Opening the text

Rishi: Atharvanic tradition (domestic fertility corpus)
Devata: Implicitly the generative power (prajā/garbha); the ‘vehát’ defect is treated as an adversarial entity
Chandas: Anuṣṭubh (approx.)
AV 3.23 ist ein häuslicher Fruchtbarkeits- und Heilungshymnus, der Unfruchtbarkeit (vehát) als einen entfernbaren, übertragbaren Makel behandelt und der Frau die Empfängnisfähigkeit zurückgibt. Durch einen Sprechakt der Verdrängung und durch die Herbeirufung glückverheißenden „Samens“ sowie göttlicher Kräuter zielt die Sukta darauf, prajā/garbha (Nachkommenschaft und Schwangerschaft) wiederherzustellen und begünstigt ausdrücklich das erfolgreiche Zeugen und Austragen eines Sohnes.
Mantra 1
वीर-प्रसूतिः। येन॑ वे॒हद् ब॒भूवि॑थ ना॒शया॑म॒सि तत् त्वत्। इ॒दं तद॒न्यत्र॒ त्वदप॑ दू॒रे नि द॑ध्मसि
Dies ist heldengebärend. Wodurch du unfruchtbar geworden bist—das lassen wir von dir vergehen; eben dies setzen wir anderswohin, fort von dir, weit weg und hinab.
Mantra 2
आ ते॒ योनिं॒ गर्भ॑ एतु॒ पुमा॒न् बाण॑ इवेषु॒धिम्। आ वी॒रोऽत्र॑ जायतां पु॒त्रस्ते॒ दश॑मास्यः
In deinen Schoß trete der Keim ein, männlich, wie ein Pfeil in den Köcher. Hier werde ein Held geboren — ein Sohn für dich, zehn Monate getragen.
Mantra 3
पुमां॑सं पु॒त्रं ज॑नय॒ तं पुमा॒ननु॑ जायताम्। भवा॑सि पु॒त्राणां॑ मा॒ता जा॒तानां॑ ज॒नया॑श्च॒ यान्
Gebäre einen männlichen Sohn; jener Männliche werde in rechter Folge geboren. Du bist die Mutter der Söhne, die schon geboren sind, und derer, die du noch gebären wirst.
Mantra 4
यानि॑ भ॒द्राणि॒ बीजा॑न्यृष॒भा ज॒नय॑न्ति च । तैस्त्वं पु॒त्रं वि॑न्दस्व॒ सा प्र॒सूर्धेनु॑का भव
Welche segensreichen Samen die Stiere zeugen und zur Geburt bringen — mit ihnen erlange du einen Sohn; sei eine fruchtbare Gebärerin, kuhgleich an Fülle.
Mantra 5
कृ॒णोमि॑ ते प्राजाप॒त्यमा योनिं॒ गर्भ॑ एतु ते । वि॒न्दस्व॒ त्वं पु॒त्रं ना॑रि॒ यस्तुभ्यं॒ शमस॒च्छमु॒ तस्मै॒ त्वं भव॑
Ich bereite dir einen von Prajāpati gewirkten Schoß; der Keimling möge zu dir kommen. Finde du einen Sohn, o Frau — einen, der dir zum Heil sei; und sei du wiederum ihm zum Heil.
Mantra 6
यासां॒ द्यौः पि॒ता पृ॑थि॒वी मा॒ता स॑मु॒द्रो मूलं॑ वी॒रुधां॑ ब॒भूव॑ । तास्त्वा॑ पुत्र॒विद्या॑य॒ दैवीः॒ प्राव॒न्त्वोष॑धयः
Deren Vater der Himmel ist, deren Mutter die Erde, deren Wurzel der Ozean geworden ist – die Pflanzen: mögen jene göttlichen Kräuter (oṣadhayaḥ) dir beistehen zum Gewinnen eines Sohnes.
It treats infertility (vehát) as an affliction that can be expelled and ‘deposited elsewhere,’ then installs fertility through affirmations of auspicious generative power and the protective aid of herbs.
The hymn presents plants as sacred powers with cosmic origin (Sky–Earth–Ocean). By invoking them, the rite frames medicine and fertility as supported by divine, world-grounded forces.
The language explicitly seeks a son (putra), which matches many Atharvanic domestic aims, but the ritual logic also broadly targets the removal of barrenness and the restoration of successful conception and motherhood.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
A free sign-in with Google or Apple keeps your chat saved across web and the app.
Read Atharva Veda in the Vedapath app
Scan the QR code to open this directly in the app, with word-by-word meanings, Sanskrit recitation where available, and more.