Mahabharata Adhyaya 170
Drona ParvaAdhyaya 17049 Versesरात्रि के कारण स्थिति डांवाडोल; स्थानीय स्तर पर कौरवों के तीव्र प्रहार (वृषसेन) और पाण्डव-पक्ष के प्रत्युत्तर पराक्रम (प्रतिविन्ध्य) साथ-साथ।

Adhyaya 170

द्रौणिप्रतिज्ञा–नारायणास्त्रवर्णनम् (Drauṇi’s Vow and the Description of the Nārāyaṇāstra)

Upa-parva: Nārāyaṇāstra-prayoga (Episode of the Nārāyaṇa Weapon’s Deployment)

Saṃjaya reports that Aśvatthāman wreaks severe devastation upon opponents, likened to end-time destruction. He reiterates a vow before Dhṛtarāṣṭra’s son (Duryodhana), prompting a renewed convergence of Kuru and Pāṇḍava forces. Amid heightened martial sound and imagery, Drauṇi deploys the Nārāyaṇāstra against the Pāṇḍava–Pāñcāla host; countless blazing projectiles and weapon-forms fill the sky, and the astra intensifies in response to resistance. The Pāṇḍava side experiences acute fear as casualties mount. Yudhiṣṭhira, overwhelmed, issues instructions for withdrawal and even expresses self-destructive despair. Kṛṣṇa (Vāsudeva) intervenes with a technical countermeasure: all should lay down weapons and dismount, since the astra targets those who resist. Bhīma refuses the counsel and attempts direct opposition, whereupon the astra’s force increases; the army largely complies by disarming and dismounting, causing the weapon’s pressure to fall away from them while concentrating upon Bhīma, who becomes obscured by blazing energy as the chapter closes.

Shlokas

Verse 1

ऑपनआक्रा बछ। अंक अष्टषष्ट्यधिकशततमो< ध्याय: शतानीकके द्वारा चित्रसेनकी और वृषसेनके द्वारा द्रुपदकी पराजय तथा प्रतिविन्ध्य एवं दुःशासनका युद्ध संजय उवाच शतानीकं शरैस्तूर्ण निर्दहन्तं चमूं तव । चित्रसेनस्तव सुतो वारयामास भारत

Sañjaya sprach: „O Bharata (Dhṛtarāṣṭra)! Da rückte Śatānīka, der Sohn Nakulas, rasch vor und sengte dein Heer mit seinen Pfeilen wie mit Feuer. Doch dein Sohn Citrasena stellte sich ihm entgegen und hielt ihn auf.“

Verse 2

नाकुलिकश्रित्रसेनं तु विदृध्वा पजचभिराशुगै: । सतुतंप्रतिविव्याध दशभिर्निशितै: शरैः,शतानीकने चित्रसेनको पाँच बाण मारे। चित्रसेनने भी दस पैने बाण मारकर बदला चुकाया

Sañjaya sprach: Nachdem Citrāsena Śritrasena, den Verbündeten Nakulas, mit fünf schnellen Pfeilen durchbohrt hatte, wandte er sich gegen Śatānīka und verwundete ihn mit zehn scharf geschliffenen Geschossen. In der Glut der Schlacht wurde jede Verletzung mit einer neuen vergolten, und so steigerte sich der Kreislauf der Vergeltung, der die Gewalt des Krieges antreibt.

Verse 3

चित्रसेनो महाराज शतानीकं पुनर्युधि । नवभिर्निशितैर्बाणैराजघान स्तनान्तरे,महाराज! चित्रसेनने युद्धस्थलमें पुनः नौ तीखे बाणोंद्वारा शतानीककी छातीमें गहरी चोट पहुँचायी

Sañjaya sprach: O großer König, mitten im Kampf traf Citrāsena Śatānīka abermals und durchbohrte die Brustgegend mit neun scharfen Pfeilen. Die Szene zeigt den unerbittlichen Schwung des Krieges: Tapferkeit und Kunst werden in wiederholten Angriffen sichtbar, während die ethische Last der Gewalt weiterhin über dem Schlachtfeld hängt.

