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Sukta 2.7
Gṛtsamada (Bhārgava)
Agni
Gāyatrī
Dieser kurze Gāyatrī-Hymnus ruft Agni als das eigene Feuer der Bharatas an – den Jüngsten und doch den Vordersten – und bittet ihn, strahlenden, heiß ersehnten Reichtum und Wohlergehen zu bringen. Er preist Agnis Reinheit und seine weite, leuchtende Gegenwart und betont, dass er durch Ghee-Opfergaben gestärkt wird und als der uralte, erwählte Hotṛ das Opferwerk zur Vollendung trägt.
Mantra 1
श्रेष्ठं यविष्ठ भारताग्ने द्युमन्तमा भर । वसो पुरुस्पृहं रयिम् ॥
O Agni der Bharatas, du Jüngster und Bester, bring uns den leuchtenden Reichtum — o Guter — den vielbegehrten Überfluss.
Mantra 2
मा नो अरातिरीशत देवस्य मर्त्यस्य च । पर्षि तस्या उत द्विषः ॥
Nicht soll über uns die feindliche Macht von Mangel und unrechter Herrschaft gebieten — weder von göttlicher noch von sterblicher Seite. Führe uns hinüber über sie, und auch hinüber über die Hasser.
Mantra 3
विश्वा उत त्वया वयं धारा उदन्या इव । अति गाहेमहि द्विषः ॥
Mit dir wollen auch wir über alle feindlichen Mächte hinausgelangen, wie Ströme lebendigen Wassers, wie Regenfluten, über die hemmenden Ufer hinweg- und hindurchgehen; so mögen wir die Hassenden (dviṣáḥ) überschreiten.
Mantra 4
शुचिः पावक वन्द्योऽग्ने बृहद्वि रोचसे । त्वं घृतेभिराहुतः ॥
Rein, läuternd, verehrungswürdig, o Agni, weithin leuchtest du im Großen; durch Ghee (ghṛta), als Opfer dargebracht, wirst du entzündet und genährt.
Mantra 5
त्वं नो असि भारताग्ने वशाभिरुक्षभिः । अष्टापदीभिराहुतः ॥
Du bist der Unsrige, o Agni der Bhāratas; durch die fügsamen Kräfte und die machtvollen Energien wirst du entzündet; entzündet durch die achtstufigen (aṣṭāpadī) Gesänge, die die Opfergabe vorantragen.
Mantra 6
द्र्वन्नः सर्पिरासुतिः प्रत्नो होता वरेण्यः । सहसस्पुत्रो अद्भुतः ॥
Zu uns eilend, mit der Opfergabe, ausgepresst aus der Essenz des geklärten Butters (sarpis), der uralte Hotar, der Erwählenswürdige—Agni, der wunderbare Sohn des Sahas (der Kraft)—vollzieht in uns das Werk der Anrufung.
It asks Agni to bring “luminous” and much-desired wealth—prosperity, wellbeing, and the successful fruit of worship for the community.
Because Agni is described as being kindled and strengthened by ghee; the oblation symbolizes nourishing the sacred fire so it can carry prayers effectively.
Hotṛ is the invoking priest. Calling Agni the ancient Hotṛ means he is the timeless, reliable mediator who makes the offering reach the gods and makes the rite work.
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