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Sukta 1.148
Agni (with Mātariśvan as associated figure)
Dieser kurze Agni-Hymnus preist das göttliche Feuer als den allkundigen, allgeschickten Hotṛ, der unter den Menschengeschlechtern eingesetzt wurde, nachdem Mātariśvan ihn „hervorgequirlt“ und begründet hatte. Er schildert, wie Agni im Ritus durch Lobpreis ergriffen und vorangeführt wird, gleich eifrigen Wagenrossen, und bekräftigt seine Unverletzbarkeit: Keine feindlichen Mächte können ihm schaden, denn ewige Wächter schützen seinen fortschreitenden Lauf.
Mantra 1
मथीद्यदीं विष्टो मातरिश्वा होतारं विश्वाप्सुं विश्वदेव्यम् । नि यं दधुर्मनुष्यासु विक्षु स्वर्ण चित्रं वपुषे विभावम् ॥
Als Mātariśvan ihn durch Reiben hervorgebracht und fest eingesetzt hatte, stellte er den Hotar auf — allkundig, allen Göttern zugehörig. Da setzten ihn die Menschengeschlechter in ihre Sippen: ein strahlendes, buntes Bild, die weithin leuchtende Macht der lichten Welt.
Mantra 2
ददानमिन्न ददभन्त मन्माग्निर्वरूथं मम तस्य चाकन् । जुषन्त विश्वान्यस्य कर्मोपस्तुतिं भरमाणस्य कारोः ॥
Auch wenn er schenkt, weicht mein Sinn nicht von ihm; Agni wird mir zum Schutz — an ihm habe ich Gefallen. Mögen sie all seine Werke annehmen und das Lob, das sie begleitet, des Sängers, der die Gabe voranträgt.
Mantra 3
नित्ये चिन्नु यं सदने जगृभ्रे प्रशस्तिभिर्दधिरे यज्ञियासः । प्र सू नयन्त गृभयन्त इष्टावश्वासो न रथ्यो रारहाणाः ॥
Ihn wahrlich haben sie im ewigen Sitz ergriffen und ihn dort mit Lobpreisungen eingesetzt – die Opfernden des yajña. Sie führen ihn voran und halten ihn fest im ersehnten Ritus, wie Wagenrosse, die im Ansturm drängen, im Lauf sich anspannend.
Mantra 4
पुरूणि दस्मो नि रिणाति जम्भैराद्रोचते वन आ विभावा । आदस्य वातो अनु वाति शोचिरस्तुर्न शर्यामसनामनु द्यून् ॥
Vieles räumt der Wundertätige mit seinen Kiefern hinweg; er leuchtet im Wald, weithin strahlend. Hinter ihm her weht der Wind, über die Flamme hin; wie der schnelle Flug des Pfeils läuft sie durch die Tage, unaufhörlich.
Mantra 5
न यं रिपवो न रिषण्यवो गर्भे सन्तं रेषणा रेषयन्ति । अन्धा अपश्या न दभन्नभिख्या नित्यास ईं प्रेतारो अरक्षन् ॥
Weder Feinde noch Angreifer können ihn verwunden, solange er im Schoß ist; die Schädiger schädigen ihn nicht. Blind, ohne zu sehen, gewinnen sie nicht durch ihr Ausspähen; die ewigen Hüter haben ihn behütet in seinem Voranschreiten.
Mātariśvan is the figure who “brings out” and establishes Agni—often understood as the divine bringer of fire to human ritual life, recalling the churning/ignition of fire.
It means Agni functions as the chief priest and messenger for every deity: through him, offerings and praises are carried to the whole divine world.
It teaches that the sacred fire, even when hidden or just being born (before it blazes openly), is protected by cosmic guardians; hostile forces cannot obstruct a properly established rite.
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