Verse 4

नाकुलिस्तस्य विशिखैर्वर्म संनतपर्वभि: । गात्रात्‌ संच्यावयामास तदद्भुतमिवाभवत्‌,तब नकुलपुत्रने झुकी हुई गाँठवाले अनेक बाण मारकर चित्रसेनके शरीरसे उसके कवचको काट गिराया। वह अद्धभुत-सा कार्य हुआ

Sañjaya sprach: Nakulī traf ihn mit vielen Pfeilen, deren Befiederung gebogen war, und schlug ihm den Harnisch vom Leib. Diese Tat erschien wahrhaft wundersam — ein Zeichen vollendeter Kriegskunst mitten im unablässigen Drängen der Schlacht.

Verse 5

सो<पेतवर्मा पुत्रस्ते विरराज भृशं नृप । उत्सृज्य काले राजेन्द्र निर्मोकमिव पन्नग:,नरेश्वर! राजेन्द्र! कवच कट जानेपर आपका पुत्र चित्रसेन समयपर केंचुल छोड़नेवाले सर्पके समान अत्यन्त सुशोभित हुआ

Sañjaya sprach: O König, dein Sohn — Citrāsena (Apetavarmā) — erstrahlte überaus. Zur rechten Zeit, o Herr der Könige, warf er seinen Harnisch ab wie eine Schlange ihre alte Haut — ein Zeichen eines bewussten Wechsels: von bloßem Schutz zu entschlossenem Handeln unter dem Druck des Krieges.

Verse 6

ततोअस्य निशितैर्बाणैर्थ्वजं चिच्छेद नाकुलि: । धनुश्वैव महाराज यतमानस्य संयुगे

Sañjaya sprach: Dann, o König, zerschnitt Nakulī mit scharfen Pfeilen sein Banner und auch seinen Bogen, während jener sich im Getümmel abmühte. Das war nicht bloßes Töten, sondern ein taktisches Lahmlegen des Gegners: ihm Zeichen und Waffe zu nehmen und so den Kampf zu einem entscheidenden Vorteil zu wenden.

Verse 7

स च्छिन्नधन्वा समरे विवर्मा च महारथ: । धनुरन्यन्महाराज जग्राहारिविदारणम्‌,राजेन्द्र! समरांगणमें धनुष और कवच कट जानेपर महारथी चित्रसेनने दूसरा धनुष हाथमें लिया, जो शत्रुको विदीर्ण करनेमें समर्थ था

Sañjaya sprach: Mitten in der Schlacht ergriff jener große Wagenkrieger—sein Bogen war zerschlagen und sein Harnisch zerrissen—einen anderen Bogen, o großer König, o Herr der Könige, eine Waffe, die den Feind zu zerreißen vermag.

Verse 8

ततस्तूर्ण चित्रसेनो नाकुलिं नवभि: शरै: | विव्याध समरे क्रुद्धो भरतानां महारथ:,उस समय समरभूमिमें कुपित हुए भरतकुलके महारथी वीर चित्रसेनने नकुलपुत्र शतानीकको नौ बाणोंसे घायल कर दिया

Dann, im Hitzegetümmel der Schlacht, durchbohrte der große Wagenkrieger Citrasena aus dem Geschlecht der Bhāratas—zornentbrannt und schnell—Śatānīka, den Sohn Nakulas, mit neun Pfeilen.

Verse 9

शतानीको<थ संक्रुद्धश्चित्रसेनस्थ मारिष । जघान चतुरो वाहान्‌ सारथिं च नरोत्तम:,माननीय नरेश! तब अत्यन्त कुपित हुए नरश्रेष्ठ शतानीकने चित्रसेनके चारों घोड़ों और सारथिको मार डाला

Sañjaya sprach: Da erhob sich Śatānīka, vom Zorn entflammt, und erschlug Citrasenas vier Pferde und auch seinen Wagenlenker.

Verse 10

अवलप्लुत्य रथात्‌ तस्माच्चित्रसेनो महारथ: । नाकुलिं पञ्चविंशत्या शराणामार्दयद्‌ बली,तब बलवान महारथी चित्रसेनने उस रथसे कूदकर नकुलपुत्र शतानीकको पचीस बाण मारे

Sañjaya sprach: Darauf sprang der mächtige große Wagenkrieger Citrasena von jenem Wagen herab und traf Nākulī (Śatānīka, den Sohn Nakulas) mit fünfundzwanzig Pfeilen.

