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सोपान-प्रवेश: ‘मंगल’ और ‘सगुन’ के द्वारा चित्त-शुद्धि। बालकाण्ड में भक्त-हृदय राम-लीला के सौंदर्य (माधुर्य) से आकृष्ट होकर श्रद्धा-पथ पर चढ़ता है; यहाँ बाह्य उत्सव (बरात, बाजा, साज) अंतःकरण के भीतर ‘सुमंगल’ बनकर विवेक-जागरण और ईश्वर-प्रसाद-बोध का द्वार खोलता है।
In diesem gegliederten Abschnitt (Dohā 300–309) wird der Zug der Hochzeitsgesellschaft (barāt‑gaman) und das Stadtfest ausführlich geschildert; doch sein Rasa ist nicht nur śṛṅgāra/Freude—es ist Maṅgala‑Rasa, der die Prägung der Bhakti festigt. Elefantenglocken, Feldzeichen, Wagengetöse, Trommeln, Schalmei—diese äußeren Klänge bereiten das innere „Anāhata“ vor: der Geist sammelt sich, und das Gemeinschaftsgefühl (als Gestalt von Satsaṅga) wird stark. Tulsīs Dichtung lehrt hier, den Reichtum des Volkslebens als „Īśvara‑Prasāda“ zu lesen; die saguṇa‑Vorzeichen (cāṣ, Krähe, Mungo, dreifacher Wind, Joghurt‑Fisch) deuten an, dass auch die Weltordnung unter Rāmas Gnade steht. So führt diese Stufe des Bālakāṇḍa den Übenden von „Ānanda“ zur „Āśraya“: Quelle der Freude ist die Līlā, und Zuflucht ist Rāma‑Nāma/Rāma‑Svarūpa.
Verse 622 (चौपाई)
कलित करिबरन्हि परीं अँबारीं। कहि न जाहिं जेहि भाँति सँवारीं।। चले मत्तगज घंट बिराजी। मनहुँ सुभग सावन घन राजी।। बाहन अपर अनेक बिधाना। सिबिका सुभग सुखासन जाना।। तिन्ह चढ़ि चले बिप्रबर बृन्दा। जनु तनु धरें सकल श्रुति छंदा।। मागध सूत बंदि गुनगायक। चले जान चढ़ि जो जेहि लायक।। बेसर ऊँट बृषभ बहु जाती। चले बस्तु भरि अगनित भाँती।। कोटिन्ह काँवरि चले कहारा। बिबिध बस्तु को बरनै पारा।। चले सकल सेवक समुदाई। निज निज साजु समाजु बनाई।।
Die Elefanten waren mit Sänften geschmückt; sie waren auf Weise geziert, die sich nicht beschreiben lassen. Die Elefantenbullen in Brunst zogen einher, geschmückt mit Glocken, als wären die lieblichen Wolken des Monats Savan voller Freude gekommen. Es gab zahllose andere Reittiere verschiedener Art: schöne Sänften und bequeme Sitze. Auf diesen bestiegen die Scharen der besten Brahmanen ihren Weg, als hätten die Veden und ihre Versmaße leibliche Gestalt angenommen. Die Barden, Lobpreiser und Sänger zogen aus, jeder bestieg, was ihm angemessen war. Es gab Kamele, Ochsen und Stiere vieler Rassen, beladen mit Gütern auf zahllose Weise. Millionen von Sänftenträgern und Lastträgern brachen auf; wer kann alle verschiedenen Güter beschreiben, die sie trugen? Alle Diener brachen in Gruppen auf, jeder traf seine eigenen Vorbereitungen und schloss sich seiner eigenen Gruppe an.
Verse 623 (दोहा/सोरठा)
सब कें उर निर्भर हरषु पूरित पुलक सरीर। कबहिं देखिबे नयन भरि रामु लखनू दोउ बीर।।300।।
Jedes Herz war erfüllt von Freude, jeder Körper durchdrungen von Entzücken. Wann würden ihre Augen erfüllt sein vom Anblick Ramas und Lakshmanas, der beiden Helden?
