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सोपान-आरम्भ: ‘आगमन’ (Advent) का द्वार—जहाँ निर्गुण ब्रह्म करुणा-वश सगुण शिशु-रूप धारण कर भक्त के हृदय में ‘प्रेम-बीज’ बोता है। यह चरण साधक को तत्त्व-चिन्तन से ‘लीला-स्मरण’ में उतारकर नाम, रूप, गुण, धाम की साधना हेतु पात्र बनाता है।
Dieser Abschnitt macht „Ānanda-Utsava“ selbst zum Mittel der Sādhana. Die Abfolge von Empfängnis bis Erscheinung ist hier nicht bloß historischer Bericht, sondern ein geistiges Zeichen des „allgemeinen Heils“: Sobald Hari in den Schoß tritt, jubeln „Bewegtes und Unbewegtes“ – das heißt: selbst im Bewussten und Unbewussten leuchtet Sattva auf. Vorherrschend sind Adbhuta und Vātsalya; Kauśalyās Mutterschaft nimmt das „Param Brahman“ auf den Schoß – Tulsīs eigentümliches Lehr-Drama. Deva-Lobpreis, Blumenregen und Trommelschall geben der gemeinschaftlichen Stimme der Saguṇa-Upāsanā Gestalt; und bei der Namensgebung wird der „Name“ selbst als Ruheort der drei Welten bezeichnet – eine praktische Unterweisung der Bhakti. So führt das Bālkāṇḍ den Sādhaka vom begriffslosen Prinzip zur leicht zugänglichen Nāma-smaraṇa, zum Kīrtan und zur Meditation über die Kindheits-Līlā und befestigt die erste Stufe des Aufstiegs.
Verse 400 (दोहा/सोरठा)
सुर समूह बिनती करि पहुँचे निज निज धाम। जगनिवास प्रभु प्रगटे अखिल लोक बिश्राम।।191।।
sura samūha binatī kari pahuṁce nija nija dhāma | jaganivāsa prabhu pragaṭe akhila loka biśrāma ||191||
Nachdem sie demütig ihre Bitte vorgebracht hatten, kehrten die Scharen der Götter, ein jeder, in seine eigene Wohnstatt zurück. Dann offenbarte sich der Herr—Wohnstatt des Universums—als Ruhe und Zuflucht aller Welten.
Verse 401 (छंद)
भए प्रगट कृपाला दीनदयाला कौसल्या हितकारी। हरषित महतारी मुनि मन हारी अद्भुत रूप बिचारी।। लोचन अभिरामा तनु घनस्यामा निज आयुध भुज चारी। भूषन बनमाला नयन बिसाला सोभासिंधु खरारी।। कह दुइ कर जोरी अस्तुति तोरी केहि बिधि करौं अनंता। माया गुन ग्यानातीत अमाना बेद पुरान भनंता।। करुना सुख सागर सब गुन आगर जेहि गावहिं श्रुति संता। सो मम हित लागी जन अनुरागी भयउ प्रगट श्रीकंता।। ब्रह्मांड निकाया निर्मित माया रोम रोम प्रति बेद कहै। मम उर सो बासी यह उपहासी सुनत धीर पति थिर न रहै।। उपजा जब ग्याना प्रभु मुसकाना चरित बहुत बिधि कीन्ह चहै। कहि कथा सुहाई मातु बुझाई जेहि प्रकार सुत प्रेम लहै।। माता पुनि बोली सो मति डौली तजहु तात यह रूपा। कीजै सिसुलीला अति प्रियसीला यह सुख परम अनूपा।। सुनि बचन सुजाना रोदन ठाना होइ बालक सुरभूपा। यह चरित जे गावहिं हरिपद पावहिं ते न परहिं भवकूपा।।
bhae pragaṭa kṛpālā dīna-dayālā kausalya hitakārī | haraṣita mahatārī muni mana hārī adbhuta rūpa bicārī || locana abhirāmā tanu ghana-syāmā nija āyudha bhuja cārī | bhūṣana bana-mālā nayana bisālā sobhā-siṃdhu kharārī || kaha dui kara jorī astuti torī kehi bidhi karauṃ anaṃtā | māyā guna gyānātīta amānā beda purāna bhanantā || karuṇā sukha sāgara saba guna āgara jehi gāvahiṃ śruti saṃtā | so mama hita lāgī jana anurāgī bhayau pragaṭa śrī-kaṃtā || brahmāṃḍa nikāyā nirmita māyā roma-roma prati beda kahai | mama ura so bāsī yaha upahāsī sunata dhīra pati thira na rahai || upajā jaba gyānā prabhu musakānā carita bahuta bidhi kīnha cahai | kahi kathā suhāī mātu bujhāī jehi prakāra suta prema lahai || mātā puni bolī so mati ḍaulī tajahu tāta yaha rūpā | kījai sisulīlā ati priya-sīlā yaha sukha parama anūpā || suni bacana sujānā rodana ṭhānā hoi bālaka sura-bhūpā | yaha carita je gāvahiṃ hari-pada pāvahiṃ te na parahiṃ bhava-kūpā ||