Verse 11

तस्य तत्कुर्वत: कर्म नकुलस्य सुतो रणे । अर्धचन्द्रेण चिच्छेद चापं रत्नविभूषितम्‌,यह देख रणक्षेत्रमें नकुलपुत्रने पूर्वोक्त कर्म करनेवाले चित्रसेनके रत्नविभूषित धनुषको एक अर्धचन्द्राकार बाणसे काट डाला

Sañjaya sprach: Während er eben jene Tat auf dem Schlachtfeld vollbrachte, traf der Sohn Nakulas und trennte seinen mit Edelsteinen geschmückten Bogen mit einem halbmondförmigen Pfeil sauber entzwei.

Verse 12

सच्छिन्नधन्वा विरथो हताश्वनो हतसारथि: । आरुरोह रथं तूर्ण हार्दिक्यस्य महात्मन:,धनुष कट गया, घोड़े और सारथि मारे गये और वह रथहीन हो गया। उस अवस्थामें चित्रसेन तुरंत भागकर महामना कृतवर्माके रथपर जा चढ़ा

Sañjaya sprach: Nachdem sein Bogen zerschnitten war, er seines Wagens beraubt, die Rosse erschlagen und der Wagenlenker getötet, stand er ohne Streitwagen da; da bestieg er eilends den Wagen des hochherzigen Hārdikya (Kṛtavarmā).

Verse 13

ट्रुपदं तु सहानीकं द्रोणप्रेप्सुं महारथम्‌ । वृषसेनो<भ्ययात्‌ तूर्ण किर|ञ्शरशतैस्तदा

Sañjaya sprach: Da stürmte Vṛṣasena eilends auf den großen Wagenkämpfer Drupada los, der mit seinen Scharen vorrückte, entschlossen, Droṇa entgegenzutreten; und in jenem Augenblick überschüttete er ihn mit Hunderten von Pfeilen.

Verse 14

यज्ञसेनस्तु समरे कर्णपुत्रं महारथम्‌ । षष्ट्या शराणां विव्याध बाह्दवोरुगसि चानघ,निष्पाप नरेश! समरांगणमें राजा यज्ञसेन (द्रुपद)-ने महारथी कर्णपुत्र वृषसेनकी छाती और भुजाओंमें साठ बाण मारे

Sañjaya sprach: Mitten im Kampf traf König Yajñasena (Drupada) Vṛṣasena, Karṇas Sohn, den großen Wagenkämpfer, mit sechzig Pfeilen und durchbohrte ihm Arme und Brust. O makelloser König, so steigerte sich das Gefecht unerbittlich.

Verse 15

वृषसेनस्तु संक्रुद्धो यज्ञसेनं रथे स्थितम्‌ । बहुभि: सायकैस्ती3्ष्णराजघान स्तनान्तरे,तब वृषसेन अत्यन्त कुपित होकर रथपर बैठे हुए यज्ञसेनकी छातीमें बहुत-से पैने बाण मारे

Sañjaya sprach: Zornentbrannt traf Vṛṣasena den auf seinem Wagen stehenden Yajñasena mit vielen scharfen Pfeilen und durchbohrte ihn in der Brustgegend.

Verse 16

तावुभौ शरनुन्नाज़ौ शरकण्टकितौ रणे । व्यभ्राजेतां महाराज श्वाविधौ शललैरिव

Sañjaya sprach: O König, beide, im Kampf von Pfeilen getrieben und durchbohrt, die Leiber von Pfeilspitzen wie von Dornen starrend, glänzten auf dem Schlachtfeld wie zwei Stachelschweine, bedeckt mit ihren Stacheln.

Verse 17

रुक्मपुड्खीै: प्रसन्नाग्रै: शरैश्छिन्नतनुच्छदौ । रुधिरीघपरिक्लिन्नौ व्यभ्राजेतां महामृथे

Sañjaya sprach: In jener großen Schlacht wurden ihre Panzerhemden von Pfeilen mit goldenem Befiederung und klaren, scharf geschliffenen Spitzen in Stücke geschnitten; von Blutströmen durchnässt, leuchteten die beiden Krieger dennoch in einem seltsam furchtbaren Glanz—und zeigten, dass mitten in der Gewalt des Krieges standhafter Entschluss und Kriegerpflicht (Dharma) als eine düstere Art von Strahlkraft hervortreten können.

