
Sukta 7.48
Vasiṣṭha (Maṇḍala 7)
R̥bhus / Vāja / Rbhukṣaṇa (artisan-powers of perfection; associated with Soma and Indra-world)
Triṣṭubh
Dieser kurze Triṣṭubh-Hymnus des Vasiṣṭha ruft die Ṛbhus — R̥bhukṣaṇa und Vāja als Mächte kunstvoller Vollendung — dazu auf, sich am gepressten Soma zu erfreuen und wirksame Werke „in Gang zu setzen“, die Kraft und Sieg bringen. Er verbindet ihr weitwirkendes Handwerk mit Indras heldischer Macht und bittet, dass die alten, wahren Satzungen obsiegen und die List des Feindes zunichte werde. Der Hymnus schließt mit einem allgemeinen Ruf an alle Götter, besonders an die Vasus, um weiten Freiraum (varivas), Nahrung und beständigen Schutz durch Wohlergehen (svasti).
Mantra 1
ऋभुक्षणो वाजा मादयध्वमस्मे नरो मघवानः सुतस्य । आ वोऽर्वाचः क्रतवो न यातां विभ्वो रथं नर्यं वर्तयन्तु ॥
O Rbhukṣaṇa und Vāja, freut euch hier bei uns am gepressten Soma, ihr heldischen Spender. Eure wirkmächtigen Kräfte mögen zu uns herankommen; die Allumfassenden mögen den mannhaften Wagen (des Werkes) in Bewegung setzen.
Mantra 2
ऋभुॠभुभिरभि वः स्याम विभ्वो विभुभिः शवसा शवांसि । वाजो अस्माँ अवतु वाजसाताविन्द्रेण युजा तरुषेम वृत्रम् ॥
Mögen wir vom Ṛbhu mit den Ṛbhus umfangen sein; möge Vibhvan mit den Allumfassenden unsere Kräfte durch Kraft stärken. Möge Vāja uns behüten im Gewinnen der Fülle; mit Indra im Joch mögen wir Vṛtra überwinden.
Mantra 3
ते चिद्धि पूर्वीरभि सन्ति शासा विश्वाँ अर्य उपरताति वन्वन् । इन्द्रो विभ्वाँ ऋभुक्षा वाजो अर्यः शत्रोर्मिथत्या कृणवन्वि नृम्णम् ॥
Denn wahrlich: jene uralten Satzungen sind da und drängen auf alle; der Edle (ārya) gewinnt die höhere Sphäre. Indra, der weithin Wirkende, Ṛbhukṣaṇa und Vāja, der Edle (ārya) — des Feindes Trug zu Nichts machend — lassen die heldische Kraft in Fülle hervortreten.
Mantra 4
नू देवासो वरिवः कर्तना नो भूत नो विश्वेऽवसे सजोषाः । समस्मे इषं वसवो ददीरन्यूयं पात स्वस्तिभिः सदा नः ॥
Nun, o Götter, schafft uns weiten Freiraum; seid ihr alle einmütig zu unserer Hilfe. Mögen die Vasus uns Antrieb und Fülle schenken; und ihr — behütet uns allezeit mit Heil.
The Ṛbhus are divine artisan-powers—especially named here as R̥bhukṣaṇa and Vāja—who represent perfected skill and effective action, closely linked with Soma and Indra’s victorious force.
It asks the Ṛbhus to rejoice in the pressed Soma, bring their efficacious powers near, help true ordinances prevail, destroy the enemy’s deceit, and finally grant spacious freedom, nourishment, and constant well-being.
After invoking the specific powers of perfection (the Ṛbhus), the poet seals the prayer with a broad protective blessing—asking the Viśve Devāḥ, with emphasis on the Vasus, to give support, plenty, and lasting svasti for the worshippers.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
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