्धस्थलमें मारे जाते थे
Sañjaya sprach: O König, in jener Schlacht wurden selbst die Krieger, die, des Bewusstseins beraubt, in alle Richtungen flohen, noch im Lauf niedergestreckt.
Verse 63
अन्धे तमसि मूढानि पुत्रस्य तव मन्त्रिते । आपके पुत्र दुर्योधनकी सलाहसे होनेवाले उस युद्धके भीतर प्रगाढ़ अन्धकारमें किंकर्तव्यविमूढ़ हुए सहस्रों महारथियोंने एक-दूसरेको मार डाला
Sañjaya sprach: In jener Schlacht—die durch den Rat deines Sohnes in Gang gesetzt wurde—verloren in dichter Finsternis und verwirrendem Blindsein viele große Wagenkämpfer jedes Gefühl für das rechte Handeln und erschlugen schließlich einander.
Verse 143
विशेषतो नारदपर्वताभ्यां सम्बोध्यमाना: कुरुपाण्डवार्थम् | दिशाओंकी अधिष्ठात्री देवियोंके यहाँसे भी सुगन्धित तैलसे भरे हुए दीप वहाँ उतरते दिखायी दिये। विशेषत: नारद और पर्वत नामक मुनियोंने कौरव और पाण्डवोंकी सुविधाके लिये वे दीप जलाये थे
Sañjaya sprach: Zum Wohl der Kurus und der Pāṇḍavas, und besonders auf Antrieb der Weisen Nārada und Parvata, sah man dort Lampen, gefüllt mit duftendem Öl, herabsteigen—sogar aus den Wohnstätten der Göttinnen, die über die Himmelsrichtungen wachen. Diese beiden Seher, Nārada und der Muni namens Parvata, hatten jene Lichter eigens entzündet, um beiden Heeren beizustehen.
Verse 153
महाधनैराभरणैश्न दिव्यै: शस्त्रैश्न दीप्तैरपि सम्पतद्धिः । रातके समय अग्निकी प्रभासे वह सेना पुनः विभागपूर्वक प्रकाशित हो उठी। बहुमूल्य आभूषणों तथा सैनिकोंपर गिरनेवाले दीप्तिमान् दिव्यास्त्रोंस भी वह सेना बड़ी शोभा पा रही थी
Sañjaya sprach: In der Nacht wurde jenes Heer im Schein der Feuer wieder deutlich sichtbar, in geordneten Abteilungen aufgestellt. Geschmückt mit kostbaren Kleinodien und zugleich getroffen von lodernden göttlichen Geschossen und glänzenden Waffen, die auf die Krieger niederfielen, erschien das Aufgebot umso strahlender—ein schrecklicher Glanz des Krieges.
Verse 162
इस प्रकार श्रीमह्याभारत द्रोणपर्वके अन्तर्गत घटोत्कचवधपर्वमें रात्रियुद्धविषयक एक सौ बासठवाँ अध्याय पूरा हुआ
Sañjaya sprach: So endet im ehrwürdigen Mahābhārata, innerhalb des Droṇa-Parva—im Abschnitt über die Tötung Ghaṭotkacas—das 162. Kapitel, das vom Nachtkampf handelt.
Verse 163
नरेन्द्र! जैसे शरत्कालमें मध्याह्नका सूर्य अपनी प्रखर किरणोंसे भारी संताप देता है, उसी प्रकार उस युद्धस्थलमें महान् अग्निके समान तेजस्वी महामना विप्रवर द्रोणाचार्य पाण्डवोंके लिये संतापकारी हो रहे थे ।।
Sañjaya sprach: „O König! Wie die Mittagssonne in der Herbstzeit mit ihren scharfen Strahlen drückende Glut bereitet, so wurde auf jenem Schlachtfeld der strahlende Droṇācārya—großgesinnt, der vornehmste unter den Brahmanen—für die Pāṇḍavas zu brennender Qual, gleich einem mächtigen Feuer.“
Verse 306
व्यदीपयंस्ते ध्वजिनी प्रदीप्तां तथा बलं॑ पाण्डवेयाभिगुप्तम् । दोनों ही सेनाओंके अन्यान्य पैदल सैनिक हाथोंमें प्रदीप धारण किये दोनों ही सेनाओंके भीतर विचरण करने लगे। सारी सेनाओंके पैदलसमूह हाथी
Sañjaya sprach: „Sie erhellten dein loderndes Heer und ebenso die Streitmacht, die von den Söhnen Pāṇḍus geschützt wurde. Die Fußsoldaten gingen mit Lampen in den Händen innerhalb beider Heere umher; und die Masse der Infanterie—zusammen mit Elefanten, Wagen und Pferden—leuchtete deutlich auf, sodass sowohl dein Heer als auch die von den Pāṇḍavas bewachte Abteilung völlig sichtbar wurde.“
Verse 313
भा: कुर्वता भानुमता ग्रहेण दिवाकरेणाग्निरिवाभिगुप्त: । जैसे किरणोंद्वारा सुशोभित और अपनी प्रभा बिखेरनेवाले सूर्यग्रहके द्वारा सुरक्षित अग्निदेव और भी प्रकाशित हो उठते हैं
Sañjaya sprach: „Wie das Feuer, vom strahlenden Sonnenball behütet und durch seine Strahlen noch herrlicher gemacht, umso heller leuchtet, so wurde auch der Glanz deines Heeres gesteigert durch jenes Pāṇḍava-Heer, das im Schein unzähliger Lampen erstrahlte.“