Verse 18

तपनीयनिभौ चित्रौ कल्पवृक्षाविवाद्भुतौ । किंशुकाविव चोत्फुल्लौ व्यकाशेतां रणाजिरे

Sañjaya sprach: Auf dem Schlachtfeld strahlten die beiden in einzigartigem Glanz—schillernd wie geläutertes Gold, wundersam wie die kalpavṛkṣa, die Wunschbäume, und leuchtend wie zwei voll erblühte kiṃśuka (Flamme-des-Waldes)-Bäume. Das Bild betont, dass selbst mitten in der Gewalt heroische Gegenwart blendend erscheinen kann und so zugleich Ehrfurcht vor Tapferkeit wie auch die tragische Schönheit des Krieges steigert.

Verse 19

वृषसेनस्ततो राजन ट्रुपदं नवभि: शरै: | विद्ध्वा विव्याध सप्तत्या पुनरन्यैस्त्रिभिस्त्रिभि:

Sañjaya sprach: Dann, o König, traf Vṛṣasena Drupada mit neun Pfeilen; nachdem er ihn durchbohrt hatte, verwundete er ihn weiter mit siebzig anderen und wiederum mit weiteren Pfeilen, jeweils zu dritt. Die Szene betont die unerbittliche Steigerung der Gewalt auf dem Schlachtfeld, wo Können durch wiederholte Salven gezeigt wird, während die moralischen Kosten solcher Übermaßes unausgesprochen bleiben.

Verse 20

तत:ः शरसहस्राणि विमुज्चन्‌ विवभौ तदा । कर्णपुत्रो महाराज वर्षमाण इवाम्बुद:,महाराज! तदनन्तर सहस्रों बाणोंका प्रहार करता हुआ कर्णपुत्र वृषसेन जलकी वर्षा करनेवाले मेघके समान सुशोभित होने लगा

Sañjaya sprach: Dann, o König, als er Tausende von Pfeilen entsandte, erstrahlte Karṇas Sohn—wie eine regenbringende Wolke, die ihren Schauer ausgießt. Das Bild betont die überwältigende, beinahe unpersönliche Wucht kriegerischer Kunst: Können wird zur Sintflut, die Ausdauer, Entschlusskraft und das Dharma des Kriegers in der harten Ethik des Krieges erprobt.

Verse 21

इससे क्रोधमें भरे हुए राजा द्रपदने एक पानीदार पैने भल्लसे वृषसेनके धनुषके दो टुकड़े कर डाले

Sañjaya sprach: Von Zorn erfüllt, handelte König Drupada mit raschem Entschluss: Mit einem scharfen, glänzenden bhalla-Pfeil spaltete er Vṛṣasenas Bogen in zwei Teile. In der Hitze der Schlacht kann Zorn zu entschiedener Tatkraft werden, doch er kündet auch von der moralischen Gefahr, wenn Wut das Urteil beherrscht.

Verse 22

सोअन्यत्‌ कार्मुकमादाय रुक्मबद्धं नवं दृढम्‌ । तूणादाकृष्य विमलं भल्लं पीत॑ शितं दृढम्‌

Sañjaya sprach: Da ergriff er einen anderen Bogen — neu, fest und mit Gold gebunden — und zog aus dem Köcher einen makellosen, glänzenden Bhalla-Pfeil hervor, gelblich schimmernd, scharf und stark. Er legte ihn auf den Bogen, spannte die Sehne bis ans Ohr, und Vṛṣasena, der den Somakas Furcht einjagte, ließ jenen Bhalla auf König Drupada als Ziel fliegen.

Verse 23

द्रपदस्तु ततः क्रुद्धो वृषसेनस्य कार्मुकम्‌ । द्विधा चिच्छेद भललेन पीतेन निशितेन च

Sañjaya sprach: Da zerschnitt König Drupada, vom Zorn entbrannt, Vṛṣasenas Bogen mit einem scharfen, goldgeschmückten Bhalla-Pfeil in zwei Teile. Doch Vṛṣasena legte sogleich einen anderen Bogen an, nahm Drupada ins Visier; er spannte bis ans Ohr und ließ den Pfeil fahren, sodass alle Somakas erzitterten.

