Mahabharata Adhyaya 135
Adi ParvaAdhyaya 13533 Verses

Adhyaya 135

आदि पर्व — जातुगृह-प्रसङ्गः: विदुरप्रेषित-खनकस्य सूचना तथा पलायन-मार्ग-निर्माणम् (Adi Parva 135: The Miner’s Warning and Construction of the Escape Passage)

Upa-parva: Jatugṛha-dāha (Lākṣāgṛha) Episode — Vidura’s Covert Warning and the Miner’s Tunnel

Vaiśaṃpāyana reports that a skilled miner, a trusted associate of Vidura, privately approaches the Pāṇḍavas and states he has been dispatched to act for their welfare. He conveys operational intelligence: on the fourteenth night of the dark fortnight, Purocana will set fire at the door of the residence, intending to burn the Pāṇḍavas along with their mother. The miner notes that Vidura has already used coded language (mleccha-vāc) to establish trust and to signal the need for discreet action. Yudhiṣṭhira recognizes the envoy as Vidura’s loyal friend and requests urgent deliverance from the imminent fire, observing that their destruction would fulfill Duryodhana’s aims. The miner then undertakes the counter-operation: he excavates a large subterranean passage, creates a concealed, door-fitted opening within the house, levels it with the ground, and keeps it hidden due to fear of Purocana’s surveillance. The Pāṇḍavas maintain a posture of apparent trust while actually remaining vigilant, living armed at night and ranging by day, so that the townspeople remain unaware—except for Vidura’s agent and the miner—thereby preserving secrecy until escape becomes necessary.

Chapter Arc: रंगभूमि में उत्सव-सा कोलाहल उठता है—जनता ‘वीर कुरुराज!’ और ‘भीम!’ कहकर गर्जना करती है; सभा एक क्षुब्ध महासागर-सी हिलोरें लेने लगती है। → द्रोणाचार्य अपने प्रिय पुत्र अश्वत्थामा से संकेतात्मक वाणी कहते हैं और शिष्य-प्रतिस्पर्धा का ताप बढ़ता है; अर्जुन के लक्ष्य-भेदन के अद्भुत प्रदर्शन (घूमते लोहे के वराह पर एक साथ पाँच बाण, हिलते रस्सी-लटके लक्ष्य में अनेक बाण) से दर्शक विस्मय में डूबते हैं और पक्षधरता तीखी होती जाती है। → अर्जुन की अचूकता और भीम-प्रशंसा के बीच दुर्योधन अपने भाइयों सहित, अश्वत्थामा के साथ, शस्त्र उठाकर खड़ा हो जाता है—मानो देवगणों से घिरा इन्द्र; रंगभूमि का उत्सव क्षण भर में संघर्ष की देहरी पर आ टिकता है। → धृतराष्ट्र भीतर-ही-भीतर स्वयं को ‘रक्षित’ अनुभव करता है—कुन्ती-रूपी अरणि से प्रकट ‘तीन पाण्डव-अग्नियों’ (तीन प्रमुख तेजस्वी पुत्रों) को देखकर उसे राज्य-रक्षा का भरोसा और साथ ही अनकहा भय दोनों मिलता है; सभा औपचारिक रूप से अभी युद्ध में नहीं फूटती, पर वैर का बीज स्पष्ट हो जाता है। → दुर्योधन का सशस्त्र उठ खड़ा होना संकेत देता है कि यह प्रदर्शन अब केवल कला नहीं—आगामी वैमनस्य और टकराव का पूर्वाभ्यास है।

Shlokas

Verse 1

(दाक्षिणात्य अधिक पाठके ७३ श्लोक मिलाकर कुल ४२३ शलोक हैं) #ीी#ीि 2 हज श्रीस-शसीस > जो उत्सव या नाटक आदिको सुविधापूर्वक देखनेके उद्देश्यसे बनाया गया हो

Vaiśampāyana sprach: „O Janamejaya, als der Kuruprinz Duryodhana und Bhīmasena—der Vortrefflichste unter den Starken—die Arena betraten und den Keulenkampf aufnahmen, schien das versammelte Volk, von parteiischer Zuneigung bewegt, gleichsam in zwei gegnerische Lager gespalten.“

Verse 2

ही वीर कुरुराजेति ही भीम इति जल्पताम्‌ | पुरुषाणां सुविपुला: प्रणादा: सहसोत्थिता:

Die einen riefen: „Bravo! Welch ein Held — der König der Kurus!“, die anderen: „Bravo, Bhīma!“; und so erhoben sich plötzlich mächtige, anschwellende Zurufe, die ringsum widerhallten.

