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Sukta 9.21
Soma (as Pavamāna streams) with explicit relation to Indra
Dieser kurze Pavamāna-Hymnus preist die Soma-Ströme, wie sie durch das Sieb stürmen und dabei leuchtend, kraftvoll und tauglich werden für Indras Rausch und Sieg. Die Verse betonen Somas reinigende Bewegung, seine Macht, das Licht der „Sonnenwelt“ (svar) und Schätze zu erringen, sowie seine Fähigkeit, inspiriertes Denken (mati) aus dem Wirklichen (sat) hervorzubringen. Im rituellen wie im inneren Sinn feiert der Hymnus die geklärte Wonne als Spenderin indra-gleicher Stärke und lichtvollen Wissens.
Mantra 1
एते धावन्तीन्दवः सोमा इन्द्राय घृष्वयः । मत्सरासः स्वर्विदः ॥
Diese eilenden Tropfen — Soma — laufen für Indra aus, glühend, vorandrängend; sie sind berauschende Entzückungen, Finder des Lichts (svar), Entdecker der Sonnenwelt.
Mantra 2
प्रवृण्वन्तो अभियुजः सुष्वये वरिवोविदः । स्वयं स्तोत्रे वयस्कृतः ॥
Sie drängen voran, zum Ansturm angeschirrt, zum guten Pressen; Finder des weiten Raums, sie selbst schaffen im Hymnus die Mehrung des Lebens.
Mantra 3
वृथा क्रीळन्त इन्दवः सधस्थमभ्येकमित् । सिन्धोरूर्मा व्यक्षरन् ॥
In freiem Spiel tummeln sich die Soma-Tropfen; zu einem gemeinsamen Sitz strömen sie zusammen. Wie die Woge des Flusses ergießen sie sich und breiten sich aus.
Mantra 4
एते विश्वानि वार्या पवमानास आशत । हिता न सप्तयो रथे ॥
Diese sich läuternden Somas erreichen alle begehrenswerten Schätze, festgefügt wie sieben angeschirrte Rosse am Wagen.
Mantra 5
आस्मिन्पिशङ्गमिन्दवो दधाता वेनमादिशे । यो अस्मभ्यमरावा ॥
Hier setzt, o Soma-Tropfen, den fahlgoldenen Glanz; legt den vena, das Sehnen, zur Verkündigung hinein. Der uns Gabenreiche — er wecke in uns dieses Verlangen.
Mantra 6
ऋभुर्न रथ्यं नवं दधाता केतमादिशे । शुक्राः पवध्वमर्णसा ॥
Wie die Ribhus einen neuen Wagen fügen, setzt das Zeichen (keta) zur Offenbarung; o Glänzende, läutert euch mit der Flut (arṇasā).
Mantra 7
एत उ त्ये अवीवशन्काष्ठां वाजिनो अक्रत । सतः प्रासाविषुर्मतिम् ॥
Diese da — jene Stürmischen — trieben zum Ziel; die Träger des vāja, die Vājin, haben es bewirkt. Aus dem Sat (sat), dem Wirklichen, pressten sie den Gedanken (mati) aus und ließen ihn strömen.
It praises the Soma juice as it flows through the filter (Pavamāna), becoming bright and powerful, especially to invigorate Indra and to win light (svar) and prosperity.
In Vedic ritual, Indra is a chief recipient of Soma. The hymn presents Soma as the energizing drink that strengthens Indra’s victorious force and helps overcome obstacles to light and abundance.
It poetically says that when Soma is purified, it symbolizes truth-based clarity: from the Real (sat) arises inspired thought (mati), which then ‘streams forth’ as effective insight and right action.
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