
Sukta 10.166
Late/anonymous (Mandala 10; self-affirmation/competitive charm style).
Implicitly Indra-like force of victory; the addressed power is the victorious divine energy invoked for the speaker (no single devatā named in the verse).
Anuṣṭubh-like cadence is possible in such charm verses; exact meter requires scan (Mandala 10 includes mixed meters).
Diese kurze Hymne ist ein wettstreitender, selbstbestärkender Zauber, der um Vorrang über Rivalen bittet: der „Stier“ unter Gleichen zu werden, Feinde niederzuschlagen und Wohlstand wie Rang zu behaupten. Sie verbindet die Redeweise indrahaften Sieges mit einer gezielten Anrufung des Vācaspati (Herrn der Rede), die Worte der Gegner zu zügeln, und endet mit einem plastischen Bild: Rivalen, die von unten her schreien müssen wie Frösche, die aus dem Wasser auftauchen.
Mantra 1
ऋषभं मा समानानां सपत्नानां विषासहिम् । हन्तारं शत्रूणां कृधि विराजं गोपतिं गवाम् ॥
Mach mich zum Stier unter den Gleichen — die Nebenbuhler überwältigend; mach mich zum Schläger der Feinde, in königlicher Macht erstrahlend, zum Hüter-Herrn der Strahlen (Kühe), zum Herrn der Fülle.
Mantra 2
अहमस्मि सपत्नहेन्द्र इवारिष्टो अक्षतः । अधः सपत्ना मे पदोरिमे सर्वे अभिष्ठिताः ॥
Ich bin der Töter der Nebenbuhler, wie Indra — unverletzt, ungebrochen. Unten, unter meinen beiden Füßen, sind all diese Nebenbuhler niedergetreten und festgehalten.
Mantra 3
अत्रैव वोऽपि नह्याम्युभे आर्त्नी इव ज्यया । वाचस्पते नि षेधेमान्यथा मदधरं वदान् ॥
Hier eben binde ich euch fest — wie eine Bogensehne beide Enden zusammenzieht. O Vācaspati, Herr der Rede, zügle diese, damit sie unter mir sprechen, nicht über meiner Wahrheit.
Mantra 4
अभिभूरहमागमं विश्वकर्मेण धाम्ना । आ वश्चित्तमा वो व्रतमा वोऽहं समितिं ददे ॥
Als Überwinder bin ich gekommen — durch Viśvakarmans Macht, durch sein kosmisches Gefüge. Euren Sinn ergreife ich; euer Gesetz des Handelns, das vrata, ergreife ich; ich, ja ich, stelle eure Versammlung (samiti) unter meine Ordnung.
Mantra 5
योगक्षेमं व आदायाहं भूयासमुत्तम आ वो मूर्धानमक्रमीम् । अधस्पदान्म उद्वदत मण्डूका इवोदकान्मण्डूका उदकादिव ॥
Euren Gewinn und eure Sicherheit (yogakṣema) an mich nehmend, möge ich der Höchste werden. Auf euren Scheitel bin ich getreten. Von unter meinen Füßen schreit auf — wie Frösche aus dem Wasser, wie Frösche, die aus dem Wasser emporsteigen.
It is a short hymn-charm asking for superiority over rivals—victory, authority, and protected prosperity—especially through control of speech and public standing.
Because the hymn treats speech as a decisive power in rivalry. Vācaspati is asked to restrain opponents’ words so the speaker’s truth and status remain above others.
It is a vivid metaphor of rivals forced to cry out from below, as frogs rise and croak from water—signaling the speaker’s achieved dominance and the opponents’ reduced position.
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