
Sukta 10.167
Traditionally associated with the late Rigvedic Indra-hymn corpus of Mandala 10; specific rishi attribution varies by recension and is not securely inferable from the provided text alone.
Indra (with Soma-pressing context; svah-conquest motif)
Likely Triṣṭubh (based on verse shape and cadence typical for Indra praises in X); exact syllable count should be confirmed by pada-level metrical scan.
Dieser kurze Indra-Hymnus ist als Anrede beim Soma-Pressen gestaltet: der süße Soma wird Indra dargegossen, der als Herr des gepressten Gefäßes und als Spender von rayi (Fülle, verbunden mit heroischer Kraft) gepriesen wird. Indras Sieg – das Gewinnen von svah, des leuchtenden Himmels – wird mit der rituellen Ordnung verknüpft, die durch Soma, Varuṇa und Bṛhaspati getragen wird; am Schluss tritt die aktive Rolle des Dichters hervor, der die Opfergabe bereitet und das stoma (den Lobgesang) formt.
Mantra 1
तुभ्येदमिन्द्र परि षिच्यते मधु त्वं सुतस्य कलशस्य राजसि । त्वं रयिं पुरुवीरामु नस्कृधि त्वं तपः परितप्याजयः स्वः ॥
Für dich, o Indra, wird ringsum dieser Honig ausgegossen; du herrschst über den Kelch des ausgepressten Soma. Schaffe uns rayi – die Fülle des Reichtums, reich an vielen heldischen Kräften; du hast durch das alles reifende Tapas das leuchtende Himmelslicht (svah) errungen.
Mantra 2
स्वर्जितं महि मन्दानमन्धसो हवामहे परि शक्रं सुताँ उप । इमं नो यज्ञमिह बोध्या गहि स्पृधो जयन्तं मघवानमीमहे ॥
Wir rufen den Mächtigen, den Himmel-Erwerbenden, den im Wesen des Soma Jubelnden; wir laden den Śakra zu den ausgepressten Tränken. Erwache zu diesem unserem Opfer hier und komm; wir begehren den freigebigen Maghavan, den Sieger über alle widerstrebenden Mächte.
Mantra 3
सोमस्य राज्ञो वरुणस्य धर्मणि बृहस्पतेरनुमत्या उ शर्मणि । तवाहमद्य मघवन्नुपस्तुतौ धातर्विधातः कलशाँ अभक्षयम् ॥
Im Dharma des Königs Soma, in Varuṇas geordneter Wahrheit, in der gütigen Zustimmung des Bṛhaspati – in jenem bergenden Frieden: heute, o Freigebiger, in deinem nahen Lobpreis, o Dhātṛ, o Vidhātṛ, habe ich von den Soma-Gefäßen gekostet.
Mantra 4
प्रसूतो भक्षमकरं चरावपि स्तोमं चेमं प्रथमः सूरिरुन्मृजे । सुते सातेन यद्यागमं वां प्रति विश्वामित्रजमदग्नी दमे ॥
Angeregt habe ich den Anteil in der Schale bereitet und dieses Loblied hervorgeformt – als Erster, als erleuchteter Spender. Als ich, durch das Gewinnen im gepressten Soma, zu euch beiden ins Haus kam – o Viśvāmitra und Jamadagni (Mächte des inspirierten Schauens und der feurigen Meisterschaft).
It is a short hymn inviting Indra to the pressed Soma, praising him as the generous giver of strength and wealth, and recalling his victory in winning the luminous realm (svah).
They frame the offering as ritually and cosmically valid: Soma represents the rite’s power, Varuṇa the ordered truth/law, and Bṛhaspati the priestly sanction that makes the praise effective.
Not necessarily. In this verse they can function as invoked authorities or seer-powers supporting the poet’s act; firm authorship needs external Anukramaṇī attribution.
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