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Sukta 6.36
Bharadvāja Bārhaspatya (Bharadvāja family)
Indra
Triṣṭubh (probable; not mechanically verified here)
Dieser kurze Bharadvāja-Hymnus preist Indra als allgegenwärtige Quelle von Begeisterung, Reichtum und sieghafter Kraft für die auf Erden Gefestigten. Er schildert, wie alle Mächte und Loblieder zu Indra zusammenströmen wie Flüsse ins Meer, und endet mit einer innigen Bitte, er möge die Opfergabe erhören und die Verehrer durch die Zeitalter mit stets erneuerter Macht erhalten.
Mantra 1
सत्रा मदासस्तव विश्वजन्याः सत्रा रायोऽध ये पार्थिवासः । सत्रा वाजानामभवो विभक्ता यद्देवेषु धारयथा असुर्यम् ॥
Immer, allumfassend, sind deine Rauschekstasien; immer sind die Reichtümer für die, die auf Erden stehen. Immer warst du der Austeiler der vāja, der Füllen, als du unter den Göttern das asurya trugst — die herrische Macht der Wahrheit.
Mantra 2
अनु प्र येजे जन ओजो अस्य सत्रा दधिरे अनु वीर्याय । स्यूमगृभे दुधयेऽर्वते च क्रतुं वृञ्जन्त्यपि वृत्रहत्ये ॥
Die Menschen folgen ihm und verehren seine Macht; standhaft richten sie sich nach seiner vīrya, der Heldenkraft. Um des Ergreifens des Zuwachses willen, um des Spendens und um des Rosses des Fortschritts willen wählen sie den kratú — Willen und rechte Einsicht — selbst zur vṛtra-hatyá, zur Tötung Vṛtras, des Verhüllers.
Mantra 3
तं सध्रीचीरूतयो वृष्ण्यानि पौंस्यानि नियुतः सश्चुरिन्द्रम् । समुद्रं न सिन्धव उक्थशुष्मा उरुव्यचसं गिर आ विशन्ति ॥
Zu jenem Indra sammeln sich die einmütigen Hilfen, die männlichen Kräfte — vṛṣṇyāni und paúṃsyāni — und schmiegen sich an, angespannt in den niyút. Wie Ströme ins Meer eingehen, so gehen die Lieder, stark an Hymnenkraft, in den Weitdurchdringenden ein.
Mantra 4
स रायस्खामुप सृजा गृणानः पुरुश्चन्द्रस्य त्वमिन्द्र वस्वः । पतिर्बभूथासमो जनानामेको विश्वस्य भुवनस्य राजा ॥
Er, gepriesen, entlasse über uns den Himmel der Reichtümer, o Indra; denn du bist Herr vieler Glanzgaben, vieler vásu. Du bist der unvergleichliche Gebieter der Menschen geworden, der eine König der ganzen Welt des Werdens.
Mantra 5
स तु श्रुधि श्रुत्या यो दुवोयुर्द्यौर्न भूमाभि रायो अर्यः । असो यथा नः शवसा चकानो युगेयुगे वयसा चेकितानः ॥
So höre denn mit deinem Hören, du, der du unser Opfer begehrst; sei uns wie Himmel und Erde in umspannendem Reichtum, o Arya. So mögest du, an Kraft dich freuend, uns von Zeitalter zu Zeitalter, von Yuga zu Yuga, beistehen, an Macht zunehmend und in wacher Herrschaft kundig.
It praises Indra’s constant power and then asks him to hear the offering and grant encompassing riches, victory, and enduring strength for the worshippers.
It shows that all inspired chants and supportive powers naturally converge on Indra, who is portrayed as vast and wide-pervading—like an ocean receiving many rivers.
It fits Indra-focused worship, especially Soma or fire offerings done for strength, success, and protection—often in the morning or before major communal efforts.
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