Barmherzig und mitleidig zu den Armen erschien der Herr, Kausalyas Wohltäter. Die Mutter war erfüllt von Freude; selbst die Herzen der Weisen wurden entrückt, als sie jene wundersame Gestalt schauten. Seine Augen waren bezaubernd, sein Körper dunkel wie eine Regenwolke; in seinen vier Armen trug er seine eigenen göttlichen Embleme. Geschmückt mit Ornamenten und einer Waldgirlande, mit weiten Lotusaugen, war er ein Ozean der Schönheit, der Feindvernichter. Mit beiden Händen gefaltet sprach sie: „Wie soll ich dich preisen, o Unendlicher? Auf welche Weise kann ich es tun? Die Veden und Puranas erklären dich als jenseits der Eigenschaften von Maya, jenseits der Reichweite des Wissens, unermesslich. Du bist ein Ozean des Erbarmens und der Seligkeit, der Schatz aller Tugenden, besungen von den Veden und den Heiligen. Doch um meinetwillen, aus Liebe zu deinem Diener, bist du offenbar geworden, o Herr von Lakshmi.“ „Obwohl die Scharen der Universen von deiner Maya gestaltet werden, verkündet der Veda dich in jedem Haar. Und doch wohnst du in meinem Herzen, dies scheinbare Paradoxon! Es zu hören, bleibt selbst der standhafte Herr nicht unbewegt.“ Als das Verständnis dämmerte, lächelte der Herr und wünschte, sein Spiel auf vielerlei Weise zu inszenieren. Er erzählte eine liebliche Geschichte, um seine Mutter zu unterweisen, auf die Weise, wie ein Kind die Liebe der Mutter gewinnt. Dann sprach die Mutter wieder; ihr Geist schwankte: „Lass diese Form, liebes Kind. Zeige dein kindliches Spiel, so lieb von Natur, diese Freude ist unvergleichlich.“ Die weisen Worte hörend, begann der König der Götter zu weinen und wurde ein Kind. Wer diese Tat besingt, erlangt Haris Füße; sie fallen nicht in den Brunnen der weltlichen Existenz.
Verse 402 (दोहा/सोरठा)
बिप्र धेनु सुर संत हित लीन्ह मनुज अवतार। निज इच्छा निर्मित तनु माया गुन गो पार।।192।।
bipra dhenu sura santa hita līnha manuja avatāra | nija icchā nirmita tanu māyā guna go pāra ||192||
Zum Heil der Brahmanen, der Kühe, der Götter und der Heiligen nahm Er eine menschliche Inkarnation an. Sein Leib entstand aus Seinem eigenen Willen; Er ist jenseits von Māyā und dem Spiel der Guṇas hinübergegangen.
Verse 403 (चौपाई)
सुनि सिसु रुदन परम प्रिय बानी। संभ्रम चलि आई सब रानी।। हरषित जहँ तहँ धाईं दासी। आनँद मगन सकल पुरबासी।। दसरथ पुत्रजन्म सुनि काना। मानहुँ ब्रह्मानंद समाना।। परम प्रेम मन पुलक सरीरा। चाहत उठत करत मति धीरा।। जाकर नाम सुनत सुभ होई। मोरें गृह आवा प्रभु सोई।। परमानंद पूरि मन राजा। कहा बोलाइ बजावहु बाजा।। गुर बसिष्ठ कहँ गयउ हँकारा। आए द्विजन सहित नृपद्वारा।। अनुपम बालक देखेन्हि जाई। रूप रासि गुन कहि न सिराई।।
suni sisu rudana parama priya bānī | saṁbhrama cali āī saba rānī || haraṣita jahã̐ tahã̐ dhāīṁ dāsī | ānaṁda magana sakala purabāsī || dasaratha putra-janma suni kānā | mānahuṁ brahmānaṁda samānā || parama prema mana pulaka sarīrā | cāhata uṭhata karata mati dhīrā || jākara nāma sunata subha hoī | moreṁ gṛha āvā prabhu soī || paramānaṁda pūri mana rājā | kahā bolāi bajāvahu bājā || guru basiṣṭha kahaṁ gayau haṁkārā | āe dvijana sahita nṛpa-dvārā || anupama bālaka dekheṁhi jāī | rūpa rāsi guna kahi na sirāī ||
Als sie den Schrei des Säuglings hörten, lieber als alle Musik, kamen die Königinnen in ehrfurchtsvoller Eile. Die Mägde liefen voller Freude umher; das ganze Volk der Stadt war in Freude versunken. Als Dasharatha von der Geburt eines Sohnes hörte, war es, als hätte Brahman-Seligkeit selbst ihn erfüllt. Sein Herz überfloss mit höchster Liebe; sein Körper durchzitterte; und obwohl er sogleich aufstehen wollte, beruhigte er seinen Geist mit Fassung. „Nur durch das Hören Seines Namens geschieht Gutes, Er, der Herr, ist in mein eigenes Haus gekommen!“ Der Geist des Königs war erfüllt von höchster Wonne; er sprach: „Ruft sie, lasst die Instrumente erklingen!“ Ein Ruf erging an Guru Vashishtha; und die Brahmanen kamen mit ihm zum königlichen Tor. Sie schauten das unvergleichliche Kind, eine Verkörperung der Schönheit; Seine Tugenden lassen sich nicht zu Ende erzählen.