Verse 624 (चौपाई)
गरजहिं गज घंटा धुनि घोरा। रथ रव बाजि हिंस चहु ओरा।। निदरि घनहि घुर्म्मरहिं निसाना। निज पराइ कछु सुनिअ न काना।। महा भीर भूपति के द्वारें। रज होइ जाइ पषान पबारें।। चढ़ी अटारिन्ह देखहिं नारीं। लिंएँ आरती मंगल थारी।। गावहिं गीत मनोहर नाना। अति आनंदु न जाइ बखाना।। तब सुमंत्र दुइ स्पंदन साजी। जोते रबि हय निंदक बाजी।। दोउ रथ रुचिर भूप पहिं आने। नहिं सारद पहिं जाहिं बखाने।। राज समाजु एक रथ साजा। दूसर तेज पुंज अति भ्राजा।।
Die Elefanten brüllten, die Glocken erklangen gewaltig; der Lärm von Streitwagen und Pferden war überall zu hören. Die Trommeln dröhnten wie Donnerwolken; man konnte nichts hören, weder die eigenen Worte noch die anderer. An den Toren der großen Könige herrschte ein solches Gedränge, dass die Steinpflaster zu Staub zermahlen wurden. Die Frauen stiegen auf die Terrassen, um zu schauen, hielten Arati-Lampen und glückverheißende Teller. Sie sangen viele bezaubernde Lieder; ihre Freude war über alle Beschreibung. Dann spannte Sumantra die zwei Pferde mit den Sonnenzeichen vor; er schirrte die Rosse an, die wie die Sonne selbst waren. Er brachte die zwei prächtigen Streitwagen zum König; sie ließen sich nicht einmal im Vergleich mit dem Herbstmond beschreiben. Ein Streitwagen war für die königliche Versammlung bereitet; der andere erstrahlte mit einer Fülle von Glanz.
Verse 625 (दोहा/सोरठा)
तेहिं रथ रुचिर बसिष्ठ कहुँ हरषि चढ़ाइ नरेसु। आपु चढ़ेउ स्पंदन सुमिरि हर गुर गौरि गनेसु।।301।।
Auf jenem prächtigen Streitwagen ließ er voller Freude den König Platz nehmen; er selbst bestieg ihn, indem er Shiva, den Guru, Gauri und Ganesha im Herzen verehrte.
Verse 626 (चौपाई)
सहित बसिष्ठ सोह नृप कैसें। सुर गुर संग पुरंदर जैसें।। करि कुल रीति बेद बिधि राऊ। देखि सबहि सब भाँति बनाऊ।। सुमिरि रामु गुर आयसु पाई। चले महीपति संख बजाई।। हरषे बिबुध बिलोकि बराता। बरषहिं सुमन सुमंगल दाता।। भयउ कोलाहल हय गय गाजे। ब्योम बरात बाजने बाजे।। सुर नर नारि सुमंगल गाई। सरस राग बाजहिं सहनाई।। घंट घंटि धुनि बरनि न जाहीं। सरव करहिं पाइक फहराहीं।। करहिं बिदूषक कौतुक नाना। हास कुसल कल गान सुजाना।।
Mit Vashishtha an seiner Seite erstrahlte der König, wie Indra, der Herr der Götter, in der Gesellschaft von Brihaspati erstrahlte. Unter Beachtung der Bräuche seiner Sippe und der Vorschriften der Veden traf der König alle Vorkehrungen auf jede Weise, zur Zufriedenheit aller. Indem er Rama im Herzen verehrte und den Befehl des Guru empfing, brach der König auf, während Muschelhörner erschollen. Die Götter freuten sich, den Hochzeitszug zu erblicken; der Spender guten Glücks regnete Blumen herab. Es herrschte großer Lärm; Pferde und Elefanten dröhnten; Musikinstrumente erklangen am Himmel. Götter, Menschen und Frauen sangen glückverheißende Lieder; die Schahnai spielte in süßen Melodien. Der Klang von Glocken und Gongs lässt sich nicht beschreiben; die Diener schwenken ihre Wedel. Die Hofnarren führen verschiedene Possen auf; sie sind erfahren im Lachen, geschickt im Scherzen und vollendet in Gesang und Tanz.
Verse 627 (दोहा/सोरठा)
तुरग नचावहिं कुँअर बर अकनि मृदंग निसान। नागर नट चितवहिं चकित डगहिं न ताल बँधान।।302।।
Die Prinzen lassen ihre Pferde tanzen; Trommeln und Kesseltrommeln werden auf jeder Seite gespielt. Die Stadtbewohner und Schauspieler schauen staunend zu, doch sie verpassen keinen Schlag des Rhythmus.