Verse 24

हृदयं तस्य भित्त्वाच जगाम वसुधातलम्‌ । कश्मलं प्राविशद्‌ राजा वृषसेनशराहत:,वह भल्‍ल्ल ट्रपदकी छाती छेदकर धरतीपर जा गिरा। वृषसेनके उस भललसे आहत होकर राजा ट्रुपद मूर्च्छित हो गये

Sañjaya sprach: Der Pfeil durchbohrte ihm das Herz und fiel dann auf den Erdboden. Von Vṛṣasenas Geschoss getroffen, wurde der König von Benommenheit ergriffen und brach zusammen — die Sinne versagten ihm inmitten der Gewalt der Schlacht.

Verse 25

सारथिस्तमपोवाह स्मरन्‌ सारथिचेष्टितम्‌ । तस्मिन्‌ प्रभग्ने राजेन्द्र पजचालानां महारथे

Sañjaya sprach: Da führte der Wagenlenker ihn fort, eingedenk der rechten Haltung und Pflichten eines Wagenlenkers. O Bester der Könige: Als jener große Streitwagenheld der Pañcālas zurückgeschlagen war, handelte der Lenker mit Geistesgegenwart und stellte den Schutz seines Herrn und die Zucht seines Handwerks über das Wirrsal des Krieges.

Verse 26

ततस्तु द्रुपदानीकं शरैश्छिन्नतनुच्छदम्‌ । सम्प्राद्रवत्‌ तदा राजन्‌ निशीथे भैरवे सति

Sañjaya sprach: Dann, o König, brach Drupadas Heerabteilung — deren Körper und Panzerungen von Pfeilschauern zerschnitten und zerfetzt waren — in kopflose Flucht aus, als die schaurige Mitternachtsstunde herrschte.

Verse 27

राजेन्द्र! तब सारथि अपने कर्तव्यका स्मरण करके उन्हें रणभूमिसे दूर हटा ले गया। पांचालोंके महारथी द्रपदके हट जानेपर बाणोंसे कटे हुए कवचवाली द्रुपदकी सारी सेना उस भयंकर आधीरातके समय वहाँसे भाग चली ।।

Sañjaya sprach: O König der Könige! Da erinnerte sich der Wagenlenker an seine Pflicht und führte sie vom Schlachtfeld fort. Als Drupada — der große Streitwagenheld der Pāñcālas — sich zurückgezogen hatte, floh Drupadas ganzes Heer, dessen Rüstungen von Pfeilen zerschnitten und zerfetzt waren, in der schrecklichen Stunde der Mitternacht von jenem Ort. Denn die Fackeln, die die fliehenden Soldaten wegwarfen, brannten ringsum; in ihrem Schein leuchtete die Erde, o König, wie ein wolkenloser Himmel, erfüllt von Sternen und Planeten.

Verse 28

तथाडूुदैर्निपतितैव्यराजत वसुंधरा । प्रावृट्काले महाराज विद्युदूभिरिव तोयद:

Sañjaya sprach: O großer König, die Erde glänzte von den gefallenen, schimmernden Armreifen der Helden, wie in der Regenzeit eine Wolke von Blitzen erhellt wird.

Verse 29

ततः कर्णसुतात्‌ त्रस्ता: सोमका विद्रदुद्रुव॒ुः । यथेन्द्रभयवित्रस्ता दानवास्तारकामये

Sañjaya sprach: Da flohen die Somakas, vom Sohn Karṇas in Schrecken versetzt, eilends davon — wie einst die Dānavas, von Furcht vor Indra erschüttert, in der Schlacht um Tārakā auseinanderstoben.

Verse 30

तदनन्तर कर्णपुत्र वृषसेनके भयसे त्रस्त हो सोमकवंशी क्षत्रिय उसी प्रकार भागने लगे, जैसे तारकामय संग्राममें इन्द्रके भयसे डरे हुए दानव भागे थे ।।

Sañjaya sprach: Danach begannen die Somaka-Kshatriyas, von Vṛṣasena, dem Sohn Karṇas, in Angst versetzt, zu fliehen — wie einst in der Tārakāmaya-Schlacht die Daityas aus Furcht vor Indra flohen. Von ihm im Kampf bedrängt und in Unordnung davonstürzend, wirkten die Somaka-Krieger, o König, eindrucksvoll, da sie vom Schein der lodernden Fackeln erhellt wurden.

