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Sukta 6.32
Bharadvāja Bārhaspatya
Indra
Triṣṭubh
Dieser kurze Triṣṭubh-Hymnus des Bharadvāja preist Indra mit frisch geformter Rede und rühmt seine unwiderstehliche Kraft als vajrin (Träger des Donnerkeils) und purandara (Zerstörer der Festungen). Er erinnert an Indras Sieg, errungen mit inspirierten Sehern und flammentragenden Priestern, und gipfelt in der Befreiung/dem Gewinn der Wasser — Sinnbild von Leben, Fruchtbarkeit und ungehindertem Erlangen.
Mantra 1
अपूर्व्या पुरुतमान्यस्मै महे वीराय तवसे तुराय । विरप्शिने वज्रिणे शंतमानि वचांस्यासा स्थविराय तक्षम् ॥
Neue, nie zuvor gehörte, überaus reiche Worte schmieden wir für ihn — für den großen Helden, den starken und stürmischen, den weitwirkenden Vajrin, den Träger der Donnerkraft. Für den Standhaften meißeln wir Rede, die am meisten Frieden und rechte Freude birgt.
Mantra 2
स मातरा सूर्येणा कवीनामवासयद्रुजदद्रिं गृणानः । स्वाधीभिॠक्वभिर्वावशान उदुस्रियाणामसृजन्निदानम् ॥
Er setzte die zwei Mütter beim Sonnenlicht fest — durch das Leuchten der ṛṣi; preisend zerschmetterte er den Felsen. Mit selbstbeherrschten Gedanken und mit den Sängern der Hymnen, jauchzend, trieb er die strahlenden Herden empor und löste ihren verborgenen Standort.
Mantra 3
स वह्निभिॠक्वभिर्गोषु शश्वन्मितज्ञुभिः पुरुकृत्वा जिगाय । पुरः पुरोहा सखिभिः सखीयन्दृळ्हा रुरोज कविभिः कविः सन् ॥
Mit den Trägern der Flamme und mit den Hymnensängern, immer unter den Strahlen, mit maßvollen Kennern, das Werk auf vielerlei Weise vollbringend, siegte er. Der Zerstörer der Burgen, in Gefährtenschaft mit Gefährten, durchbrach die festen Widerstände; als ṛṣi unter ṛṣi wurde er in uns zur seherischen Kraft.
Mantra 4
स नीव्याभिर्जरितारमच्छा महो वाजेभिर्महद्भिश्च शुष्मैः । पुरुवीराभिर्वृषभ क्षितीनामा गिर्वणः सुविताय प्र याहि ॥
Komm zum Sänger mit deinen tragenden Mächten, mit großen Füllen der Kraft und mit mächtigen Spannungen der Stärke. O Stier der Völker, mit deinen vielen heldischen Energien, o Girvāṇas, Herr der inspirierten Rede, schreite zu unserem guten Übergang und rechten Ankommen.
Mantra 5
स सर्गेण शवसा तक्तो अत्यैरप इन्द्रो दक्षिणतस्तुराषाट् । इत्था सृजाना अनपावृदर्थं दिवेदिवे विविषुरप्रमृष्यम् ॥
So, vom Ansturm und von Kraft getrieben, gewann Indra, der Überwinder, mit seinen rasenden Rossen die Wasser von der rechten Seite. So ein Ziel schaffend, das nicht zurückweicht, traten sie Tag um Tag ein und begehrten das unverletzliche Erreichen.
It is a compact hymn praising Indra’s power—how he breaks strong resistances and wins/releases the waters, symbolizing the return of life, abundance, and free movement.
Because Vedic praise is treated as a deliberate offering: well-crafted words are believed to strengthen the connection with the deity and make the desired power and order present in the rite.
Beyond rainfall or rivers, it points to removing inner blockages so energy, clarity, and purpose can flow—supporting steady progress toward a goal that is not easily disturbed.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
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