Verse 326
तेन प्रकाशेन भृशं प्रकाशं बभूव तेषां तव चैव सैन्यम् | उन दोनों सेनाओंका बढ़ा हुआ प्रकाश पृथ्वी
Sañjaya sprach: „Durch jenes Leuchten wurden die Heere beider Seiten—deines und ihres—überaus erhellt. Das gesteigerte Licht breitete sich nach allen Richtungen aus, als überstiege es Erde, Himmel und jeden Himmelsstrich, und ließ die Kaurava- wie die Pāṇḍava-Scharen inmitten der moralischen Finsternis des Krieges noch heller erstrahlen.“
Verse 336
गन्धर्वयक्षासुरसिद्धसंघा: समागमन्नप्सरसश्ष सर्वा: | राजन! स्वर्गलोकतक फैले हुए उस प्रकाशसे उद्बोधित होकर देवता
Sañjaya sprach: „O König! Von jenem Licht, das sich bis in die Himmelswelt ausbreitete, aufgerüttelt und geweckt, versammelten sich die Götter—zusammen mit Scharen von Gandharvas, Yakṣas, Asuras und Siddhas—und auch alle Apsaras dort, um die Schlacht zu schauen.“
Verse 343
हतैश्न शूरैर्दिवमारुहद्धि- रायोधनं दिव्यकल्पं बभूव । देवताओं
Sañjaya sprach: „Jenes Schlachtfeld, erfüllt von Scharen der Götter, Gandharvas, Yakṣas, der Herren der Asuras und der Apsaras, erschien wie ein göttliches Reich; denn man glaubte, die dort gefallenen Helden stiegen zum Himmel auf, und so nahm die Szene den Glanz einer jenseitigen Welt an.“
Verse 356
महद् बल व्यूढरथाश्वनागं सुरासुरव्यूहसमं बभूव । रथ
Sañjaya sprach: Das gewaltige Heer—zur Schlachtordnung aufgestellt und erfüllt von Wagen, Pferden und Elefanten—glich den berühmten Formationen von Göttern und Asuras. Von lodernden Lampen erhellt und von Kriegern, die vor Zorn brannten, vorangetrieben, war es gezeichnet von verwundeten, in Panik fliehenden Pferden; und doch standen in den geordneten Reihen von Streitwagen, Reiterei und Elefanten beide Heere als ein einziges ungeheures Kriegsschauspiel da—schrecklich und ehrfurchtgebietend.
Verse 366
शस्त्रौघवर्ष रुधिराम्बुधारं निशि प्रवृत्तं रणदुर्दिनं तत् । रातमें होनेवाला वह युद्ध मेघोंकी घटासे आच्छादित दिनके समान प्रतीत होता था। उस समय शक्तियोंका समूह प्रचण्डवायुके समान चल रहा था। विशाल रथ मेघसमूहके समान दिखायी देते थे। हाथियों और घोड़ोंके हींसने और चिग्घाड़नेका शब्द ही मानो मेघोंका गम्भीर गर्जन था। अस्त्रसमूहोंकी वर्षा ही जलकी वृष्टि थी तथा रक्तकी धारा ही जलधाराके समान जान पड़ती थी
Sañjaya sprach: Jene nächtliche Schlacht, die sich wie ein stürmischer Tag erhob, schien, als sei der Himmel von Kriegswolken bedeckt. Die Masse der Waffen flog wie ein wilder Wind; große Streitwagen ragten wie Wolkenbänke; das Wiehern der Pferde und das Trompeten der Elefanten klang wie tiefer Donner. Der Hagel der Geschosse war wie Regen, und die Ströme des Blutes liefen wie Wasserfluten—ein Bild des schrecklichen Übermaßes des Krieges, in dem Tapferkeit und Pflicht nach dem Dharma sich mitten in überwältigender Vernichtung entfalten.
The dilemma concerns how a revered ācārya and brāhmaṇa-warrior should be treated when he withdraws from combat: the tension between tactical necessity, norms of restraint toward elders/teachers, and the ethical status of killing a disarmed opponent.
The chapter juxtaposes two registers: (1) dharma as role-based duty under war conditions and (2) dharma as higher ethical aspiration (ahiṃsā, truthfulness, equanimity). It suggests that when speech and duty are instrumentalized, the resulting moral injury destabilizes both sides, while yogic composure is portrayed as a distinct, inward resolution at life’s end.
No explicit phalaśruti is stated; the meta-commentary functions narratively through Saṃjaya’s eyewitness framing and the note that only select observers perceive Droṇa’s yogic ascent, emphasizing epistemic limits and the interpretive stakes of dharma in history.
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