Verse 404 (दोहा/सोरठा)
नंदीमुख सराध करि जातकरम सब कीन्ह। हाटक धेनु बसन मनि नृप बिप्रन्ह कहँ दीन्ह।।193।।
nandīmukha sarādha kari jātakaram saba kīnha | hāṭaka dhenu basana mani nr̥pa bipranha kahã dīnha ||193||
Nachdem der König das glückverheißende Nandīmukha-Śrāddha vollzogen und alle Geburts-Saṃskāras vollendet hatte, schenkte er den Brahmanen Gaben aus Gold, Kühen, Gewändern und Juwelen. (193)
Verse 405 (चौपाई)
ध्वज पताक तोरन पुर छावा। कहि न जाइ जेहि भाँति बनावा।। सुमनबृष्टि अकास तें होई। ब्रह्मानंद मगन सब लोई।। बृंद बृंद मिलि चलीं लोगाई। सहज संगार किएँ उठि धाई।। कनक कलस मंगल धरि थारा। गावत पैठहिं भूप दुआरा।। करि आरति नेवछावरि करहीं। बार बार सिसु चरनन्हि परहीं।। मागध सूत बंदिगन गायक। पावन गुन गावहिं रघुनायक।। सर्बस दान दीन्ह सब काहू। जेहिं पावा राखा नहिं ताहू।। मृगमद चंदन कुंकुम कीचा। मची सकल बीथिन्ह बिच बीचा।।
dhvaja patāka torana pura chāvā | kahi na jāi jehi bhā̃ti banāvā || sumanabṛṣṭi ākāsa tẽ hoī | brahmānanda magana saba loī || bṛnda bṛnda mili calī̃ logāī | sahaja siṅgāra kiẽ uṭhi dhāī || kanaka kalasa maṅgala dhari thārā | gāvata paiṭhahĩ bhūpa duārā || kari ārati nevachāvari karahī̃ | bāra bāra sisu carananhĩ parahī̃ || māgadha sūta bandigana gāyaka | pāvana guna gāvahĩ raghunāyaka || sarabasa dāna dīnh saba kāhū | jehi pāvā rākhā nahĩ tāhū || mṛgamada candana kuṅkuma kīcā | macī sakala bīthinhi bica bīcā ||
Banner, Wimpel und Festbögen bedeckten die ganze Stadt - keine Worte können erzählen, wie sie geschmückt war. Vom Himmel herab regnete es Blüten; alle Menschen waren durchdrungen von einer Freude wie Brahman-Seligkeit. In Gruppen um Gruppen kamen die Stadtbewohner zusammen; von Natur aus geschmückt, erhoben sie sich und liefen voller Eifer. Mit goldenen Krügen und glückverheißenden Schalen, singend während sie gingen, traten sie durch das königliche Tor. Sie führten die Arati-Zeremonie durch und machten immer wieder Opfergaben; Zeit um Zeit fielen sie zu den Füßen des Kindes nieder. Herolde, Barden und Gruppen von Lobpreistern sangen laut die reinigenden Tugenden des Herrn von Raghu. Jeder gab alles weg, was er besaß; wer es empfing, der behielt es nicht für sich. Moschus, Sandelholz und Safran wurden wie Paste verschmiert; mitten durch jede Gasse lief die Festfreude.
Verse 406 (दोहा/सोरठा)
गृह गृह बाज बधाव सुभ प्रगटे सुषमा कंद। हरषवंत सब जहँ तहँ नगर नारि नर बृंद।।194।।
gṛha-gṛha bāja badhāva subha pragaṭe suṣamā kanda | haraṣavanta saba jahã-tahã nagara nāri nara bṛnda ||194||
In jedem Haus erklangen Trommeln und Instrumente, und glückverheißende Glückwünsche erhoben sich – denn der Quell aller Schönheit war erschienen. Alle, wo immer sie in der ganzen Stadt waren, Frauen und Männer in großen Scharen, waren übervoll von Freude.
