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Rishi: Atharvanic tradition (often transmitted under Atharvan/Āṅgiras lineages for royal rites; specific r̥ṣi attribution depends on anukramaṇī tradition)
Devata: Indra (as adhírāja and kṣatra-dātṛ)
Chandas: Triṣṭubh-like cadence (editional metrical assignment may vary)
Dieser kurze königliche Hymnus aus atharvanischer Überlieferung setzt Indra als adhírāja (Oberkönig) ein und bittet ihn, dem Gönner ajara kṣatra zu begründen – eine unalternde, unbezwingbare Herrschaft. Er sakralisiert politische Vorrangstellung, indem er das Königtum Indras Siegesmacht unterstellt, die Herrschaft über die Himmelsrichtungen ausdehnt und Gehorsam sowie Loyalität von Sippen und rivalisierenden Herrschern sichert.
Mantra 1
अजरं क्षत्रम्। इन्द्रो॑ जयाति॒ न परा॑ जयाता अधिरा॒जो राज॑सु राजयातै । च॒र्कृत्य॒ ईड्यो॒ वन्द्य॑श्चोप॒सद्यो॑ नम॒स्योऽभवे॒ह
Unveraltet sei die königliche Macht. Indra siegt; in der Niederlage wird er nicht besiegt. Als Oberkönig unter Königen möge er Königtum ausüben. Ruhmvoll — zu preisen, zu verehren, zu nahen und zu verbeugen — möge er hier werden.
Mantra 2
त्वमि॑न्द्राधिरा॒जः श्र॑व॒स्युस्त्वं भू॑र॒भिभू॑ति॒र्जना॑नाम्। त्वं दैवी॒र्विश॑ इ॒मा वि रा॒जायु॑ष्मत् क्ष॒त्रम॒जरं॑ ते अस्तु
Du, Indra, bist der Überkönig, der nach Ruhm strebt und ihn verleiht; du bist die überwältigende Macht über die Völker. So herrsche über diese göttlichen Sippen: dir sei lebensvolle, nicht alternde Königsherrschaft.
Mantra 3
प्राच्या॑ दि॒शस्त्वमि॑न्द्रासि॒ राजो॒तोदी॑च्या दि॒शो वृ॑त्रहन्छत्रु॒होऽसि । यत्र॒ यन्ति॑ स्रो॒त्यास्तज्जि॒तं ते॑ दक्षिण॒तो वृ॑ष॒भ ए॑षि॒ हव्यः॑
Du, Indra, bist der König der östlichen Himmelsgegenden; und der nördlichen Gegenden bist du Vṛtrahan, Feinderschläger. Wohin die strömenden Läufe ziehen – dort ist dein Sieg; von Süden her schreitest du voran wie ein Stier, du Opferwürdiger.
It means “unaging royal power”—sovereignty that does not decay with time, defeat, or internal weakening, envisioned as a durable, divinely sanctioned kṣatra.
Primarily for royal empowerment and stability (rājakarma/paustika). It can be applied before campaigns for victory, at enthronement for legitimacy, or after success to consolidate rule.
The verses themselves do not require substances. In practice, a priest may add a simple Indra-offering (e.g., ghee) or use royal emblems, but the mantra’s intent is the main instrument.
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