Verse 31

तांस्तु निर्जित्य समरे कर्णपुत्रो5प्यरोचत । मध्यंदिनमनुप्राप्तो घर्माशुरिव भारत,भारत! युद्धस्थलमें उन सबको जीतकर कर्णपुत्र वृषसेन भी दोपहरके प्रचण्ड किरणोंवाले सूर्यके समान उद्धासित हो रहा था

Sañjaya sprach: O Bhārata, nachdem Karṇas Sohn Vṛṣasena sie im Kampf besiegt hatte, strahlte er auf. Wie die Sonne, wenn sie den Höhepunkt des Mittags erreicht, loderte er mit sengenden Strahlen.

Verse 32

तेषु राजसहस्रेषु तावकेषु परेषु च । एक एव ज्वलंस्तस्थौ वृषसेन: प्रतापवान्‌,आपके और शत्रुपक्षेके सहस्नों राजाओंके बीच एकमात्र प्रतापी वृषसेन ही अपने तेजसे प्रकाशित होता हुआ रणभूमिमें खड़ा था

Sañjaya sprach: Inmitten jener Tausende von Königen—auf der Seite der Kauravas wie auch im Heer der Gegner—stand allein Vṛṣasena, der an Tapferkeit Mächtige, auf dem Schlachtfeld, lodernd und strahlend in kriegerischem Glanz.

Verse 33

स विजित्य रणे शूरान्‌ सोमकानां महारथान्‌ | जगाम त्वरितस्तत्र यत्र राजा युधिष्ठटिर:,वह युद्धके मैदानमें शूरवीर सोमक महारथियोंको परास्त करके तुरंत वहाँ चला गया, जहाँ राजा युधिष्छिर खड़े थे

Sañjaya sprach: Nachdem er in der Schlacht die heldenhaften großen Wagenkämpfer der Somakas besiegt hatte, eilte er sogleich dorthin, wo König Yudhiṣṭhira stand.

Verse 34

प्रतिविन्ध्यमथ क्रुद्ध॑ प्रदहन्तं रणे रिपून्‌ दुःशासनस्तव सुत:ः प्रत्यगच्छन्महारथ:

Sañjaya sprach: Da war Prativindhya, von Zorn entflammt, dabei, die feindlichen Reihen auf dem Schlachtfeld zu versengen. Um ihm entgegenzutreten, rückte dein Sohn Duḥśāsana, der große Wagenkämpfer, heran.

Verse 35

तयो: समागमो राजंश्रित्ररूपो बभूव ह । व्यपेतजलद व्योम्नि बुधभास्करयोरिव,राजन! जैसे मेघरहित आकाशमें बुध और सूर्यका समागम हो, उसी प्रकार युद्धस्थलमें उन दोनोंका अद्भुत मिलन हुआ

Sañjaya sprach: O König, die Begegnung jener beiden war wunderbar anzusehen. Wie das Zusammentreffen von Merkur und Sonne am wolkenlosen Himmel, so erschien auf dem Schlachtfeld ihr außergewöhnliches Zusammenkommen.

Verse 36

प्रतिविन्ध्यं तु समरे कुर्वाणं कर्म दुष्करम्‌ । दुःशासनस्त्रिभिर्बाणैर्ललाटे समविध्यत,समरांगणमें दुष्कर कर्म करनेवाले प्रतिविन्ध्यके ललाटमें दुःशासनने तीन बाण मारे

Sañjaya sprach: Mitten im Kampf, als Prativindhya eine schwer zu vollbringende Tat ausführte, durchbohrte Duḥśāsana ihm mit drei Pfeilen die Stirn.

Verse 37

सो5तिविद्धों बलवता तव पुत्रेण धन्विना । विरराज महाबाहु: सशृज्ञ इव पर्वतः

Sañjaya sprach: Immer wieder getroffen und schwer verwundet von den mächtigen Pfeilen, die vom Bogen deines Sohnes abgeschossen wurden, strahlte der starkarmige Prativindhya dennoch—wie ein Berg, von Gipfeln gekrönt. Selbst in der Verwundung wird die unbeirrbare Gegenwart des Kriegers zum scharfen Bild der Standhaftigkeit innerhalb der harten Ethik der Pflicht auf dem Schlachtfeld.