Verse 407 (चौपाई)
कैकयसुता सुमित्रा दोऊ। सुंदर सुत जनमत भैं ओऊ।। वह सुख संपति समय समाजा। कहि न सकइ सारद अहिराजा।। अवधपुरी सोहइ एहि भाँती। प्रभुहि मिलन आई जनु राती।। देखि भानू जनु मन सकुचानी। तदपि बनी संध्या अनुमानी।। अगर धूप बहु जनु अँधिआरी। उड़इ अभीर मनहुँ अरुनारी।। मंदिर मनि समूह जनु तारा। नृप गृह कलस सो इंदु उदारा।। भवन बेदधुनि अति मृदु बानी। जनु खग मूखर समयँ जनु सानी।। कौतुक देखि पतंग भुलाना। एक मास तेइँ जात न जाना।।
kaikayasutā sumitrā doū | sundara suta janamata bhai oū || vaha sukha sampati samaya samājā | kahi na sakai sārad ahi-rājā || avadhapurī sohai ehi bhā̃tī | prabhuhi milana āī janu rātī || dekhi bhānū janu mana sakucānī | tadapi banī sandhyā anumānī || agara dhūpa bahu janu aँdhiārī | uṛai abhīra manahuँ arunārī || mandira mani samūha janu tārā | nṛpa gṛha kalasa so indu udārā || bhavana beda-dhuni ati mṛdu bānī | janu khaga mūkhara samayaँ janu sānī || kautuka dekhi pataṅga bhulānā | eka māsa teiँ jāta na jānā ||
Kaikeyi und Sumitra - beide - brachten schöne Söhne zur Welt. Jenes Glück, jener Reichtum und die vollkommene Jahreszeit der Freude - weder Saraswati noch Shesha, der Schlangenkönig, konnten es vollständig beschreiben. Ayodhya erstrahlte auf solche Weise, als wäre die Nacht selbst gekommen, um dem Herrn zu begegnen. Als sie die Sonne sah, schien sie verlegen zu werden - doch die Dämmerung erschien dennoch, nach allen äußeren Zeichen. Dichter Aloeholz-Rauch stieg wie Dunkelheit auf; Wolken aus Festpulver flogen, als würde purpurne Abendröte sich verstreuen. Die mit Edelsteinen geschmückten Tempel sahen aus wie Sterne; die königlichen Hausdächer und ihre Verzierungen waren wie der helle Mond. In den Palästen erklang der vedische Gesang mit köstlicher Sanftheit, wie Vögel, die zur rechten Stunde rufen. Und Motten, entzückt vom Schauspiel, verloren sich in Staunen - sodass ein ganzer Monat verging, und sie merkten es nicht.
Verse 408 (दोहा/सोरठा)
मास दिवस कर दिवस भा मरम न जानइ कोइ। रथ समेत रबि थाकेउ निसा कवन बिधि होइ।।195।।
māsa divasa kara divasa bhā marama na jānai koi | ratha sameta rabi thākeu nisā kavan bidhi hoi ||195||
Ein ganzer Monat schien in einen einzigen Tag zusammengedrängt – doch niemand vermochte die verborgene Ursache zu ergründen. Die Sonne selbst, mit Wagen und Rossen, wurde matt; die Nacht brach herein – durch welche wunderliche Fügung geschah dies?
Verse 409 (चौपाई)
यह रहस्य काहू नहिं जाना। दिन मनि चले करत गुनगाना।। देखि महोत्सव सुर मुनि नागा। चले भवन बरनत निज भागा।। औरउ एक कहउँ निज चोरी। सुनु गिरिजा अति दृढ़ मति तोरी।। काक भुसुंडि संग हम दोऊ। मनुजरूप जानइ नहिं कोऊ।। परमानंद प्रेमसुख फूले। बीथिन्ह फिरहिं मगन मन भूले।। यह सुभ चरित जान पै सोई। कृपा राम कै जापर होई।। तेहि अवसर जो जेहि बिधि आवा। दीन्ह भूप जो जेहि मन भावा।। गज रथ तुरग हेम गो हीरा। दीन्हे नृप नानाबिधि चीरा।।
yaha rahasya kāhū nahiṁ jānā | dina mani cale karata guna-gānā || dekhi mahotsava sura muni nāgā | cale bhavana baranata nija bhāgā || auru eka kahauṁ nija corī | sunu girijā ati dṛṛha mati torī || kāka bhusuṇḍi saṅga hama doū | manuja-rūpa jānai nahiṁ koū || paramānanda prema-sukha phūle | bīthinha phirahiṁ magana mana bhūle || yaha subha carita jāna pai soī | kṛpā rāma kai jāpara hoī || tehi avasara jo jehi bidhi āvā | dīnha bhūpa jo jehi mana bhāvā || gaja ratha turaga hema go hīrā | dīnhe nṛpa nānābidhi cīrā ||
Niemand kannte dieses verborgene Geheimnis. Die Sonne ging ihren Weg und sang die Lobpreisungen des Herrn. Als sie das große Fest sahen, kehrten Götter, Weise und Nagas in ihre Wohnungen zurück und erzählten von ihrem eigenen Glück. Und ich will dir noch eine private Sache erzählen - höre zu, o Girija, denn dein Verstand ist sehr standhaft. Kakbhushundi und ich zusammen - niemand erkannte uns in menschlicher Gestalt. Wir blühten auf in höchster Seligkeit und Liebesfreude, wanderten durch die Gassen, versunken und alles andere vergessend. Nur der kennt wirklich diese heilvolle Geschichte, auf dem Ramas Gnade ruht. Zu jener Zeit, wer auch immer in welcher Weise kam - der König schenkte jedem, was sein Herz erfreute: Elefanten, Streitwagen, Pferde, Gold, Kühe und Juwelen; der König gab auch Kleider vieler Art.
