
Rishi: Atharvanic tradition (specific anukramaṇī attribution not supplied in input)
Devata: Sāṃmanasya (Concord) with Varuṇa, Soma, Agni, Bṛhaspati, Vasus as invoked agents
Chandas: Mixed/Anuṣṭubh-like (prose-like refrain ‘sāṃmanasyam’ plus metrical pādas)
Dieser kurze Paustika-Hymnus ist ein Zauber für sāṃmanasya – Einmütigkeit und gemeinsamen Willen –, damit Verwandte und Gefährten sich um einen einzigen Führer bzw. Hausherrn mit einem Sinn sammeln. Er ruft die großen ordnungsstiftenden Mächte (Varuṇa, Soma, Agni, Bṛhaspati, die Vasus) an, das Glück der Gemeinschaft „zusammenzuziehen“; dann „vernäht“ er rituell auseinanderstrebende innere Regungen mit havis und Ghee; und schließlich verhindert er das Auseinandergehen, indem er die Gruppe unter Pūṣans rechte Führung und unter den haushaltbewahrenden Ruf des Vāstoṣpati stellt.
Mantra 1
सांमनस्यम्। एह या॑तु॒ वरु॑णः॒ सोमो॑ अ॒ग्निर्बृह॒स्पति॒र्वसु॑भि॒रेह या॑तु । अ॒स्य श्रिय॑मुप॒संया॑त॒ सर्व॑ उ॒ग्रस्य॑ चे॒त्तुः संम॑नसः सजाताः
Eintracht der Sinne. Hierher komme Varuṇa, und Soma, Agni, Bṛhaspati; hierher komme er mit den Vasus. Zu des Mannes Glück sollen alle gemeinsam herantreten, eines Sinnes, die Sippen, um den mächtigen Lenker.
Mantra 2
यो वः॒ शुष्मो॒ हृद॑येष्व॒न्तराकू॑ति॒र्या वो॒ मन॑सि॒ प्रवि॑ष्टा । तान्त्सी॑वयामि ह॒विषा॑ घृ॒तेन॒ मयि॑ सजाता र॒मति॑र्वो अस्तु
Welche Glut von euch in den Herzen ist, welcher Vorsatz in euren Sinn eingedrungen ist — das nähe ich zusammen mit Opfergabe, mit Ghee. In mir, o Sippenverwandte, sei eure Freude und Eintracht.
Mantra 3
इ॒हैव स्त॒ माप॑ या॒ताध्य॒स्मत् पू॒षा प॒रस्ता॒दप॑थं वः कृणोतु । वास्तो॒ष्पति॒रनु॑ वो जोहवीतु॒ मयि॑ सजाता र॒मति॑र्वो अस्तु
Hier eben steht; geht nicht fort von uns. Möge Pūṣan von jenseits für euch den Irrweg, den Pfad des Fehltritts, weit abseits bereiten; möge Vāstoṣpati, der Herr der Wohnstatt, euch immer wieder zurückrufen. In mir, o Sippenverwandte, sei eure Freude und Eintracht.
It is used to create unanimity and cooperation—especially among family members, clan groups, or an assembly—so they gather around a shared leader/center and do not split into factions.
The hymn frames the offering as a real binding operation: the reciter ‘stitches together’ the group’s inner impulses and intentions through havis and ghee, turning heated impulses into shared harmony.
Pūṣan removes the ‘wrong path’ (apapatha)—error, wandering, or harmful influence—while Vāstoṣpati, lord of the dwelling, keeps calling the group back so they remain anchored to the household/center.
Answers come straight from the texts, with the shlokas they draw on. Ask in your own words.
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