Verse 38

दुःशासन तु समरे प्रतिविन्ध्यो महारथ: । नवश्ि: सायकैर्विद्ध्वा पुनर्विव्याध सप्तभि:,तत्पश्चात्‌ महारथी प्रतिविन्ध्यने समरभूमिमें दुःशासनको नौ बाणोंसे घायल करके फिर सात बाणोंसे बींध डाला

Sañjaya sprach: Mitten im Kampf traf der große Wagenkrieger Prativindhya Duhśāsana mit neun Pfeilen und durchbohrte ihn dann erneut mit sieben weiteren. Die Erzählung betont die unerbittliche Steigerung der Gewalt auf dem Schlachtfeld, wo Können und Rachsucht wiederholtes Verwunden statt Zurückhaltung antreiben.

Verse 39

तत्र भारत पुत्रस्ते कृतवान्‌ कर्म दुष्करम्‌ | प्रतिविन्ध्यहयानुग्रै: पातयामास सायकै:

Sañjaya sprach: Dort, o Bhārata, vollbrachte dein Sohn eine Tat von gewaltiger Schwierigkeit. Mit grimmigen Pfeilen streckte er die Pferde Prativindhyas nieder. Die Zeile zeigt, wie in der brutalen Logik des Krieges das Lahmlegen der Beweglichkeit des Gegners zu einem entscheidenden—wenn auch ethisch düsteren—Vorteil wird.

Verse 40

सारथिं चास्य भल्लेन ध्वजं च समपातयत्‌ | रथं च तिलशो राजन्‌ व्यधमत्‌ तस्य धन्विन:

Sañjaya sprach: Mit einem einzigen Bhalla-Pfeil streckte er den Wagenlenker jenes Kriegers nieder und ließ auch dessen Banner fallen. Dann, o König, zerschmetterte er den Wagen des Bogenschützen zu Splittern, klein wie Sesamkörner—ein Bild rücksichtsloser Schlachtkunst, die nicht nur den Kämpfer trifft, sondern die Stützen seines Kampfes selbst.

Verse 41

पताकाश्व सतूणीरा रश्मीन्‌ योक्‍त्राणि च प्रभो । चिच्छेद तिलश: क्रुद्ध: शरै: संनतपर्वभि:

Sañjaya sprach: O Herr, Duhśāsana, von Zorn entflammt, zerschnitt—Stück um Stück—mit Pfeilen, deren Knoten gut gebogen waren, Prativindhyas Banner, seine Pferde, seine Köcher, die Zügel und sogar die Jochriemen des Wagens. Die Szene zeigt, wie der Zorn im Krieg nicht nur den Gegner trifft, sondern die Stützen von Beweglichkeit und Ehre systematisch zerlegt und den Kampf in geordnete Vernichtung verwandelt.

Verse 42

विरथ: स तु धर्मात्मा धनुष्पाणिरवस्थित: । अयोधयत्‌ तव सुतं किरञ्शरशतान्‌ बहून्‌

Sañjaya sprach: Obwohl er ohne Wagen zurückblieb, stand jener rechtschaffene Krieger unbeirrt, den Bogen in der Hand. Hunderte von Pfeilen wie Regen ausschüttend, lieferte er sich deinem Sohn den Kampf—standhaft im Dharma selbst im Chaos des Krieges.

Verse 43

क्षुरप्रेण धनुस्तस्य चिच्छेद तनयस्तव । अथैनं दशभिर्बाणैश्छिन्नधन्वानमार्दयत्‌,तब आपके पुत्रने एक क्षुरप्रसे प्रतिविन्ध्यका धनुष काट दिया और धनुष कट जानेपर उसे दस बाणोंसे गहरी चोट पहुँचायी

Sañjaya sprach: Mit einem pfeilscharfen, rasierklingengleichen Geschoss zerschnitt dein Sohn seinen Bogen. Dann, als er ihn entwaffnet sah, traf er ihn hart mit zehn Pfeilen—auf dem Schlachtfeld wird der Verlust einer Waffe sogleich zur Öffnung für einen noch erbarmungsloseren Angriff.