Verse 3

ततः क्षुब्धार्णवनिभं रंगमालोक्य बुद्धिमान्‌ । भारद्वाज: प्रियं पुत्रमश्चत्थामानमब्रवीत्‌

Dann, als er die Arena in Aufruhr sah, gleich einem vom Sturm gepeitschten Ozean, wandte sich der weise Bhāradvāja (Droṇa) an seinen geliebten Sohn Aśvatthāmā.

Verse 4

द्रोण उदाच वारयैतौ महावीरयों कृतयोग्यावुभावपि । मा भूद्‌ रज्भप्रकोपो5यं भीमदुर्योधनोद्धव:

Droṇa sagte: „Halte diese beiden großen Helden zurück—beide sind vollkommen ausgebildet und kampftauglich. Es entstehe kein Tumult in der Arena aus Bhīma und Duryodhana, damit der Zorn nicht nach allen Seiten um sich greife.“

Verse 5

वैशम्पायन उवाच (तत उत्थाय वेगेन अश्वत्थामा न्यवारयत्‌ । गुरोराज्ञा भीम इति गान्धारे गुरुशासनम्‌ | अलं योग्यकृतं वेगमलं साहसमित्युत ।।

Vaiśampāyana sprach: Da sprang Aśvatthāmā mit rascher Eile auf und hielt sie zurück, indem er sagte: „Bhīma—dies ist der Befehl deines Lehrers; und du, Sohn der Gāndhārī—dies ist die Weisung des Ācārya. Genug dieses gewaltsamen Ansturms; genug dieser Tollkühnheit. Ihr beide seid würdig, und solch wilde Aggression gegeneinander ziemt sich nicht. Haltet ein.“ So sprach er, und der Sohn des Lehrers hielt Duryodhana und Bhīmasena an, die die Keulen erhoben hatten—wie zwei Meere mit hoch aufragenden Wogen, aufgewühlt von den Winden des Weltendes.

Verse 6

ततो रड्जराड़णगतो द्रोणो वचनमत्रवीत्‌ | निवार्य वादित्रगणं महामेघनिभस्वनम्‌,तत्पश्चात्‌ द्रोणाचार्यने महान्‌ मेघोंके समान कोलाहल करनेवाले बाजोंको बंद कराकर रंगभूमिमें उपस्थित हो यह बात कही--

Dann betrat Droṇa die Arena und sprach. Zuerst ließ er die Schar der Instrumente verstummen, deren Dröhnen einem gewaltigen Gewitterwolken gleichkam. Nachdem auf Droṇācāryas Geheiß der wolkengleiche Lärm zum Schweigen gebracht war, wandte er sich, in der Kampfbahn stehend, an die Versammlung.

Verse 7

यो मे पुत्रात्‌ प्रियतर: सर्वशस्त्रविशारद: । ऐन्द्रिरिन्द्रानुजसम: स पार्थो दृश्यतामिति

Vaiśampāyana sprach: „Seht jenen Pārtha—mir lieber als mein eigener Sohn, in allen Waffen vollendet und an Tapferkeit dem jüngeren Bruder Indras gleich. Er soll sich zeigen (zur Vorführung).“

Verse 8

आचार्यवचनेनाथ कृतस्वस्त्ययनो युवा । बद्धगोधाडलुलित्राण: पूर्णतूण: सकार्मुक:

Vaiśampāyana sprach: Dann, auf Geheiß des Lehrers, nachdem die glückverheißenden Segensworte gesprochen worden waren, erschien der junge Held—die Hände durch Handschuhe aus Waranleder (Iguanhaut) geschützt, der Köcher gefüllt und der Bogen in der Hand. So ausgerüstet und unter der Zucht seines Lehrmeisters trat er in die Arena, bereit, sein Können zu zeigen, ohne die Grenzen des rechten Anstands zu überschreiten.

