
Sukta 7.73
Vasiṣṭha (traditional attribution for RV 7; internal mention in 7.73.3 supports Vasiṣṭha)
Aśvinau (Nāsatyā), the twin divine physicians/helpers
Triṣṭubh (probable for RV 7.73; confirm against pada-count in critical edition)
Dieser kurze Triṣṭubh-Hymnus ruft die Aśvinau (Nāsatyā) herbei, dass sie eilends aus allen Richtungen als Retter kommen und den Verehrer über die „Finsternis“ hinaus an ein ferneres, sicheres Ufer tragen. Vasiṣṭha legt ein wohlgefügtes Lob vor, während das Opfer auf seinen rechten Bahnen vorangetrieben wird, und bittet die Zwillingsheiler um fünffachen, allseitigen Wohlstand und beständigen Schutz.
Mantra 1
अतारिष्म तमसस्पारमस्य प्रति स्तोमं देवयन्तो दधानाः । पुरुदंसा पुरुतमा पुराजामर्त्या हवते अश्विना गीः ॥
Wir sind über diese Finsternis hinausgelangt, an ihr fernes Ufer, indem wir im gottwärts gerichteten Streben den antwortenden Stoma festsetzten. Das Wort (Gīḥ) ruft die Aśvins—vielwirkend, überreich, uraltgeboren, unsterblich—damit sie mit ihrer lichtvollen Hilfe kommen.
Mantra 2
न्यु प्रियो मनुषः सादि होता नासत्या यो यजते वन्दते च । अश्नीतं मध्वो अश्विना उपाक आ वां वोचे विदथेषु प्रयस्वान् ॥
Nun setze sich der liebe Priester der Menschen — der euch opfert und euch verehrt, o Nāsatyas. Kostet die honigsüße Wonne, o Aśvins, ganz nahe; und ich, reich an Opferkraft, will euch in den Versammlungen der Suchenden verkünden.
Mantra 3
अहेम यज्ञं पथामुराणा इमां सुवृक्तिं वृषणा जुषेथाम् । श्रुष्टीवेव प्रेषितो वामबोधि प्रति स्तोमैर्जरमाणो वसिष्ठः ॥
Wir haben das Opfer auf seinen Wegen vorangetrieben; nehmt diese wohlgefügte Rede an, o Mächtige. Wie ein angetriebener Wagenlenker ist Vasiṣṭha zu euch erwacht, antwortend mit Hymnen, während das Werk zur Reife gelangt.
Mantra 4
उप त्या वह्नी गमतो विशं नो रक्षोहणा सम्भृता वीळुपाणी । समन्धांस्यग्मत मत्सराणि मा नो मर्धिष्टमा गतं शिवेन ॥
Kommt heran, ihr beiden Träger der Feuerkraft, zu unserem Volk — Töter der feindlichen Verfinsterer, wohlgerüstet, starkhändig. Mögen die blinden Finsternisse und die berauschenden Anwandlungen weichen; zerschlagt uns nicht — kommt mit gütiger, heilender Macht.
Mantra 5
आ पश्चातान्नासत्या पुरस्तादाश्विना यातमधरादुदक्तात् । आ विश्वतः पाञ्चजन्येन राया यूयं पात स्वस्तिभिः सदा नः ॥
Kommt von hinten und von vorn, o Nāsatyas; kommt, o Aśvins, von unten und von oben. Kommt von allen Seiten mit dem Reichtum, der das fünffache Menschengeschlecht nährt; mit euren Kräften des Heils behütet uns allezeit, in svasti.
They are the twin divine helpers known for swift rescue and healing. The hymn calls them to arrive quickly and protect the worshippers with well-being and prosperity.
On the surface it suggests moving from danger or night into safety and light. Spiritually it also points to passing beyond confusion or inner heaviness (tamas) into clarity and renewed strength through divine help.
The hymn explicitly names Vasiṣṭha (7.73.3), showing the seer as the one who ‘awakens’ the gods through well-crafted praise and keeps the sacrifice moving correctly on its paths.
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