Verse 410 (दोहा/सोरठा)
मन संतोषे सबन्हि के जहँ तहँ देहि असीस। सकल तनय चिर जीवहुँ तुलसिदास के ईस।।196।।
manu santoṣe sabanhi ke jahã̐-tahã̐ dehi asīsa | sakala tanaya cira jīvahũ tulasīdāsa ke īsa ||196||
Sein Geist, in allem zufrieden, spendet Segen, wohin er auch geht: „Mögen all meine Kinder lange leben – durch die Gnade des Herrn von Tulsidas.“
Verse 411 (चौपाई)
कछुक दिवस बीते एहि भाँती। जात न जानिअ दिन अरु राती।। नामकरन कर अवसरु जानी। भूप बोलि पठए मुनि ग्यानी।। करि पूजा भूपति अस भाषा। धरिअ नाम जो मुनि गुनि राखा।। इन्ह के नाम अनेक अनूपा। मैं नृप कहब स्वमति अनुरूपा।। जो आनंद सिंधु सुखरासी। सीकर तें त्रैलोक सुपासी।। सो सुख धाम राम अस नामा। अखिल लोक दायक बिश्रामा।। बिस्व भरन पोषन कर जोई। ताकर नाम भरत अस होई।। जाके सुमिरन तें रिपु नासा। नाम सत्रुहन बेद प्रकासा।।
kachuka divasa bīte ehi bhā̃tī। jāta na jāni-a dina aru rātī॥ nāma-karana kara avasaru jānī। bhūpa boli paṭhae muni gyānī॥ kari pūjā bhūpati asa bhāṣā। dhari-a nāma jo muni guni rākhā॥ inha ke nāma aneka anūpā। maĩ nṛpa kahaba sva-mati anurūpā॥ jo ānanda-sindhu sukha-rāsī। sīkara tẽ trailoka su-pāsī॥ so sukha-dhāma rāma asa nāmā। akhila loka-dāyaka biśrāmā॥ bisva-bharana poṣana kara joī। tākara nāma bharata asa hoī॥ jāke sumirana tẽ ripu nāsā। nāma satru-hana beda prakāsā॥
Einige Tage vergingen auf diese Weise; so schnell vergingen sie, dass man Tag und Nacht nicht unterscheiden konnte. Als er wusste, dass die Zeit für die Namensgebungszeremonie gekommen war, sandte der König nach dem weisen Weisen. Nachdem er ihn verehrt hatte, sprach der Herr der Erde so: 'Gib ihnen Namen, nachdem du die Eigenschaften der Kinder gut abgewogen hast.' 'Ihre Namen sind viele und einzigartig; doch, o König, ich will sie nach meinem eigenen Verständnis verkünden. Er, der ein Ozean der Seligkeit ist, ein wahrer Speicher der Freude - von dem allein durch einen einzigen Tropfen die drei Welten vollkommen befriedigt werden - jene Wohnstatt des Glücks: Sein Name soll Rama sein, der Geber der Ruhe für alle Welten. Er, der das Universum trägt und nährt - sein Name soll Bharata sein. Er, durch dessen Gedenken die Feinde vernichtet werden - sein Name soll Shatrughna sein, wie die Veden verkünden.'
Verse 412 (दोहा/सोरठा)
लच्छन धाम राम प्रिय सकल जगत आधार। गुरु बसिष्ट तेहि राखा लछिमन नाम उदार।।197।।
lacchana-dhāma rāma-priya sakala jagata ādhāra | guru basiṣṭa tehi rākhā lachimana nāma udāra ||197||
Lakshmana – eine Wohnstatt glückverheißender Tugenden, Rāmas Geliebter und Stütze der ganzen Welt –, der Weise Vaśiṣṭha, der Guru, verlieh ihm den erhabenen Namen „Lakshmana“.
