Mahabharata Adhyaya 66
Bhishma ParvaAdhyaya 6636 Versesभीम और सात्यकि के प्रचंड आक्रमण से कौरव-सेना दबती और विचलित; पर भीष्म के रहते निर्णायक पलटाव अभी शेष।

Adhyaya 66

भीष्मपर्व — अध्याय ६६: तुमुलसंग्रामवर्णनम् (The Tumult of Battle Described)

Upa-parva: Kurukṣetra Saṅgrāma-varṇana (Battle Commencement and Tumult Description Unit)

Saṃjaya reports that Bhīṣma Śāṃtanava initiates an exceptionally intense engagement, motivated by concern regarding Bhīmasena’s battlefield impact and a protective intent toward Dhṛtarāṣṭra’s sons. The narrative then shifts into a technical-sensory depiction of combat escalation: the morning engagement becomes highly destructive among leading warriors; the soundscape (elephants’ cries, horses’ neighing, drums and conches) expands to a sky-touching roar; severed heads and armored limbs are described as falling in volumes likened to a storm of stones. The ground is rapidly covered with bodies and equipment, while dust-clouds lit by weapon-flash render the clash thunder-like. The encounter is characterized as harsh and blood-flowing, with repeated arrow volleys and collisions of elephants, horses, and chariots; dismounted horses run in all directions; close-quarters fighting occurs with clubs, swords, spears, arrows, and even fists, knees, and palms. The chapter culminates in a convergence: Duryodhana, surrounded by Kaliṅga forces and placing Bhīṣma forward, advances against the Pāṇḍavas; the Pāṇḍavas, rallying around Bhīma (Vṛkodara), charge toward Bhīṣma in anger, intensifying the central confrontation.

Chapter Arc: संजय धृतराष्ट्र से कहते हैं—हाथियों की सेना कट जाने पर दुर्योधन घबराकर समस्त वाहिनियों को एक ही लक्ष्य देता है: ‘सब मिलकर भीमसेन को मार डालो।’ → कौरव-सेना दुर्योधन की आज्ञा से भैरव गर्जना करती हुई भीम पर टूट पड़ती है—ऐसा अपार बलौघ कि देवताओं के लिए भी दुर्धर्ष, पर्व-काल के समुद्र की तरह उफनता हुआ। भीम गदा उठाकर जिस ओर दृष्टि डालते हैं, उधर-उधर की पंक्तियाँ फटती जाती हैं; मनुष्य, घोड़े, गज—हर ओर कटे हुए शरीरों का ढेर लगने लगता है। → दोपहर के सूर्य-ताप के समान असह्य वेग से भीम का गदा-प्रहार रणभूमि को रौद्र बना देता है; उनकी गदा मज्जा-वसा-मांस-रक्त से लथपथ होकर और भी भयावह दिखती है। इसी उथल-पुथल के बीच सत्यसंध सात्यकि शिनिप्रवीर की भाँति पितामह भीष्म पर झपटते हैं और दृढ़ धनुष से शरवर्षा कर कौरव-सेना को कंपा देते हैं—भीम की ध्वंस-लीला और सात्यकि का आक्रमण एक साथ कौरव-मन में आतंक भर देता है। → कौरव योद्धा सात्यकि पर मेघों की तरह बाण-वर्षा करते हैं, पर वे उसे रोक नहीं पाते; भीम भी युगांत-काल के समान विचरते हुए रथियों और अश्व-समूहों का संहार जारी रखते हैं। अध्याय का अंत रण के धुएँ, रक्त और गर्जना में होता है—कौरव-सेना दबती हुई, पर निर्णायक विराम के बिना। → सात्यकि और भीष्म का सामना अब प्रत्यक्ष टकराव की ओर बढ़ता है—क्या पितामह के सामने सात्यकि टिक पाएँगे, और क्या भीम को घेरकर रोका जा सकेगा?

