
Sukta 10.182
Narāśaṃsa
Dieser kurze Hymnus ruft Narāśaṃsa an, den Opfernden besonders während der Voropfer (prayāja) und Nachopfer (anuyāja) zu schützen und so Frieden und Wohlergehen im Ritus zu sichern. Er bittet darum, schädliche Rede (aśasti) und böse Gesinnung (durmati) fortzuwerfen und feindliche Mächte — vor allem die Rakṣasas, die dem brahman (der heiligen Formulierung) entgegenstehen — durch eine feurige Schutzkraft zu verbrennen und zu vernichten.
Mantra 2
नराशंसो नोऽवतु प्रयाजे शं नो अस्त्वनुयाजो हवेषु । क्षिपदशस्तिमप दुर्मतिं हन्नथा करद्यजमानाय शं योः ॥
Möge Narāśaṃsa uns bei den Voropfern behüten; möge das Nachopfer uns Frieden sein in den Anrufungen. Die üble Preisung fortwerfend und den bösen Gedanken erschlagend, möge er dann dem Opfernden Heil und Wohlergehen bereiten.
Mantra 3
तपुर्मूर्धा तपतु रक्षसो ये ब्रह्मद्विषः शरवे हन्तवा उ । क्षिपदशस्तिमप दुर्मतिं हन्नथा करद्यजमानाय शं योः ॥
Möge Tapur-mūrdhā die Rakṣasas versengen, jene Hasser des Brahman (des heiligen Wortes), damit sie vom Pfeil des Willens erschlagen werden. Die üble Preisung fortwerfend und den bösen Gedanken erschlagend, möge er dann dem Opfernden Frieden und Wohlergehen bereiten.
Narāśaṃsa is invoked as an auspicious protective power who guards the sacrifice and helps the worshipper gain peace and well-being through correct invocation.
They are the “fore-offerings” and “after-offerings” in a Vedic fire ritual—sets of oblations performed before and after the main offering to frame and secure the rite.
In Vedic ritual language, Rakṣasas symbolize forces that obstruct worship. “Haters of brahman” are those opposed to sacred speech and right formulation, so the hymn asks for them to be burned away and removed from the rite.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
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