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Rishi: Atharvanic tradition (nakṣatra-sūkta corpus; r̥ṣi attribution varies in ancillary lists)
Devata: Nakṣatras (Aṣāḍhā, Uttarā, Abhijit, Śravaṇa, Śraviṣṭhā)
Chandas: Mixed/Anuṣṭubh-like cadence (late Atharvanic style; often treated as anuṣṭubh in practice)
Dieser Hymnus ist eine Nakṣatra-Besänftigungs- und Verehrungsliturgie: Die Mondstationen erscheinen als lebendige, schnelle, himmlische Mächte, deren Gunst die Beschaffenheit der Tage bestimmt. Indem er die aufeinanderfolgenden Nakṣatras nennt und von ihnen Nahrung (anna), Lebenssaft/-kraft (ūrj), Verdienst (puṇya), Leichtigkeit und Sicherheit erbittet, will er Wohlstand sichern und Schaden durch unheilvolle Wendungen der Zeit abwehren. Seine Wirkkraft beruht auf kalendarischer Ausrichtung: Durch die Rede (gīr) werden die Tage gleichsam „geleitet“ und unter wohltätige astrale Aufsicht gestellt.
Mantra 1
नक्षत्राणि। चि॒त्राणि॑ सा॒कं दि॒वि रो॑च॒नानि॑ सरीसृ॒पाणि॒ भुव॑ने ज॒वानि॑ । तु॒र्मिशं॑ सुम॒तिमि॒च्छमा॑नो॒ अहा॑नि गी॒र्भिः स॑प॒र्यामि॒ नाक॑म्
Die Sternbilder, die bunten, zusammen am Himmel, die leuchtenden Lichter; dahingleitend, schnell in der Welt. Beistand und gute Gunst begehrend, verehre ich Tag um Tag den Himmel mit Liedern.
Mantra 2
सु॒हव॑मग्ने॒ कृत्ति॑का॒ रोहि॑णी॒ चास्तु॑ भ॒द्रं मृ॒गशि॑रः॒ शमा॒र्द्रा। पुन॑र्वसू सू॒नृता॒ चारु॒ पुष्यो॑ भा॒नुरा॑श्ले॒षा अय॑नं म॒घा मे
O Agni, leicht anzurufen: Heilvoll seien Kṛttikā und Rohiṇī; Mṛgaśiras sei Wohlergehen, und Ārdrā sei Frieden. Punarvasū, wahrhaft-gütige Rede, schöne Puṣya, strahlende Āśleṣā – Maghā sei mein Weg.
Mantra 3
पुण्यं॒ पूर्वा॒ फल्गु॑न्यौ॒ चात्र॒ हस्त॑श्चि॒त्रा शि॒वा स्वा॒ति सु॒खो मे॑ अस्तु । राधे॑ वि॒शाखे॑ सु॒हवा॑नुरा॒धा ज्येष्ठा॑ सु॒नक्ष॑त्र॒मरि॑ष्ट॒ मूल॑म्
Heilvoll seien Pūrvā‑Phalgunī und Uttarā‑Phalgunī; und hier sei Hasta; Citrā sei gütig; Svātī sei mir Wohlergehen. O Rādhā, o Viśākhā, leicht anzurufen – Anurādhā; Jyeṣṭhā sei von gutem Stern; Mūla sei unversehrt.
Mantra 4
अन्नं॒ पूर्वा॑ रासतां मे अषा॒ढा ऊर्जं॑ दे॒व्युत्त॑रा॒ आ व॑हन्तु । अ॒भि॒जिन्मे॑ रासतां॒ पुण्य॑मे॒व श्रव॑णः॒ श्रवि॑ष्ठाः कुर्वतां सुपु॒ष्टिम्
Mögen die früheren (Sterne) mir Speise gewähren; mögen die unbesiegten Aṣāḍhās, die göttlichen „Späteren“, Lebenskraft hierher bringen. Möge Abhijit mir heilsames Glück verleihen; mögen Śravaṇa und Śraviṣṭhā, die Ruhmreichsten, mir gutes Gedeihen bereiten.
Mantra 5
आ मे॑ म॒हच्छ॒तभि॑ष॒ग् वरी॑य॒ आ मे॑ द्व॒या प्रोष्ठ॑पदा सु॒शर्म॑ । आ रे॒वती॑ चाश्व॒युजौ॒ भगं॑ म॒ आ मे॑ र॒यिं भर॑ण्य॒ आ व॑हन्तु
Zu mir komme die große Śatabhiṣaj, mit der besseren Gabe; zu mir die beiden Proṣṭhapadās als gütiger Schutz. Zu mir Revatī und das Paar Aśvayuj — zum Glück für mich; und Bharaṇī, sie bringe mir Reichtum herbei.
It is used to gain prosperity—food, strength, merit, and steady thriving—by honoring the nakṣatras that govern the flow of days and undertakings.
Knowing the current nakṣatra helps align intention with time, but the hymn also works as a general ‘auspicious-days’ prayer when recited at dawn or before multi-day activities.
Yes. A small food portion (anna) and clean water are fitting tokens; they match the hymn’s requests for nourishment (anna) and vital sap/strength (ūrj).
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