Verse 628 (चौपाई)
बनइ न बरनत बनी बराता। होहिं सगुन सुंदर सुभदाता।। चारा चाषु बाम दिसि लेई। मनहुँ सकल मंगल कहि देई।। दाहिन काग सुखेत सुहावा। नकुल दरसु सब काहूँ पावा।। सानुकूल बह त्रिबिध बयारी। सघट सवाल आव बर नारी।। लोवा फिरि फिरि दरसु देखावा। सुरभी सनमुख सिसुहि पिआवा।। मृगमाला फिरि दाहिनि आई। मंगल गन जनु दीन्हि देखाई।। छेमकरी कह छेम बिसेषी। स्यामा बाम सुतरु पर देखी।। सनमुख आयउ दधि अरु मीना। कर पुस्तक दुइ बिप्र प्रबीना।।
Der Hochzeitszug, obwohl gebildet, lässt sich nicht beschreiben; alle Vorzeichen waren schön und spendeten Segen. Auf der linken Seite erschien ein Reiher; es war, als wäre alles Glück verkündet worden. Auf der rechten wurde ein Rabe an einem schönen und angenehmen Ort gesehen; jeder erblickte den Anblick eines Ichneumons. Die drei Winde wehten günstig; Frauen mit schönen Stimmen kamen und sangen süß. Eine Kuh drehte sich und zeigte sich immer wieder; sie säugte ihr Kalb, ihm zugewandt. Eine Herde Hirsche kam auf die rechte Seite; es war, als hätten sie eine Gesellschaft glückverheißender Vorzeichen gezeigt. Ein Chamäleon erschien und bedeutete besondere Gnade; eine dunkle Frau wurde auf der linken Seite sehr deutlich gesehen. Zwei gelehrte Brahmanen traten vor, einer trug einen Topf mit Quark und der andere einen Fisch, und einer hielt ein Buch in der Hand.
Verse 629 (दोहा/सोरठा)
मंगलमय कल्यानमय अभिमत फल दातार। जनु सब साचे होन हित भए सगुन एक बार।।303।।
Voller Glückverheißung, voller Segen, der Gewährer erwünschter Früchte, es war, als wären alle Vorzeichen auf einmal wahr geworden zum Wohle aller.
Verse 630 (चौपाई)
मंगल सगुन सुगम सब ताकें। सगुन ब्रह्म सुंदर सुत जाकें।। राम सरिस बरु दुलहिनि सीता। समधी दसरथु जनकु पुनीता।। सुनि अस ब्याहु सगुन सब नाचे। अब कीन्हे बिरंचि हम साँचे।। एहि बिधि कीन्ह बरात पयाना। हय गय गाजहिं हने निसाना।। आवत जानि भानुकुल केतू। सरितन्हि जनक बँधाए सेतू।। बीच बीच बर बास बनाए। सुरपुर सरिस संपदा छाए।। असन सयन बर बसन सुहाए। पावहिं सब निज निज मन भाए।। नित नूतन सुख लखि अनुकूले। सकल बरातिन्ह मंदिर भूले।।
Alle Vorzeichen waren glückverheißend und günstig; die Zeichen waren schön, und Brahma selbst war sein Sohn. Sita, eine Braut, Rama ebenbürtig, und die reinherzigen Dasharatha und Janaka wurden durch die Heirat miteinander verbunden. Als sie von einer solchen Hochzeit hörten, tanzten alle Vorzeichen; nun hat Brahma uns wahr gemacht. Auf diese Weise brach der Hochzeitszug auf; Pferde und Elefanten dröhnten, und Trommeln wurden geschlagen. Als er wusste, dass das Geschlecht der Sonne nahte, ließ Janaka Brücken über die Flüsse bauen. Dazwischen wurden prächtige Lager errichtet, und Reichtum wie in der Stadt der Götter war vorhanden. Vortreffliche Speisen, Betten und schöne Kleidung wurden bereitgestellt; alle erhielten, was ihre Herzen erfreute. Täglich neue Freude sehend, vergaß sich der gesamte Hochzeitszug in Entzücken.
