
Rishi: Atharvanic tradition (protective hymn; r̥ṣi attribution varies in ancillary lists)
Devata: Sarvadevatā with emphasis on Pūṣan as guardian against Mṛtyu
Chandas: Mixed/Anuṣṭubh-like cadence with extended pādas (late Atharvanic style)
Dieses kurze Rakṣā-Sūkta errichtet um den Rezitierenden eine göttliche „Rüstung“ (varman), die von Menschen verursachte Gewalt und vor allem das Nahen eines vorzeitigen Todes zurückdrängt. Es versammelt viele Gottheiten zu einem Schutzring, wobei Pūṣan als wachsamer Hüter hervorgehoben wird, der die Person gegen Mṛtyu umschließt. Die Kraft des Hymnus liegt in der Schichtung kosmischer Schutzmächte (Himmel–Erde, Tag, Sonne, Alle-Götter), sodass feindliche Kräfte – einschließlich der „pratīcikā“ (entgegenkommendes/zurückkehrendes Übel) – den Begünstigten nicht erreichen können.
Mantra 1
सुरक्षा। अप॒ न्यधुः॒ पौरु॑षेयं व॒धं यमि॑न्द्रा॒ग्नी धा॒ता स॑वि॒ता बृह॒स्पतिः॑ । सोमो॒ राजा॒ वरु॑णो अ॒श्विना॑ य॒मः पू॒षास्मान् परि॑ पातु मृ॒त्योः
Einen sicheren Schutz haben sie aufgerichtet, den menschengemachten Schlag des Mordens zurückstoßend: Indra mit Agni, Dhātṛ, Savitar und Bṛhaspati; König Soma, Varuṇa, die Aśvins, Yama — möge Pūṣan uns ringsum vor dem Tod behüten.
Mantra 2
या॑नि॑ च॒कार॒ भुव॑नस्य॒ यस्पतिः॑ प्र॒जाप॑तिर्मात॒रिश्वा॑ प्र॒जाभ्यः॑ । प्र॒दिशो॒ यानि॑ वस॒ते दिश॑श्च॒ तानि॑ मे॒ वर्मा॑णि बहु॒लानि॑ सन्तु
Welche Panzer er für die Wesen gemacht hat — der Herr der Welt, Prajāpati, und Mātariśvan — für die Nachkommenschaft; welche in den Vordergegenden und in den Himmelsrichtungen wohnen: die seien die meinen, Schutzwehren viele und reichlich.
Mantra 3
यत् ते त॒नूष्वन॑ह्यन्त दे॒वा द्युरा॑जयो दे॒हिनः॑ । इन्द्रो॒ यच्चक्रे वर्म॒ तद॒स्मान् पा॑तु वि॒श्वतः॑
Was die Götter, die den Himmel beherrschen, fest an deinen Leibern für die Verkörperten anbanden; was für einen Harnisch Indra schmiedete — der schütze uns von allen Seiten.
Mantra 4
वर्म॑ मे॒ द्यावा॑पृथि॒वी वर्माह॒र्वर्म॒ सूर्यः॑ । वर्म॑ मे॒ विश्वे॑ दे॒वाः क्र॒न् मा मा प्राप॑त् प्रतीचि॒का
Harnisch seien mir Himmel und Erde; Harnisch sei der Tag, Harnisch die Sonne. Harnisch sei mir, was alle Götter bereitet haben: Das entgegenkommende Unheil erreiche mich nicht — nein, es treffe nicht.
It is used to establish a protective ‘armor’ around a person—repelling human-caused harm, blocking hostile forces, and especially guarding against the approach of untimely death.
Pūṣan is the guardian of paths and safe passage; in this hymn he is asked to encircle the person and keep Death from gaining access, acting as the focused protector within the All-Gods’ collective shield.
No. The primary ‘substance’ is the spoken varman itself. If desired, a simple protective thread or cloth amulet can be charged by recitation and worn as a reminder and support for the protective intention.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
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