Verse 9

काज्चनं कवचं बिश्रत्‌ प्रत्यदृश्यत फाल्गुन: । सार्क: सेन्द्रायुधतडित्‌ ससंध्य इव तोयद:

Vaiśampāyana sprach: Da trat Phālguna (Arjuna) in Erscheinung, in einen goldenen Harnisch gekleidet. Er leuchtete wie eine Regenwolke, geschmückt mit Sonne, Indras Regenbogen, Blitz und den Farben der Dämmerung.

Verse 10

ततः सर्वस्य रज्गस्य समुत्पिउजलको<5भवत्‌ | प्रावाद्यन्त च वाद्यानि सशड्खानि समन्ततः,फिर तो समूचे रंगमण्डपमें हर्षोल्लास छा गया। सब ओर भाँति-भाँतिके बाजे और शंख बजने लगे

Da wurde die ganze Arena von jubelnder Freude erfüllt. Ringsum erklangen mannigfache Musikinstrumente, und von allen Seiten wurden auch Muschelhörner geblasen—ein äußeres Zeichen gemeinsamer Wonne und glückverheißender Feier in der Versammlung.

Verse 11

एष कुन्तीसुत: श्रीमानेष मध्यमपाण्डव: । एष पुत्रो महेन्द्रस्य कुरूणामेष रक्षिता

Vaiśampāyana sprach: „Dies ist der ruhmreiche Sohn Kuntīs; dies ist der mittlere der Pāṇḍavas. Dies ist der Sohn Mahendras (Indras) — der Beschützer der Kurus.“

Verse 12

एषो<अस्त्रविदुषां श्रेष्ठ एब धर्मभूृतां वर: । एष शीलवतां चापि शीलज्ञाननिधि: पर:

Vaiśampāyana sprach: „Dieser ist der Vortrefflichste unter den Waffenkundigen; dieser ist der Beste unter den Wahrern des Dharma. Und auch unter den Sittlichen ist er der Höchste — ein erhabenster Schatz an Charakter und Weisheit.“

Verse 13

इत्येवं तुमुला वाच: शृण्वत्या: प्रेक्षकेरिता: । कुन्त्या: प्रस्रवसंयुक्तैरस्रै: क्लिन्नमुरो5भवत्‌

Vaiśampāyana sprach: Als sie jene tosenden Zurufe der Zuschauer vernahm, wurde Kuntīs Brust von hervorströmenden Tränen durchnässt—ein äußeres Zeichen ihres inneren Schmerzes über das, was sie sah und hörte.

Verse 14

'ये कुन्तीके तेजस्वी पुत्र हैं। ये ही पाण्डुके मझले बेटे हैं। ये देवराज इन्द्रकी संतान हैं। ये ही कुरुवंशके रक्षक हैं। अस्त्र-विद्याके विद्वानोंमें ये सबसे उत्तम हैं। ये धर्मात्माओं और शीलवानोंमें श्रेष्ठ हैं। शील और ज्ञानकी तो ये सर्वोत्तम निधि हैं।! उस समय दर्शकोंके मुखसे तुमुल ध्वनिके साथ निकली हुई ये बातें सुनकर कुन्तीके स्तनोंसे दूध और नेत्रोंसे स्नेहके आँसू बहने लगे। उन दुग्धमिश्रित आँसुओंसे कुन्तीदेवीका वक्ष:स्थल भीग गया || ११-- १३ || तेन शब्देन महता पूर्णश्रुतिरथाब्रवीत्‌ । धृतराष्ट्रो नरश्रेष्ठो विदुरं हृष्टमानस:

„Dies sind Kuntīs strahlende, kraftvolle Söhne; dies ist der mittlere Sohn Pāṇḍus. Dies ist der Sprössling des Götterkönigs Indra; dies ist der Beschützer des Kuru-Geschlechts. Unter den Kennern der Waffenlehre ist er der Vortrefflichste; unter den Dharmatreuen und Sittlichen ist er der Beste; er ist der höchste Schatz an Charakter und Wissen!“ Als Kuntī damals diese Worte hörte, die aus dem Mund der Zuschauer mit tosenden Rufen hervordrangen, floss Milch aus ihrer Brust, und Tränen der Liebe strömten aus ihren Augen; von diesen mit Milch vermischten Tränen wurde ihre Brust durchnässt. Und jener gewaltige Lärm drang auch an Dhṛtarāṣṭras Ohren. Da begann Dhṛtarāṣṭra, der Vornehmste unter den Menschen, frohen Herzens Vidura zu befragen.

