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Rishi: Atharvanic tradition (attributed generically to Atharvan/Angiras line in many paustika contexts)
Devata: Bhaga and Varcas (personified fortune and lustre), with the elephant as exemplary locus of power
Chandas: Anuṣṭubh (approx.)
Dieser Paustika-Hymnus bündelt und überträgt königliche Wohlfahrt/Glück (bhaga) und öffentlichen Glanz bzw. Charisma (varcas) auf den Praktizierenden, indem er Archetypen der Vorrangstellung anruft – vor allem den Elefanten als den vornehmsten unter den Tieren. Durch Agni als rituellen Verwandler und durch die ausgreifende Reichweite der vier Himmelsrichtungen soll der Rezitierende varcasvin werden: sichtbar strahlend, gesellschaftlich überlegen und erfolgreich. Die Mantras wirken als Formel der Selbstsalbung und Ermächtigung, die königsgleichen Vorrang und weitreichende Herrschaft/Macht (indriya) nachbildet.
Mantra 1
वर्चः प्राप्तिः। ह॒स्ति॒व॒र्च॒सं प्र॑थतां बृ॒हद् यशो॒ अदि॑त्या॒ यत् त॒न्वः संब॒भूव॑ । तत् सर्वे॒ सम॑दु॒र्मह्य॑मे॒तद् विश्वे॑ दे॒वा अदि॑तिः स॒जोषाः॑
Erlangung von Glanz. Es breite sich elefantenhafter Glanz aus — großer Ruhm: jener Glanz der Aditi, der aus dem Leib hervorging. Diese Kraft mögen mir alle (Götter) gemeinsam in Größe verleihen — diese (Kraft): alle Götter und Aditi, einmütig.
Mantra 2
मि॒त्रश्च॒ वरु॑ण॒श्चेन्द्रो॑ रु॒द्रश्च॑ चेततु । दे॒वासो॑ वि॒श्वधा॑यस॒स्ते मा॑ञ्जन्तु॒ वर्च॑सा
Mitra und Varuṇa, Indra und Rudra mögen Acht geben. Die Götter, die das All tragen, mögen mich mit Glanz salben.
Mantra 3
येन॑ ह॒स्ती वर्च॑सा संब॒भूव॒ येन॒ राजा॑ मनु॒ष्येऽष्व॒प्स्व॑१न्तः । येन॑ दे॒वा दे॒वता॒मग्र आय॒न् तेन॒ माम॒द्य वर्च॒साग्ने॑ वर्च॒स्विनं॑ कृणु
Durch das, wodurch der Elefant voll Glanz wurde; wodurch der König unter den Menschen, unter den Rossen, in den Wassern drinnen erstrahlt; wodurch die Götter zur Gottheit gelangten, als die Ersten — durch das mache mich heute, o Agni, mit Glanz zu einem Glanzbegabten, vollen varcas.
Mantra 4
यत् ते॒ वर्चो॑ जातवेदो बृ॒हद् भ॑व॒त्याहु॑तेः । याव॒त् सूर्य॑स्य॒ वर्च॑ आसु॒रस्य॑ च ह॒स्तिनः॑ । ताव॑न्मे अ॒श्विना॒ वर्च॒ आ ध॑त्तां॒ पुष्क॑रस्रजा
Jener Glanz der deine, o Jātavedas, der durch die Opfergabe groß wird — so groß wie der Glanz der Sonne, des Asura und des Elefanten — so viel Glanz, o Aśvins, lotusbekränzt, legt auf mich.
Mantra 5
याव॒च्चत॑स्रः प्र॒दिश॒श्चक्षु॒र्याव॑त् समश्नु॒ते। ताव॑त् स॒मैत्वि॑न्द्रि॒यं मयि॒ तद्ध॑स्तिवर्च॒सम्
So weit das Auge über die vier Himmelsrichtungen reicht, so weit — ganz und gar — möge Herrschaftskraft, Indra-Macht (indriya), in mich eingehen: jener Elefanten-Glanz, hastivarcas.
Mantra 6
हस्ती मृ॒गाणां॑ सु॒षदा॑मति॒ष्ठावा॑न् ब॒भूव॒ हि। तस्य॒ भगे॑न॒ वर्च॑सा॒भि षि॑ञ्चामि॒ माम॒हम्
Der Elefant, wahrlich, steht über den Tieren, über denen, die fest gegründet sind. Mit seinem Anteil an Glück, mit seinem Glanz besprenge—ja, salbe—ich mich selbst.
It aims to confer bhaga (good fortune, a favorable share in outcomes) and varcas (visible lustre—prestige, charisma, authority), so the person becomes varcasvin and socially eminent.
The elephant functions as the model of supremacy among animals—stable, towering, and unmistakably powerful. The hymn treats that ‘elephant-lustre’ (hastivarcasa) as a transferable pattern of eminence to be internalized by mantra and anointing.
No. A simple, clean self-sprinkling with consecrated water while reciting (especially 3.22.3, 3.22.5, 3.22.6) is the core practice; a small Agni offering or lamp is helpful but optional.
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