Shlokas

Verse 1

संजय कहते हैं--महाराज! हाथियोंकी उस सेनाके मारे जानेपर आपके पुत्र दुर्योधनने समस्त सैनिकोंको आज्ञा दी कि सब मिलकर भीमसेनको मार डालो

Sañjaya sprach: „O König! Als jenes Elefantenkorps niedergemacht war, befahl dein Sohn Duryodhana allen Kriegern: ‚Schließt euch zusammen und tötet Bhimasena!‘“

Verse 2

ततः सर्वाण्यनीकानि तव पुत्रस्य शासनात्‌ । अभ्यद्रवन्‌ भीमसेनं नदन्तं भैरवान्‌ रवान्‌,तदनन्तर आपके पुत्रकी आज्ञासे समस्त सेनाएँ भैरव गर्जना करती हुई भीमसेनपर टूट पड़ीं

Daraufhin stürmten, auf Befehl deines Sohnes, alle Heeresabteilungen gegen Bhimasena vor, brüllend mit schaurigen Schlachtrufen, als hätte ein Herrscherwort die geballte Gewalt der Menge entfesselt.

Verse 3

त॑ बलौघमपर्यन्तं देवैरपि सुदुःसहम्‌ । आपतत्तं सुदुष्पारं समुद्रमिव पर्वणि

Sañjaya sprach: Jene grenzenlose Heeresmasse — selbst für die Götter schwer zu ertragen — wogte heran, kaum zu durchqueren, wie der Ozean, der zur Vollmondzeit anschwillt.

Verse 4

सेनाका वह अनन्त वेग देवताओंके लिये भी दुःसह था। पूर्णिमाको बढ़े हुए समुद्रके समान अपार जान पड़ता था ।।

Sañjaya sprach: Jenes Heer stürmte mit unermesslicher Geschwindigkeit heran, selbst für die Götter kaum erträglich, und schien grenzenlos — wie der Ozean, der in der Vollmondnacht anschwillt. Es war dicht gedrängt von Streitwagen, Elefanten und Pferden; es dröhnte vom Klang der Muschelhörner und dem Schlag der Kriegstrommeln. Streitwagen und Fußsoldaten waren nicht zu zählen, und Staub erfüllte ringsum die Luft und verhüllte das Bild.

Verse 5

त॑ भीमसेन: समरे महोदधिमिवापरम्‌ | सेनासागरमक्षोभ्यं वेलेव समवारयत्‌,दूसरे महासागरके समान उस अक्षोभ्य सैन्यसमुद्रको युद्धमें भीमसेनने तटप्रदेशकी भाँति रोक दिया

Sañjaya sprach: Mitten in der Schlacht hielt Bhīmasena jenen unerschütterlichen Ozean der Truppen auf, wie ein Ufer einen zweiten großen Meeresschwall zurückhält.

Verse 6

तदाश्षर्यमपश्याम पाण्डवस्य महात्मन: । भीमसेनस्य समरे राजन्‌ कर्मातिमानुषम्‌,राजन्‌! उस समय संग्रामभूमिमें हमलोगोंने महामना पाण्डुनन्दन भीमसेनका अत्यन्त आश्चर्यमय अतिमानुष कर्म देखा था

Sañjaya sprach: „O König, dort auf dem Schlachtfeld wurden wir Zeugen einer Tat Bhīmasenas—des großherzigen Sohnes Pāṇḍus—so erstaunlich, dass sie über gewöhnliche Menschenkraft hinauszugehen schien.“

Verse 7

उदीर्णान्‌ पर्थिवान्‌ सर्वान्‌ साश्वान्‌ सरथकुण्जरान्‌ | असम्भ्रमं भीमसेनो गदया समवारयत्‌

Sañjaya sprach: Als alle Könige voranstürmten—mit Pferden, Wagen und Elefanten—hielt Bhīmasena sie ohne die geringste Unruhe mit seiner Keule auf.

Verse 8

स संवार्य बलौघांस्तान्‌ गदया रथिनां वर: । अतिष्ठत्‌ तुमुले भीमो गिरिमेंरुरिवाचल:,रथियोंमें श्रेष्ठ भीमसेन उस सारे सैन्यसमूहको गदाद्वारा रोककर उस भयंकर युद्धमें मेरु पर्वतके समान अविचलभावसे खड़े रहे

Sañjaya sprach: Nachdem Bhīma—der Beste unter den Wagenkämpfern—jene ganze Truppenmasse mit seiner Keule aufgehalten hatte, stand er im tobenden Kampf unbeweglich da, wie der Berg Meru.