Verse 631 (दोहा/सोरठा)
आवत जानि बरात बर सुनि गहगहे निसान। सजि गज रथ पदचर तुरग लेन चले अगवान।।304।।
Als sie erfuhren, dass der edle Hochzeitszug nahte, und die dröhnenden Trommeln hörten, schmückten sie Elefanten, Streitwagen, Fußsoldaten und Pferde und zogen aus, um sie willkommen zu heißen.
Verse 632 (चौपाई)
कनक कलस भरि कोपर थारा। भाजन ललित अनेक प्रकारा।। भरे सुधासम सब पकवाने। नाना भाँति न जाहिं बखाने।। फल अनेक बर बस्तु सुहाईं। हरषि भेंट हित भूप पठाईं।। भूषन बसन महामनि नाना। खग मृग हय गय बहुबिधि जाना।। मंगल सगुन सुगंध सुहाए। बहुत भाँति महिपाल पठाए।। दधि चिउरा उपहार अपारा। भरि भरि काँवरि चले कहारा।। अगवानन्ह जब दीखि बराता। उर आनंदु पुलक भर गाता।। देखि बनाव सहित अगवाना। मुदित बरातिन्ह हने निसाना।।
Goldene Gefäße, gefüllt mit Joghurt und Reis, und schöne Schüsseln und Teller vieler Art wurden zubereitet. Alle Arten köstlicher Speisen, gleichsam Nektar, wurden auf unzählige Weisen zubereitet, die nicht zu beschreiben sind. Viele vortreffliche Früchte und schöne Geschenke wurden voller Freude vom König für seinen Freund gesandt. Schmuck, Gewänder und viele große Juwelen sowie Vögel, Hirsche, Pferde und Elefanten verschiedener Art wurden gesandt. Glückverheißende Omen und süße Düfte wurden vom König auf vielerlei Weise gesandt. Joghurt und gerösteter Reis, Geschenke ohne Maß, wurden in Korb um Korb von den Trägern getragen. Als der Hochzeitszug die Begrüßungsgesellschaft sah, füllten sich ihre Herzen mit Freude, und ihre Körper durchzitterte die Verzückung. Als sie die Pracht der Begrüßungsgesellschaft sahen, schlug die erfreute Hochzeitsgesellschaft ihre Trommeln.
Verse 633 (दोहा/सोरठा)
हरषि परसपर मिलन हित कछुक चले बगमेल। जनु आनंद समुद्र दुइ मिलत बिहाइ सुबेल।।305।।
Voller Freude begegneten sie einander und tauschten Grüße aus, dann gingen sie gemeinsam weiter; es war, als ob zwei Ozeane der Seligkeit zusammenträfen und alle Müdigkeit hinter sich ließen.
Verse 634 (चौपाई)
बरषि सुमन सुर सुंदरि गावहिं। मुदित देव दुंदुभीं बजावहिं।। बस्तु सकल राखीं नृप आगें। बिनय कीन्ह तिन्ह अति अनुरागें।। प्रेम समेत रायँ सबु लीन्हा। भै बकसीस जाचकन्हि दीन्हा।। करि पूजा मान्यता बड़ाई। जनवासे कहुँ चले लवाई।। बसन बिचित्र पाँवड़े परहीं। देखि धनहु धन मदु परिहरहीं।। अति सुंदर दीन्हेउ जनवासा। जहँ सब कहुँ सब भाँति सुपासा।। जानी सियँ बरात पुर आई। कछु निज महिमा प्रगटि जनाई।। हृदयँ सुमिरि सब सिद्धि बोलाई। भूप पहुनई करन पठाई।।
Die Götter regneten Blumen herab, die schönen Himmelsnymphen sangen, und die freudigen Götter erklingen ließen ihre Paukentrommeln. Der König legte alle Geschenke vor ihnen nieder und tat demütige Bitten mit tiefer Zuneigung. Mit Liebe nahm der König alles an; Geschenke wurden den Bittstellern gewährt. Nachdem sie Ehre erwiesen und großen Respekt gezeigt hatten, wurden sie zu ihren Unterkünften geführt. Sie gingen auf prächtigen Teppichen und reichen Gewändern; als sie solchen Reichtum sahen, legten sie allen Stolz ab. Wunderschöne Unterkünfte wurden ihnen gegeben, wo alles auf jede Weise erfreulich war. Als sie erfuhr, dass Sitas Hochzeitszug in die Stadt gekommen war, offenbarte sie etwas von ihrer eigenen Herrlichkeit. In ihrem Herzen gedenkend, rief sie alle Siddhis herbei und sandte sie, um die Gäste des Königs zu ehren.
