
Sukta 10.178
Tārkṣya
Dieser kurze, zweistrophige Hymnus ruft Tārkṣya als schnellen, göttlich gelenkten Beschützer an, der in den Gefahren von Reise und Kampf sichere Fahrt und Sieg gewährt. Der Dichter erbittet Wohlergehen (svasti) und vergleicht die erhoffte Hilfe mit Indras Gabe und mit einem Boot, das einen unversehrt hinüberträgt – ohne Schaden beim Kommen oder Gehen.
Mantra 1
त्यमू षु वाजिनं देवजूतं सहावानं तरुतारं रथानाम् । अरिष्टनेमिं पृतनाजमाशुं स्वस्तये तार्क्ष्यमिहा हुवेम ॥
Jenen wahrlich, den schnellen Träger der Fülle, von den Göttern angetrieben, siegreich, der im Ansturm unserer Wagen überwindet — mit unversehrtem Radkranz, schnell, im Kampf bezwingend — Tārkṣya rufen wir hier an zu Heil und rechtem Hinübergelangen.
Mantra 2
इन्द्रस्येव रातिमाजोहुवानाः स्वस्तये नावमिवा रुहेम । उर्वी न पृथ्वी बहुले गभीरे मा वामेतौ मा परेतौ रिषाम ॥
Den Gabenanteil wie von Indra herbeirufend, mögen wir zu Heil darauf steigen wie auf ein Boot. Weit wie die Erde, vielräumig, tief: Möge uns kein Schaden treffen — weder beim Kommen noch beim Gehen — auf diesem Übergang.
Tārkṣya is praised as a swift, divinely-driven protector—like a champion who keeps the ‘wheel unbroken’ and helps one pass safely through danger, especially in travel or conflict.
The hymn repeatedly asks for svasti—well-being and safe passage—so that the worshipper is not harmed during the journey, neither when going out nor when returning.
The ‘boat’ image suggests crossing safely over risky conditions, while Indra is named as a model of generous, effective aid—so the poet asks for similarly reliable protection and support.
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