Verse 44

त॑ दृष्टवा विरथं तत्र भ्रातरो5स्य महारथा: । अन्ववर्तन्त वेगेन महत्या सेनया सह,उसे रथहीन हुआ देख उसके अन्य महारथी भाई विशाल सेनाके साथ बड़े वेगसे उसकी सहायताके लिये आ पहुँचे

Sañjaya sprach: Als sie ihn dort ohne Wagen sahen, stürmten seine Brüder—große Wagenkrieger—mit hoher Geschwindigkeit heran, begleitet von einem gewaltigen Heer, um ihn im Gedränge der Schlacht zu stützen und zu schützen.

Verse 45

आप्लुत: स ततो यान॑ सुतसोमस्य भास्वरम्‌ | धनुर्गह्ा महाराज विव्याध तनयं तव,महाराज! तब प्रतिविन्ध्य उछलकर सुतसोमके तेजस्वी रथपर जा बैठा और हाथमें धनुष लेकर आपके पुत्रको घायल करने लगा

Sañjaya sprach: Dann sprang Prativindhya auf Sutasomas strahlenden Wagen. Den Bogen ergreifend, o König, begann er deinen Sohn zu verwunden—ein Zeichen dafür, wie im Druck der Schlacht Tapferkeit und taktischer Vorteil gesucht werden, selbst um den Preis von Blutsbanden und den gewöhnlichen Schranken des Mitgefühls.

Verse 46

ततस्तु तावका: सर्वे परिवार्य सुतं तव । अभ्यवर्तन्त संग्रामे महत्या सेनया वृता:,यह देख आपके सभी योद्धा आपके पुत्र दुःशासनको सब ओरसे घेरकर विशाल सेनाके साथ वहाँ युद्धके लिये डट गये

Sañjaya sprach: Da umringten all deine Krieger deinen Sohn und rückten erneut in die Schlacht vor, geschützt und gestützt von einem großen Heer.

Verse 47

ततः प्रववृते युद्ध तव तेषां च भारत । निशीथे दारुणे काले यमराष्ट्रविवर्धनम्‌,भारत! तदनन्तर उस भयंकर निशीथकालमें आपके पुत्र और द्रौपदीपुत्रोंका घोर युद्ध आरम्भ हुआ, जो यमराजके राज्यकी वृद्धि करनेवाला था

Sañjaya sprach: Daraufhin, o Bhārata, entbrannte zwischen deinen Söhnen und jenen Kriegern eine Schlacht—zur schrecklichen Stunde der Mitternacht—ein Kampf, der nur das Reich Yamas, des Herrn des Todes, anschwellen ließ.

Verse 167

इस प्रकार श्रीमह्ााभारत द्रोणपर्वके अन्तर्गत घटोत्कचवधपर्वमें रात्रियुद्धके अवसरपर अलगम्बुषका पराजयविषयक एक सौ सरसठवाँ अध्याय पूरा हुआ

Sañjaya sprach: So endet im Śrī Mahābhārata, innerhalb des Droṇa Parva, im Abschnitt über die Tötung Ghaṭotkacas, anlässlich der Nachtschlacht, das hundertundsiebenundsechzigste Kapitel—über die Niederlage Alambushas.

Verse 168

इति श्रीमहाभारते द्रोणपर्वणि घटोत्कचवधपर्वणि रात्रियुद्धे शतानीकादियुद्धे5ष्टषष्ट्यधिकशततमो< ध्याय:

Sañjaya sprach: So endet im Śrī Mahābhārata, innerhalb des Droṇa Parva, im Unterabschnitt über die Tötung Ghaṭotkacas, während der Nachtschlacht, in der Episode über den Kampf Śatānīkas und anderer, das hundertachtundsechzigste Kapitel.

Frequently Asked Questions

Whether valor requires continued resistance when resistance predictably worsens collective harm: the chapter frames a dharma-sankat between pride-driven confrontation and restraint-based compliance to protect the wider host.

Under certain conditions, the ethically superior action is controlled non-resistance: disciplined renunciation of aggression can be both morally coherent and strategically effective when a threat is designed to amplify against opposition.

No explicit phalaśruti appears in this passage; the meta-instruction is implicit in Kṛṣṇa’s procedural teaching that correct knowledge of an astra’s operating rule is itself protective within the epic’s broader dharma framework.

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