Verse 635 (दोहा/सोरठा)
सिधि सब सिय आयसु अकनि गईं जहाँ जनवास। लिएँ संपदा सकल सुख सुरपुर भोग बिलास।।306।।
Alle Siddhis gingen auf Sitas Geheiß an den Ort, wo der Hochzeitszug untergebracht war. Sie brachten allen Wohlstand, alles Glück und die Wonnen und Freuden der himmlischen Stadt.
Verse 636 (चौपाई)
निज निज बास बिलोकि बराती। सुर सुख सकल सुलभ सब भाँती।। बिभव भेद कछु कोउ न जाना। सकल जनक कर करहिं बखाना।। सिय महिमा रघुनायक जानी। हरषे हृदयँ हेतु पहिचानी।। पितु आगमनु सुनत दोउ भाई। हृदयँ न अति आनंदु अमाई।। सकुचन्ह कहि न सकत गुरु पाहीं। पितु दरसन लालचु मन माहीं।। बिस्वामित्र बिनय बड़ि देखी। उपजा उर संतोषु बिसेषी।। हरषि बंधु दोउ हृदयँ लगाए। पुलक अंग अंबक जल छाए।। चले जहाँ दसरथु जनवासे। मनहुँ सरोबर तकेउ पिआसे।।
Als die Hochzeitsgäste ihre Unterkünfte betrachteten, fanden sie alle himmlischen Freuden auf jede Weise leicht zugänglich. Niemand kannte einen Unterschied des Ranges; alle erklärten, es sei das Werk Janakas. Die Herrlichkeit Sitas erkennend, frohlockte der Herr der Raghus in seinem Herzen, die Ursache erkennend. Als die beiden Brüder von der Ankunft ihres Vaters hörten, füllte sich ihre Herzen mit grenzenloser Freude. Sie schämten sich und konnten nicht davon zu ihrem Guru sprechen, doch ihre Herzen sehnten sich nach dem Anblick ihres Vaters. Als sie Vishvamitras große Demut sahen, entstand in seinem Herzen eine besondere Zufriedenheit. Erfreut umarmten die beiden Brüder ihn; ihre Körper durchzitterte, und Tränen bedeckten ihre Augen. Sie machten sich auf den Weg zu dem Ort, wo Dasharatha untergebracht war, wie ein Durstiger, der nach einem See blickt.
Verse 637 (दोहा/सोरठा)
भूप बिलोके जबहिं मुनि आवत सुतन्ह समेत। उठे हरषि सुखसिंधु महुँ चले थाह सी लेत।।307।।
Als der König den Weisen mit seinen Söhnen nahen sah, erhob er sich voller Freude und ging ihnen entgegen, als tauche er in einen Ozean des Glücks.
Verse 638 (चौपाई)
मुनिहि दंडवत कीन्ह महीसा। बार बार पद रज धरि सीसा।। कौसिक राउ लिये उर लाई। कहि असीस पूछी कुसलाई।। पुनि दंडवत करत दोउ भाई। देखि नृपति उर सुखु न समाई।। सुत हियँ लाइ दुसह दुख मेटे। मृतक सरीर प्रान जनु भेंटे।। पुनि बसिष्ठ पद सिर तिन्ह नाए। प्रेम मुदित मुनिबर उर लाए।। बिप्र बृंद बंदे दुहुँ भाईं। मन भावती असीसें पाईं।। भरत सहानुज कीन्ह प्रनामा। लिए उठाइ लाइ उर रामा।। हरषे लखन देखि दोउ भ्राता। मिले प्रेम परिपूरित गाता।।
Der König erwies dem Weisen seine Ehrerbietung, indem er sein Haupt immer wieder zum Staub seiner Füße neigte. Er nahm Koushika in sein Herz, segnete ihn und erkundigte sich nach seinem Wohlergehen. Dann erwiesen die beiden Brüder ihre Ehrerbietung; als der König dies sah, konnte sein Herz seine Freude nicht fassen. Er drückte seine Söhne an sein Herz und wischte den unerträglichen Kummer fort, als wäre das Leben in einen toten Körper zurückgekehrt. Dann neigten sie ihre Häupter zu den Füßen Vashishthas; der beste der Weisen umarmte sie, erfüllt von Liebe und Freude. Die beiden Brüder erwiesen der Versammlung der Brahmanen ihre Ehrenbezeigung und empfingen Segen, die ihre Herzen erfreuten. Bharata und Shatrughna erwiesen ihren Gruß; Rama hob sie auf und drückte sie an sein Herz. Lakshmana freute sich, die beiden Brüder zu sehen; ihre Körper waren von vollkommener Liebe erfüllt.