Verse 413 (चौपाई)
धरे नाम गुर हृदयँ बिचारी। बेद तत्व नृप तव सुत चारी।। मुनि धन जन सरबस सिव प्राना। बाल केलि तेहिं सुख माना।। बारेहि ते निज हित पति जानी। लछिमन राम चरन रति मानी।। भरत सत्रुहन दूनउ भाई। प्रभु सेवक जसि प्रीति बड़ाई।। स्याम गौर सुंदर दोउ जोरी। निरखहिं छबि जननीं तृन तोरी।। चारिउ सील रूप गुन धामा। तदपि अधिक सुखसागर रामा।। हृदयँ अनुग्रह इंदु प्रकासा। सूचत किरन मनोहर हासा।। कबहुँ उछंग कबहुँ बर पलना। मातु दुलारइ कहि प्रिय ललना।।
dhare nāma gur hṛdayaṁ bicārī | beda tatva nṛpa tava suta cārī || muni dhana jana sarabasa siva prānā | bāla keli tehiṁ sukha mānā || bārehi te nija hita pati jānī | lachimana rāma charana rati mānī || bharata satruhana dūnau bhāī | prabhu sevaka jasi prīti baṛāī || syāma gaura sundara dou jorī | nirakhahiṁ chabi jananīṁ tṛna torī || cāriu sīla rūpa guna dhāmā | tadapi adhika sukhasāgara rāmā || hṛdayaṁ anugraha indu prakāsā | sūcata kiraṇa manohara hāsā || kabahuṁ uchaṅga kabahuṁ bara palanā | mātu dulārai kahi priya lalanā ||
Nachdem er im Herzen den Rat des Guru und die Kraft des Namens erwogen hatte, sah er, dass, o König, deine vier Söhne das eigentliche Wesen der vedischen Wahrheit waren. Für Weise, für die Guten und für alle Menschen waren sie der ganze Schatz; für Shiva waren sie teurer als das Leben selbst; und in ihrem kindlichen Spiel fand er Freude. Von frühester Kindheit an wusste Lakshmana, dass der Herr sein eigenes wahres Gut sei, und hegte Liebe zu Ramas Füßen. Und Bharata mit Shatrughna - beide Brüder - steigerten ihre Zuneigung so, dass es wie die Liebe zwischen Herr und Diener war. Ein schönes Paar waren der Dunkle und der Helle, und die Mütter, beim Anblick ihrer Schönheit, pflückten Grashalme in liebevoller Abwehr. Alle vier waren Wohnstätten sanfter Natur, Schönheit und Tugend; doch Rama war noch mehr - ein Ozean der Seligkeit. In seinem Herzen strahlte das Mondlicht der Gnade, und sein bezauberndes Lächeln offenbarte es in Strahlen. Bald auf dem Schoß, bald in der edlen Wiege, liebkosten die Mütter sie und nannten sie ihre lieben Kleinen.
Verse 414 (दोहा/सोरठा)
ब्यापक ब्रह्म निरंजन निर्गुन बिगत बिनोद। सो अज प्रेम भगति बस कौसल्या के गोद।।198।।
byāpaka brahma nirañjana nirguṇa bigata binoda | so aja prema bhagati basa kausalayā ke goda ||198||
Das allgegenwärtige Brahman – makellos, jenseits der Guṇas und über jedes Spiel der Wandlung erhaben –, jenes Ungeborene, durch Liebe und Bhakti bezwungen, ruht auf Kauśalyās Schoß. (198)
Verse 415 (चौपाई)
काम कोटि छबि स्याम सरीरा। नील कंज बारिद गंभीरा।। अरुन चरन पकंज नख जोती। कमल दलन्हि बैठे जनु मोती।। रेख कुलिस धवज अंकुर सोहे। नूपुर धुनि सुनि मुनि मन मोहे।। कटि किंकिनी उदर त्रय रेखा। नाभि गभीर जान जेहि देखा।। भुज बिसाल भूषन जुत भूरी। हियँ हरि नख अति सोभा रूरी।। उर मनिहार पदिक की सोभा। बिप्र चरन देखत मन लोभा।। कंबु कंठ अति चिबुक सुहाई। आनन अमित मदन छबि छाई।। दुइ दुइ दसन अधर अरुनारे। नासा तिलक को बरनै पारे।। सुंदर श्रवन सुचारु कपोला। अति प्रिय मधुर तोतरे बोला।। चिक्कन कच कुंचित गभुआरे। बहु प्रकार रचि मातु सँवारे।। पीत झगुलिआ तनु पहिराई। जानु पानि बिचरनि मोहि भाई।। रूप सकहिं नहिं कहि श्रुति सेषा। सो जानइ सपनेहुँ जेहि देखा।।
kāma koṭi chabi syāma sarīrā | nīla kañja bārida gaṃbhīrā || aruna carana pakaṃja nakha jotī | kamala dalanhi baiṭhe janu motī || rekha kulisa dhavaja aṃkura sohe | nūpura dhuni suni muni mana mohe || kaṭi kiṃkinī udara traya rekhā | nābhi gabhīra jāna jehi dekhā || bhuja bisāla bhūṣana juta bhūrī | hiyã hari nakha ati sobhā rūrī || ura manihāra padika kī sobhā | bipra carana dekhata mana lobhā || kaṃbu kaṃṭha ati cibuka suhāī | ānana amita madana chabi chāī || dui dui dasana adhara arunāre | nāsā tilaka ko baranai pāre || suṃdara śravana sucāru kapolā | ati priya madhura totare bolā || cikkana kaca kuṃcita gabhuāre | bahu prakāra raci mātu sãvāre || pīta jhaguliyā tanu pahirāī | jānu pāni bicarani mohi bhāī || rūpa sakahiṃ nahiṃ kahi śruti seṣā | so jānaī sapanehũ jehi dekhā ||