Verse 15

क्षत्त: क्षुब्धार्णवनिभ: किमेष सुमहास्वन: । सहसैवोत्थितो रज्ढे भिन्दन्निव नभस्तलम्‌

Vaiśampāyana sprach: „O Kṣattā (Vidura)! Was ist das für ein gewaltiges Dröhnen, gleich dem Aufruhr eines vom Sturm gepeitschten Ozeans? Es ist plötzlich in der Arena aufgestiegen, als spalte es das Himmelsgewölbe selbst.“

Verse 16

विदुर उवाच एष पार्थो महाराज फाल्गुन: पाण्डुनन्दन: । अवतीर्ण: सकवचस्तत्रैष सुमहास्वन:,विदुरने कहा--महाराज! ये पाण्डुनन्दन अर्जुन कवच बाँधकर रंगभूमिमें उतरे हैं। इसी कारण यह भारी आवाज हो रही है

Vidura sagte: „O großer König, das ist Pārtha — Phālguna, der geliebte Sohn Pāṇḍus —, der in Rüstung in die Arena hinabgestiegen ist. Von ihm erhebt sich dieses mächtige, widerhallende Dröhnen.“

Verse 17

धृतराष्ट उवाच धन्यो>स्म्यनुगृहीतो5स्मि रक्षितो5स्मि महामते । पृथारणिसमुद्धूतैस्त्रिभि: पाण्डववह्निभि:

Dhṛtarāṣṭra sprach: „O du von großer Einsicht! Gesegnet bin ich, begnadet bin ich, beschützt bin ich — durch diese drei Pāṇḍava-Feuer, die aus der Arani namens Kuntī hervorgeschlagen wurden. Durch diese drei bin ich in jeder Hinsicht begünstigt und in Sicherheit.“

Verse 18

वैशम्पायन उवाच तस्मिन्‌ प्रमुदिते रज़्े कथंचित्‌ प्रत्युपस्थिते । दर्शयामास बीभत्सुराचार्यायास्त्रलाघवम्‌

Vaiśampāyana sprach: „Als jene Arena, die vom überströmenden Jubel widerhallte, mit einiger Mühe wieder zur Ordnung gelangt war, begann Arjuna (Bībhatsu) seinem Lehrer die schnelle Meisterschaft im Waffengebrauch zu zeigen — eine disziplinierte Kunst, die der Ehrung der Unterweisung und dem Beweis der Bereitschaft diente, nicht bloßer Schaustellung.“

Verse 19

आग्नेयेनासूजद्‌ वल्लिं वारुणेनासृजत्‌ पय: । वायव्येनासृजद्‌ वायुं पार्जन्येनासूजद्‌ घनान्‌

Vaiśampāyana sprach: „Mit der Agneya-Waffe ließ er eine lodernde Feuerlinie aufsteigen; mit der Vāruṇa-Waffe brachte er Wasser hervor und löschte sie. Mit der Vāyavya-Waffe entfachte er wilde Winde, und mit der Pārjanya-Waffe rief er Regenwolken herbei. So zeigte Arjuna inmitten der Erregung der Versammlung seinem Lehrer die schnelle Meisterschaft und die disziplinierte Kontrolle, mit der er himmlische Geschosse führen konnte — Macht, nicht zum Schaden vorgeführt, sondern als Beweis erlernter Selbstzucht und Befehlsgewalt.“

Verse 20

भौमेन प्राविशद्‌ भूमिं पार्वतेनासृजद्‌ गिरीन्‌ । अन्तधनिन चास्त्रेण पुनरन्तर्हितो&भवत्‌

Vaiśampāyana sprach: Mit der Bhāuma-Waffe ließ er die Erde aufbrechen und verschlingen, was zuvor auf ihr war; mit der Pārvatā-Waffe ließ er Berge emporsteigen. Dann, indem er die Antardhāna-Waffe einsetzte, entzog er sich abermals dem Blick—und zeigte, dass Macht die Welt umformen und zugleich der Rechenschaft entgehen kann; Gewalt ohne Zügel erschüttert die Ordnung des Dharma.