Verse 639 (दोहा/सोरठा)
पुरजन परिजन जातिजन जाचक मंत्री मीत। मिले जथाबिधि सबहि प्रभु परम कृपाल बिनीत।।308।।
Die Bürger, Verwandten, Sippenangehörigen, Bittsteller, Minister und Freunde begegneten dem Herrn alle gemäß ihrem Stand; er war höchst gnädig und demütig.
Verse 640 (चौपाई)
रामहि देखि बरात जुड़ानी। प्रीति कि रीति न जाति बखानी।। नृप समीप सोहहिं सुत चारी। जनु धन धरमादिक तनुधारी।। सुतन्ह समेत दसरथहि देखी। मुदित नगर नर नारि बिसेषी।। सुमन बरिसि सुर हनहिं निसाना। नाकनटीं नाचहिं करि गाना।। सतानंद अरु बिप्र सचिव गन। मागध सूत बिदुष बंदीजन।। सहित बरात राउ सनमाना। आयसु मागि फिरे अगवाना।। प्रथम बरात लगन तें आई। तातें पुर प्रमोदु अधिकाई।। ब्रह्मानंदु लोग सब लहहीं। बढ़हुँ दिवस निसि बिधि सन कहहीं।।
Als sie Rama sahen, war der Hochzeitszug von Freude erfüllt; was soll ich von ihrer Liebe und der Art ihrer Zuneigung sagen? Sie lässt sich nicht beschreiben. Nahe beim König strahlten die vier Söhne, als hätten Reichtum, Rechtschaffenheit und die übrigen leibliche Gestalt angenommen. Die Stadtbewohner, Männer und Frauen, waren hocherfreut, Dasharatha mit seinen Söhnen zu sehen. Blumen regneten herab, die Götter erklingen ließen ihre Instrumente, und die Himmelstänzer tanzten und sangen. Shatananda und die brahmanischen Ratgeber, die Barden, die Lobredner und die Sänger, die gesamte Hochzeitsgesellschaft wurde vom König geehrt; nachdem sie sich verabschiedet hatten, kehrten sie zu ihren Unterkünften zurück. Der erste Hochzeitszug war zur bestimmten Zeit eingetroffen; daher war die Stadt von übermäßiger Freude erfüllt. Alle Menschen erlangten die Seligkeit Brahmas; sie sagten, Tag und Nacht hätten sich auf Brahmas Wort hin verlängert.
Verse 641 (दोहा/सोरठा)
रामु सीय सोभा अवधि सुकृत अवधि दोउ राज। जहँ जहँ पुरजन कहहिं अस मिलि नर नारि समाज।।309।।
Rama und Sita sind die Herrlichkeit von Ayodhya; beide sind die verkörperte Verdienste. Wo immer die Bürger so sprechen, versammeln sich Männer und Frauen in großer Gemeinschaft.
परंपरागत मान्यता में बरात-आगमन/मंगल-सगुन वर्णन का पाठ ‘मंगल-प्रवेश’ कराता है—गृह/यात्रा/विवाहादि शुभ-कर्मों में विघ्न-शमन, चित्त-प्रसन्नता, और ‘राम-दर्शन-लालसा’ (भक्ति-उत्कंठा) की वृद्धि। विशेषतः दोहा 300 (‘कबहिं देखिबे नयन भरि…’) का भाव-स्मरण दर्शन-प्रेम को स्थिर करता है।
लोक-परंपरा में ‘श्रीराम जय राम जय जय राम’ (राम-नाम) या ‘सियाराममय सब जग जानी’ जैसे नाम-स्मरण-सम्पुट जोड़े जाते हैं; कथा-गायन में ‘जय सियाराम’ ध्रुवक (refrain) भी प्रचलित है। (यह क्षेत्र/सम्प्रदाय के अनुसार बदलता है।)
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