Dunkel war Sein Körper, mit einer Schönheit, die zehn Millionen Liebesgötter übertraf - tief wie eine Regenwolke, blau wie der Lotus. Seine Lotusfüße waren rötlich; das Licht Seiner Nägel schien wie Perlen auf Lotusblütenblättern. Glückverheißende Linien - Donnerkeil, Banner und zarter Spross - strahlten dort; und die Musik Seiner Fußringe stahl die Herzen der Weisen. Ein klingender Gürtel schmückte Seine Hüfte; drei schöne Falten zeichneten Seinen Bauch; wer Seinen Nabel sah, erkannte seine Tiefe. Seine Arme waren breit, beladen mit Schmuck; auf Seiner Brust waren die Zeichen des Herrn und der Glanz Seiner Nägel überaus schön. Halskette und Anhänger schmückten Seine Brust; selbst ein Brahmane, der jene Füße sah, fühlte sein Herz in sehnsüchtiger Ehrfurcht gezogen. Sein Hals war wie eine Muschel, Sein Kinn sehr anmutig; über Seinem Gesicht lag eine unermessliche Anmut, die den Liebesgott in den Schatten stellte. Reihe um Reihe von Zähnen, lippenrot; wer könnte jemals Seine Nase und Sein Tilak beschreiben? Ohren waren schön, Wangen wohlgeformt; sehr lieb war Seine süße, kindlich lispelnde Sprache. Glattes, dickes, lockiges Haar - Seine Mutter schmückte und ordnete es auf viele Weisen. Sie kleidete Seinen zarten Körper in ein gelbes Gewand, flatternd wie ein Wasservogel beim Spiel. Selbst die Veden und Shesha können Seine Gestalt nicht vollständig erzählen; nur wer Ihn gesehen hat - selbst im Traum - kann es wissen.
Verse 416 (दोहा/सोरठा)
सुख संदोह मोहपर ग्यान गिरा गोतीत। दंपति परम प्रेम बस कर सिसुचरित पुनीत।।199।।
sukha-sandoha moha-para gyāna girā go-tīta | daṃpati parama prema basa kara sisu-carita punīta ||199||
Ein wahrer Schatz der Wonne, jenseits der Verblendung – ja jenseits selbst von Wissen und der Reichweite der Rede –, dieses göttliche Paar, von höchster Liebe bezwungen, vollzog die heiligen Kinderspiele (Rāmas).
Verse 417 (चौपाई)
एहि बिधि राम जगत पितु माता। कोसलपुर बासिन्ह सुखदाता।। जिन्ह रघुनाथ चरन रति मानी। तिन्ह की यह गति प्रगट भवानी।। रघुपति बिमुख जतन कर कोरी। कवन सकइ भव बंधन छोरी।। जीव चराचर बस कै राखे। सो माया प्रभु सों भय भाखे।। भृकुटि बिलास नचावइ ताही। अस प्रभु छाड़ि भजिअ कहु काही।। मन क्रम बचन छाड़ि चतुराई। भजत कृपा करिहहिं रघुराई।। एहि बिधि सिसुबिनोद प्रभु कीन्हा। सकल नगरबासिन्ह सुख दीन्हा।। लै उछंग कबहुँक हलरावै। कबहुँ पालनें घालि झुलावै।।
ehi bidhi rāma jagata pitu mātā | kosalapura bāsinha sukhadātā || jinha raghunātha carana rati mānī | tinha kī yaha gati pragaṭa bhavānī || raghupati bimukha jatana kara korī | kavan sakai bhava bandhana chorī || jīva carācara basa kai rākhē | so māyā prabhu sõ bhaya bhākhē || bhṛkuṭi bilāsa nacāvai tāhī | asa prabhu chāṛi bhaji'a kahu kāhī || mana krama bacana chāṛi caturā'ī | bhajata kṛpā karihahiṁ raghurā'ī || ehi bidhi sisubinoda prabhu kīnhā | sakala nagarabāsinha sukha dīnhā || lai uchaṅga kabahuṁka halarāvai | kabahuṁ pālanē ghāli jhulāvai ||
So war Rama für die Welt wie Vater und Mutter, der Geber der Freude für die Menschen von Kosalas Stadt. Jene, die Liebe zu Raghunathas Füßen besaßen - o Bhavani -, ihr bestimmtes Gutes ist offensichtlich. Doch für einen, der sich von Raghus Herrschaft abwendet, ist alle Mühe vergeblich: Wer kann die Fesseln des Werdens lösen? Alle beweglichen und unbeweglichen Lebewesen hält Er unter Seiner Macht; eben jene Maya spricht ehrfurchtsvoll vor dem Herrn. Mit einem bloßen spielerischen Runzeln Seiner Stirn lässt Er sie tanzen; einen solchen Meister verlassend, sage mir, wen sonst sollte man verehren? Wenn man, die Klugheit in Gedanken, Taten und Worten abwerfend, verehrt, wird Raghus König sicherlich Gnade erweisen. Auf diese Weise übte der Herr Seine kindlichen Spiele aus und schenkte allen Menschen der Stadt Glück. Manchmal nahmen sie Ihn auf ihren Schoß und wiegten Ihn sanft; manchmal legten sie Ihn in eine Wiege und wiegten Ihn in den Schlaf.