Verse 9

तस्मिन्‌ सुतुमुले घोरे काले परमदारुणे । भ्रातरश्ैव पुत्राश्न धृष्टय्रुम्नश्व पार्षत:

Sañjaya sprach: In jener überaus schrecklichen, höchst grausamen Stunde des Tumults verließen weder seine Brüder noch seine Söhne—auch nicht Dhṛṣṭadyumna, der Sohn des Pārṣata (Drupada)—den gewaltigen Bhīmasena.

Verse 10

द्रौपदेयाइभिमन्युश्न शिखण्डी चापराजित: । न प्राजहन्‌ भीमसेनं भये जाते महाबलम्‌

Sañjaya sprach: Als jene große, schreckliche Furcht aufstieg, verließen weder Dhṛṣṭadyumna noch die fünf Söhne Draupadīs, noch Abhimanyu, noch der unbesiegte Held Śikhaṇḍī den gewaltigen Bhīmasena.

Verse 11

ततः शैक्यायसी गुर्वी प्रगृह्ा महतीं गदाम्‌ । अधावत्‌ तावकान्‌ योधान्‌ दण्डपाणिरिवान्तक:

Sañjaya sprach: Da ergriff Bhīmasena eine gewaltige, schwere Eisenkeule und stürmte auf deine Krieger los. Wie Yama, der Träger des Strafstabes, brach er als Werkzeug unausweichlicher Vergeltung herein und machte das Schlachtfeld zu einem Bild, in dem Übermut seine gebührende Folge findet.

Verse 12

पोथयन्‌ रथवृन्दानि वाजिवृन्दानि चाभिभू: । कर्षयन्‌ रथवृन्दानि बाहुवेगेन पाण्डव:

Sañjaya sprach: Der Pāṇḍava überwältigte Haufen von Streitwagen und Scharen von Pferden, schlug sie nieder und zerrte mit der bloßen Kraft seiner Arme die Wagenformationen auseinander, bis sie sich zerstreuten. Der Vers betont die Wirklichkeit des Schlachtfeldes: persönliche Tapferkeit und disziplinierte Gewalt entscheiden den unmittelbaren Ausgang, auch wenn der größere Krieg an Fragen von rechtem Dharma und Folge gebunden bleibt.

Verse 13

ऊरुवेगेन संकर्षन्‌ रथजालानि पाण्डव:

Sañjaya sprach: Mit der Kraft seiner Schenkel zerrte der Pāṇḍava an den ineinander verflochtenen Wagenreihen und riss sie auseinander. Die Zeile hebt die schiere Körperkraft hervor, die im Krieg wirksam wird, wo Stärke und Entschlossenheit unter der moralischen Last eines brudermörderischen Konflikts entscheidend werden.

Verse 14

बलानि सम्ममर्दाशु नड्वलानीव कुञज्जर: । पाण्डुनन्दन भीम अपने महान्‌ वेगसे रथसमूहोंको खींचकर नष्ट कर देते और शीघ्र ही सारी सेनाको उसी प्रकार रौंद डालते थे, जैसे हाथी नरकुलके पौधोंको ।।

Sañjaya sprach: Wie ein Elefant, der rasch Dickichte von Schilf zertritt, zog Bhīma — der Sohn Pāṇḍus — mit gewaltiger Schnelligkeit Wagenmassen heran und vernichtete sie. In kürzester Zeit zertrat er das ganze Heer, wie ein Elefant Zuckerrohrbestände zermalmt. Er zerschmetterte die Wagenkämpfer von ihren Wagen herab und die Elefantenkämpfer von ihren Elefanten.

