Adhyaya 316
Prabhasa KhandaPrabhasa Kshetra MahatmyaAdhyaya 316

Adhyaya 316

Das Kapitel ist ein knapper tīrtha-Eintrag: Es verortet die Gottheitseinsetzung namens Kṣemāditya in Beziehung zu Devakula, nennt die gemessene Entfernung pañca-gavyūti und ordnet den Schrein innerhalb bzw. nahe der Śambara-sthāna ein. Damit wird der heilige Ort für den Pilger eindeutig bestimmt. Es wird die Wirkkraft des darśana verkündet: Wer die Gottheit schaut, erlangt kṣemārtha-siddhi, also Erfolg und Vollendung zum Wohle und zur Sicherheit. Ferner gilt eine zeitliche Verehrungsregel: Wird die pūjā am siebten Mondtag (saptamī) vollzogen, wenn dieser auf einen Sonntag (ravivāra) fällt, so heißt sie sarva-kāma-da und gewährt die gewünschten Ziele. Abschließend wird der Abschnitt als tīrtha-gebundene Unterweisung am Ort Devakula eingeordnet—wo der Schrein ist, was zu tun ist, wann es zu tun ist und welche Frucht die Überlieferung zuschreibt.

Shlokas

Verse 1

ईश्वर उवाच । अथ देवकुलात्पूर्वे पंचगव्यूतिमात्रतः । शंबरस्थान मध्ये तु क्षेमादित्येति विश्रुतः

Īśvara sprach: Als Nächstes, östlich von Devakula, in einer Entfernung von fünf Gavyūtis, befindet sich inmitten des Ortes namens Śambara (ein Heiligtum), das als Kṣemāditya berühmt ist.

Verse 2

तं दृष्ट्वा मानवो देवि भवेत्क्षेमार्थसिद्धिभाक् । सप्तम्यां रविवारेण पूजितः सर्वकामदः

O Göttin, schon durch bloßes Schauen auf ihn (Kṣemāditya) wird ein Mensch teilhaftig der Erfüllung von Wohlergehen und Sicherheit. Wird er am Saptamī, an einem Sonntag, verehrt, so wird er zum Spender aller gewünschten Ziele.

Verse 3

इति देवकुलस्थाने कथिता तीर्थसंस्थितिः

So ist im Gebiet von Devakula die Lage und Beschreibung dieser heiligen Tīrtha dargelegt worden.

Verse 316

इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे प्रथमे प्रभासक्षेत्र माहात्म्ये क्षेमादित्यमाहात्म्यवर्णनंनाम षोडशोत्तरत्रिशततमोऽध्यायः

So endet das dreihundertsechzehnte Kapitel, betitelt „Darlegung der Größe Kṣemādityas“, im ersten Prabhāsa-kṣetra-māhātmya des siebten Prabhāsa-Khaṇḍa des Śrī Skanda Mahāpurāṇa (in der Saṃhitā von einundachtzigtausend Versen).