Verse 418 (दोहा/सोरठा)
प्रेम मगन कौसल्या निसि दिन जात न जान। सुत सनेह बस माता बालचरित कर गान।।200।।
prema magana kausalayā nisi dina jāta na jāna | suta saneha basa mātā bālacarita kara gāna ||200||
Kauśalyā, in Liebe versunken, vermochte nicht zu sagen, wie Nacht und Tag dahinglitten. Von Zuneigung zu ihrem Sohn festgehalten, besang die Mutter unablässig seine Kindheitstaten.
Verse 419 (चौपाई)
एक बार जननीं अन्हवाए। करि सिंगार पलनाँ पौढ़ाए।। निज कुल इष्टदेव भगवाना। पूजा हेतु कीन्ह अस्नाना।। करि पूजा नैबेद्य चढ़ावा। आपु गई जहँ पाक बनावा।। बहुरि मातु तहवाँ चलि आई। भोजन करत देख सुत जाई।। गै जननी सिसु पहिं भयभीता। देखा बाल तहाँ पुनि सूता।। बहुरि आइ देखा सुत सोई। हृदयँ कंप मन धीर न होई।। इहाँ उहाँ दुइ बालक देखा। मतिभ्रम मोर कि आन बिसेषा।। देखि राम जननी अकुलानी। प्रभु हँसि दीन्ह मधुर मुसुकानी।।
eka bāra jananīṁ anhavāe | kari siṅgāra palanāṁ pauṛhāe || nija kula iṣṭa-deva bhagavānā | pūjā hetu kīnha asnānā || kari pūjā naibedya caṛhāvā | āpu gaī jahaṁ pāka banāvā || bahuri mātu tahavāṁ cali āī | bhojana karata dekha suta jāī || gai jananī sisu pahiṁ bhayabhītā | dekhā bāla tahāṁ puni sūtā || bahuri āi dekhā suta soī | hṛdayaṁ kaṁpa mana dhīra na hoī || ihāṁ uhāṁ dui bālaka dekhā | mati-bhrama mora ki āna biseṣā || dekhi rāma jananī akulānī | prabhu haṁsi dīnha madhura musukānī ||
Einmal badete die Mutter das Kind; sie schmückte es mit schöner Verzierung und legte es in die Wiege. Dann, zur Verehrung des Herrn - dem erwählten Gott ihrer Familie - vollzog sie selbst das reinigende Bad. Nachdem sie ihre Opfergabe dargebracht und das Essen vor Ihm platziert hatte, ging sie an den Ort, wo das Essen zubereitet wurde. Danach kehrte die Mutter dorthin zurück; sie sah ihren Sohn sein Essen essen. Beunruhigt eilte sie zur Seite des Kindes - und dort erblickte sie den Kleinen wieder schlafen. Wieder kam sie zurück und sah ihren Sohn noch immer schlafen; ihr Herz zitterte, und ihr Geist fand keine Ruhe. 'Hier und dort habe ich zwei Kinder gesehen - bin ich verwirrt, oder ist ein anderes Wunder am Werk?' Als Er Seine Mutter so betrübt sah, lächelte Rama und schenkte ihr einen sanften, honigsüßen Blick.
परंपरा में राम-जन्म, नामकरण, और शिशु-लीला का पाठ ‘मंगल-कारक’ माना गया है: गृह-कलह/अशान्ति में शान्ति, संतान-सुख की कामना, तथा ‘नाम-आश्रय’ दृढ़ होने से भय-निवारण। विशेषतः छंद-अंश में कहा है—‘यह चरित जे गावहिं हरिपद पावहिं ते न परहिं भवकूपा’—अर्थात् कीर्तन-स्मरण भव-कूप से उबारने वाला।
लोक-परंपरा में राम-जन्म प्रसंग पर ‘श्री राम जय राम जय जय राम’ (नाम-संकीर्तन) या ‘राम रामेति रामेति’ (नाम-जप) समपुट रूप में जोड़ा जाता है; कुछ रामानंदी पाठ-परंपराओं में ‘सियाराम मय सब जग जानी’ भी भाव-समपुट की तरह बीच-बीच में बोला/गाया जाता है।
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