Verse 21

क्षणात्‌ प्रांशु: क्षणाद्‌ हस्व: क्षणाच्च रथधूर्गत: । क्षणेन रथमध्यस्थ: क्षणेनावतरन्महीम्‌

Vaiśaṃpāyana sagte: „Im Nu erschien er hochgewachsen, im Nu klein. Eben sah man ihn auf der Deichsel des Wagens stehen, im nächsten Augenblick mitten im Wagen; und im Wimpernschlag stieg er zur Erde herab und zeigte seine Meisterschaft in den Waffen.“ Die Stelle hebt außergewöhnliche Gewandtheit und kriegerische Disziplin hervor—Macht als beherrschte Kunst, nicht als bloße Gewalt.

Verse 22

सुकुमारं च सूक्ष्मं च गुरुं चापि गुरुप्रिय: । सौष्ठवेनाभिसंक्षिप्त: सोडविध्यद्‌ विविधै: शरै:

Vaiśaṃpāyana sprach: Arjuna, der geliebte Schüler seines Lehrers, traf mit ruhiger Anmut und schneller Präzision das zarte Ziel, das winzige Ziel und selbst das schwere—und durchbohrte sie standhaft mit vielerlei Pfeilen. Die Szene rühmt diszipliniertes Können, geleitet von Ehrfurcht vor dem Guru: Meisterschaft wird nicht aus Eitelkeit gezeigt, sondern als Frucht konzentrierten Trainings und Gehorsams.

Verse 23

भ्रमतश्न॒ वराहस्य लोहस्य प्रमुखे समम्‌ । पज्च बाणानसंयुक्तान्‌ सम्मुमोचैकबाणवत्‌

Vaiśampāyana sprach: Während der eiserne Eber wirbelnd umherlief, ließ Arjuna fünf Pfeile zugleich fliegen, als wären sie ein einziger Schaft, und traf ihn genau ins Maul. Obwohl in einem Augenblick abgeschossen, klebten die fünf Pfeile nicht aneinander; jeder fand sein Ziel mit eigener, klarer Präzision—ein Zeichen disziplinierter Meisterschaft, nicht tollkühner Gewalt.

Verse 24

गव्ये विषाणकोषे च चले रज्ज्ववलम्बिनि । निचखान महावीर्य: सायकानेकविंशतिम्‌,एक जगह गायका सींग एक रस्सीमें लटकाया गया था, जो हिल रहा था। महापराक्रमी अर्जुनने उस सींगके छेदमें लगातार इक्कीस बाण गड़ा दिये

Vaiśampāyana sprach: In das durchbohrte Horn, das für den Wettkampf bereit hing—an einem Seil aufgehängt und schwankend—trieb Arjuna, von großer Kraft, einundzwanzig Pfeile nacheinander in die Öffnung. Die Tat zeigt disziplinierte Konzentration und Meisterschaft selbst unter unsteten Bedingungen—ein Kennzeichen kṣatriyischer Vortrefflichkeit, wenn sie auf ein rechtes Ziel gerichtet ist.

Verse 25

इत्येवमादि सुमहत्‌ खड्गे धनुषि चानघ । गदायां शस्त्रकुशलो मण्डलानि हाादर्शयत्‌

Vaiśaṃpāyana sprach: „So, und auf viele andere Weisen—o Tadelloser—zeigte er große Meisterschaft über Schwert und Bogen; und, in Waffen kundig, führte er auch mit der Keule die kreisenden Manöver und ihre Muster vor. O sündenloser Janamejaya!“

Verse 26

ततः समाप्तभूयिष्ठे तस्मिन्‌ कर्मणि भारत । मन्दीभूते समाजे च वादित्रस्य च नि:स्वने

Vaiśaṃpāyana sprach: „Dann, o Bhārata, als jene Vorführung der Waffenkunst größtenteils zu Ende gegangen war und als das Getöse der Versammlung und der Klang der Instrumente zu verebben begann, hörte man aus Richtung des Tores einen schweren Laut: Jemand schlug sich herausfordernd auf die eigenen Arme, als prallten Donnerkeile aufeinander. Dieser Laut verkündete die Größe und Kraft eines Helden.“

Verse 27

द्वारदेशात्‌ समुद्धूतो माहात्म्यबलसूचक: । वज्रनिष्पेषसदृश: शुश्रुवे भुजनि:स्वन:

Vaiśaṃpāyana sprach: „Aus Richtung des Tores erhob sich ein Laut, der heldische Größe und Kraft verkündete—ein dröhnendes Schlagen auf die Arme, zu hören wie das mahlende Krachen von Donnerkeilen, o Bhārata. Er kündete das Nahen eines furchtgebietenden Kriegers an, gerade als nach der Vorführung der Waffenkunst das Getöse des Volkes und der Klang der Instrumente zu verebben begannen.“

Verse 28

दीर्यन्ते कि नु गिरयः किंस्विद्‌ भूमिर्विदीर्यते । किंस्विदापूर्यते व्योम जलधाराघनैर्घनी:

Vaiśaṃpāyana sprach: „Als sie jenen Laut hörten, fragten die Menschen erschrocken: ‚Sind die Berge gespalten? Ist die Erde aufgerissen? Oder dröhnt das Himmelsgewölbe vom tiefen Brüllen dichter Wolken, geschwollen von Regenströmen?‘“

Verse 29

रड्गस्यैवं मतिरभूत्‌ क्षणेन वसुधाधिप । द्वारं चाभिमुखा: सर्वे बभूवु: प्रेक्षकास्तदा

Vaiśaṃpāyana sprach: „O Herr der Erde, in jener Arena wandten sich die Gedanken der dort Sitzenden in einem einzigen Augenblick der eben geschilderten Vorstellung zu. Dann, o König, richteten alle Zuschauer ihr Gesicht zum Tor und erwarteten, was nun erscheinen würde.“

Verse 30

पज्चभि भ्रीतिभि: पार्थद्रोण: परिवृतो बभौ | पञ्चतारेण संयुक्त: सावित्रेणेव चन्द्रमा:

Vaiśampāyana sprach: Von den fünf Brüdern umringt, erstrahlte Droṇa—Lehrer der Söhne Pṛthās—wie der Mond, vereint mit dem fünfsternigen Asterismus Hasta unter der Obhut Savitṛs.

Verse 31

अश्वत्थाम्ना च सह्िितं भ्रातृणां शतमूर्जितम्‌ । दुर्योधनममित्रघ्नमुत्थितं पर्यवारयत्‌

Vaiśampāyana sprach: Duryodhana—Feinderschläger—erhob sich, und mit Aśvatthāmā kamen seine hundert mächtigen Brüder herbei und bildeten einen schützenden Ring um ihn. Von waffentragenden Brüdern umgeben, die Keule in der Hand, erstrahlte Duryodhana wie Indra einst, von den Götterscharen umringt zur Zeit der Vernichtung der Asuras.

Verse 32

स तैस्तदा भ्रातृभिरुद्यतायुधै- गदाग्रपाणि: समवस्थितैर्वृत: । बभौ यथा दानवसंक्षये पुरा पुरन्दरो देवगणै: समावृत:

Vaiśampāyana sprach: Da erhob sich Duryodhana, mächtig und ein Schlächter der Feinde, und stand fest. Von allen Seiten umringt von seinen Brüdern, die die Waffen erhoben und ihre Stellungen eingenommen hatten, die Keule in der Hand, erstrahlte er wie Purandara (Indra) einst, von den Scharen der Götter umgeben zur Zeit der Vernichtung der Asuras.

Verse 134

इति श्रीमहाभारते आदिपर्वणि सम्भवपर्वणि अस्त्रदर्शने चतुस्त्रिंशदाधिकशततमो<ध्याय:

So endet das hundertvierunddreißigste Kapitel des Sambhava-Abschnitts innerhalb des Ādi Parva des Śrī Mahābhārata, in der Episode über die Schau (Offenbarung) der Waffen.

Frequently Asked Questions

The Pāṇḍavas must balance transparency and civic order against survival under covert threat: whether to publicly accuse the plot (risking escalation and disbelief) or to adopt discreet self-protection through secrecy and escape.

Dharma in governance includes proactive protection: prudent action, verified trust, and measured secrecy can be ethically justified when preventing wrongful harm and safeguarding dependents.

No explicit phalaśruti occurs here; the chapter functions as narrative-ethical documentation, emphasizing how correct counsel and timely, skillful action preserve life and enable later dharmic resolution.

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