Opening the text

Rishi: Atharvanic tradition (specific r̥ṣi not stated in the provided excerpt)
Devata: Dyāvāpṛthivī; Soma, Agni, Vāyu, Savitṛ, Bhaga; Svadhā as sustaining power
Chandas: Mixed/Triṣṭubh-like cadence (probable; longer pādas suggest non-anuṣṭubh)
AV 6.53 ist ein knappes atharvanisches Schutz- und Wiederherstellungslied: Zuerst begründet es allseitige Behütung durch Himmel und Erde sowie einen Kreis tragender Gottheiten, dann ruft es die zerstreuten Lebenskräfte (Atem, Selbst, Sehkraft, Lebenskraft) in den leidenden Menschen zurück. Es gipfelt in Tvaṣṭṛs heilender Tat: das Beschädigte neu zu formen, Körper und Geist mit Glanz und Nahrung wieder zu vereinen und den Raum/die Person gegen inneres und äußeres Unheil zu versiegeln.
Mantra 1
सर्वतो रक्षणम्। द्यौश्च॑ म इ॒दं पृ॑थि॒वी च॒ प्रचे॑तसौ शु॒क्रो बृ॒हन् दक्षि॑णया पिपर्तु । अनु॑ स्व॒धा चि॑कितां॒ सोमो॑ अ॒ग्निर्वा॒युर्नः॑ पातु सवि॒ता भग॑श्च
Schutz von allen Seiten. Mögen Himmel und diese Erde, die beiden allwissenden, lichtvollen und weiten, uns durch glückverheißende Gabe erfüllen. Möge zur rechten Zeit Svadhā achten; mögen Soma, Agni und Vāyu uns behüten – ebenso Savitṛ und Bhaga.
Mantra 2
पुनः॑ प्रा॒णः पुन॑रा॒त्मा न॒ ऐतु॒ पुन॒श्चक्षुः॒ पुन॒रसु॑र्न॒ ऐतु॑ । वै॒श्वा॒न॒रो नो॒ अद॑ब्धस्तनू॒पा अ॒न्तस्ति॑ष्ठाति दुरि॒तानि॒ विश्वा॑
Möge der Atem wiederkehren, möge das Selbst zu uns wiederkehren; mögen Blick und Lebensgeist wieder zu uns zurückkehren. Vaiśvānara, unser untrüglicher Leibwächter, steht im Innern und wehrt alles Unheil ab.
Mantra 3
सं वर्च॑सा॒ पय॑सा॒ सं त॒नूभि॒रग॑न्महि॒ मन॑सा॒ सं शि॒वेन॑ । त्वष्टा॑ नो॒ अत्र॒ वरी॑यः कृणो॒त्वनु॑ नो मार्ष्टु त॒न्वो॒३यद् विरि॑ष्टम्
Mit Glanz, mit Milch, mit unseren Leibern sind wir zusammengekommen; mit dem Geist zusammen, mit dem Heilvollen zusammen – so haben wir es erreicht. Möge Tvaṣṭṛ uns hier den besseren Zustand bereiten; und möge er zur rechten Zeit von unserem Leib abwischen, was immer verletzt ist.
For protection on all sides and for restoring weakened vitality—calling back breath, life, sight, and inner steadiness after illness, fright, or harmful influence.
It functions as a retrieval formula: each repetition ‘calls back’ a specific faculty (prāṇa, ātman, cakṣus, asu), reintegrating what feels lost or scattered.
Not necessarily. A simple lamp (Agni/Vaiśvānara symbol) and clean milk or water are sufficient; the hymn’s main force is the protective invocation and the restorative petition to Tvaṣṭṛ.
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