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Sukta 6.25
Bharadvāja Bārhaspatya
Indra
Triṣṭubh
Dieser Hymnus ist ein bharadvājisches Lob‑ und Anrufungsgebet an Indra als den unübertroffenen Vṛtra‑Schlächter; er bittet, dass jede Stufe seiner Hilfe — nah oder fern, hoch oder niedrig — die Verehrer durch den Kampf geleite. Er preist Indras Unbesiegbarkeit und seine Vorrangstellung über alle Wesen und fleht ihn an, feindliche, „ungöttliche“ Mächte zu bezwingen, damit die Sänger sichere, weite Morgenröten und anhaltenden Wohlstand erlangen.
Mantra 1
या त ऊतिरवमा या परमा या मध्यमेन्द्र शुष्मिन्नस्ति । ताभिरू षु वृत्रहत्येऽवीर्न एभिश्च वाजैर्महान्न उग्र ॥
Welche Hilfe die deine auch sei—die untere, die obere oder die mittlere, o kraftvoller Indra—durch sie trage uns hindurch durch das Erschlagen Vṛtras, des Hemmers; und durch diese Füllen der Kraft mache uns groß, o Gewaltiger.
Mantra 2
आभिः स्पृधो मिथतीररिषण्यन्नमित्रस्य व्यथया मन्युमिन्द्र । आभिर्विश्वा अभियुजो विषूचीरार्याय विशोऽव तारीर्दासीः ॥
Mit diesen (Kräften) wehre die feindlichen Zwiste ab, die aufeinanderprallen, o unverwundbarer Indra; zerschmettere den Zorn des Widersachers. Mit diesen überwinde alle feindlichen Anstürme, die aus vielen Richtungen treffen; um des Ārya willen stürze die Völker der Dāsa hinab.
Mantra 3
इन्द्र जामय उत येऽजामयोऽर्वाचीनासो वनुषो युयुज्रे । त्वमेषां विथुरा शवांसि जहि वृष्ण्यानि कृणुही पराचः ॥
Indra, ob Verwandte oder Nichtverwandte—die sich gegen uns angeschirrt haben und von nah her bedrängen—schlage du ihre verwirrenden Kräfte nieder; wende ihre gewaltsamen Stärken ab.
Mantra 4
शूरो वा शूरं वनते शरीरैस्तनूरुचा तरुषि यत्कृण्वैते । तोके वा गोषु तनये यदप्सु वि क्रन्दसी उर्वरासु ब्रवैते ॥
Ein Held, wahrlich, bezwingt den Helden durch die Kräfte des leibhaftigen Wesens, wenn du das sieghafte Werk mit dem Licht deiner eigenen Substanz vollbringst. Sei es im Kinde, in den Herden (der Kühe), in der Nachkommenschaft oder in den Wassern—dein Ruf bricht hervor; auf den weiten Fluren verkündest du.
Mantra 5
नहि त्वा शूरो न तुरो न धृष्णुर्न त्वा योधो मन्यमानो युयोध । इन्द्र नकिष्ट्वा प्रत्यस्त्येषां विश्वा जातान्यभ्यसि तानि ॥
Denn weder ein Held noch ein Schneller noch ein kühner Kämpfer – keiner, der sich für einen Krieger hält – hat dich je niedergerungen. O Indra, keiner von ihnen stellt sich dir entgegen: du überragst alles Geborene, alles Entstandene.
Mantra 6
स पत्यत उभयोर्नृम्णमयोर्यदी वेधसः समिथे हवन्ते । वृत्रे वा महो नृवति क्षये वा व्यचस्वन्ता यदि वितन्तसैते ॥
Er wird Herr der Menschenkraft beider Seiten, wenn die weisen Anrufer ihn im Kampf herbeirufen. Sei es gegen Vṛtra oder um großen Zuwachs im männerreichen Haus: wenn die Weitreichenden sich ausbreiten, setzt er sich durch.
Mantra 7
अध स्मा ते चर्षणयो यदेजानिन्द्र त्रातोत भवा वरूता । अस्माकासो ये नृतमासो अर्य इन्द्र सूरयो दधिरे पुरो नः ॥
Dann wahrlich, wenn deine Völker in Bewegung sind, o Indra, sei uns Retter und umschließender Schutz. Denn die Unsrigen, die mannhaftesten, die Ārya, o Indra – die seherischen Helden – haben dich vor uns hingestellt als unsere Feste.
Mantra 8
अनु ते दायि मह इन्द्रियाय सत्रा ते विश्वमनु वृत्रहत्ये । अनु क्षत्रमनु सहो यजत्रेन्द्र देवेभिरनु ते नृषह्ये ॥
Deiner Gabe folgt die große Indra-Kraft; in deinem ununterbrochenen Wirken folgt dir alles im Vṛtra-Schlagen. Dir folgt die Königsmacht, dir folgt die Stärke, o Indra, des Opfers würdig; mit den Göttern folgen sie dir in deiner menschenbezwingenden Herrschaft.
Mantra 9
एवा नः स्पृधः समजा समत्स्विन्द्र रारन्धि मिथतीरदेवीः । विद्याम वस्तोरवसा गृणन्तो भरद्वाजा उत त इन्द्र नूनम् ॥
So führe unsere feindlichen Mächte zusammen und bezwinge sie in den Kämpfen, o Indra—jene trügerischen, ungöttlichen, verwirrenden. Mögen wir, die Bhāradvājas, singend, unter deinem Schutz die Weite der Uṣas (Morgenröte) erkennen—ja, schon jetzt, o Indra.
The hymn asks Indra to support the worshippers with every form of help and to carry them through conflicts by defeating obstructing and hostile forces.
It emphasizes that no warrior or rival power can overcome Indra, because he surpasses all beings and embodies the decisive force that breaks obstruction.
It refers to deceptive or disorderly powers that confuse and oppose right action; the hymn asks Indra to restrain them so life becomes safe, clear, and expansive like the coming dawn.
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