Verse 15

सादिनश्चाश्वपृष्ठेभ्यो भूमौ चापि पदातिन: । गदया व्यधमत्‌ सर्वान्‌ वातो वृक्षानिवौजसा

Sañjaya sprach: Mit seiner Keule schlug er sie alle nieder — die Reiter von den Pferderücken und die Fußsoldaten am Boden — wie ein gewaltiger Wind, der Bäume ausreißt. Der Vers betont die überwältigende, unpersönliche Gewalt des Schlachtfeldes: Kraft und Schwung können Reihen ohne Ansehen des Standes zerstreuen und erinnern an die schnelle, alles gleichmachende Zerstörung des Krieges.

Verse 16

भीमसेनो महाबाहुस्तव पुत्रस्य वै बले । महाबाहु भीमसेन रथोंसे रथियोंको, हाथियोंसे हाथी-सवारोंको, घोड़ोंकी पीठोंसे घुड़सवारोंको और पृथ्वीपर पैदलोंको मसलते हुए गदासे आपके पुत्रकी सेनाके सब लोगोंको उसी प्रकार नष्ट कर देते थे, जैसे हवा अपने वेगसे वृक्षोंको उखाड़ फेंकती है ।।

Sañjaya sprach: Der starkarmige Bhīmasena, mitten im Heer deines Sohnes, zermalmte Wagenkämpfer mit Wagen, Elefantenreiter mit Elefanten, riss Reiter von den Rücken der Pferde und trat das Fußvolk auf der Erde nieder. Mit seiner Keule vernichtete er unablässig die Männer aus deines Sohnes Heer—wie der Wind in seiner Wucht Bäume samt Wurzeln ausreißt. Und auch jenes Schlachtfeld war mit Mark, Fett und Fleisch beschmiert und von Blut durchtränkt.

Verse 17

तत्र तत्र हतैश्नापि मनुष्यगजवाजिभि:

Sañjaya sprach: Hier und dort war der Boden auch mit Erschlagenen übersät—Menschen, Elefanten und Pferden—sodass jede Himmelsrichtung das Zeichen des Verderbens der Schlacht trug.

Verse 18

रणाजड्ुणं समभवन्म्रावाससंनिभम्‌ | जहाँ-तहाँ मरकर गिरे हुए मनुष्य, हाथी और घोड़ोंसे वह सारी रणभूमि मृत्युके निवासस्थान-सी प्रतीत होती थी ।।

Sañjaya sprach: Das Schlachtfeld war geworden wie die Wohnstatt des Todes selbst. Überall lagen gefallene Menschen, Elefanten und Pferde, sodass der ganze Boden wie ein Aufenthaltsort der Sterblichkeit erschien. Und Bhīmasenas schreckliche, mordbringende Keule sah man so furchtbar wie Rudras Pināka, wenn er im Zorn die Wesen zur Zeit der Weltenauflösung vernichtet, und wie Yamas Strafstab. Ihr Krachen dröhnte wie Indras Vajra.

Verse 19

यमदण्डोपमामुग्रामिन्द्राशनिसमस्वनाम्‌ | ददृशुर्भीमसेनस्य रौद्रीं विशसनीं गदाम्‌

Sañjaya sprach: Sie erblickten Bhīmasenas Keule—wild wie Yamas Strafstab und dröhnend wie Indras Vajra—schrecklich und zornentbrannt, eine Waffe, die zum Schlachten gemacht ist.

Verse 20

आविद्धयतो गदां तस्य कौन्तेयस्य महात्मन: । बभौ रूपं महाघोरं कालस्येव युगक्षये,अपनी गदाको घुमाते हुए महामना कुन्तीकुमार भीमसेनका रूप युगान्त-कालके यमराजके समान अत्यन्त भयंकर प्रतीत होता था

Sañjaya sprach: Als jener großherzige Sohn Kuntīs seine Keule wirbelte, erschien seine Gestalt überaus furchtbar—wie die Zeit (Kāla) selbst am Ende eines Weltzeitalters—und erfüllte das Schlachtfeld mit Schrecken, als Vorzeichen unvermeidlicher Vernichtung für alle, die sich ihm entgegenstellten.

Verse 21

त॑ं तथा महतीं सेनां द्रावयन्तं पुन: पुनः । दृष्टवा मृत्युमिवायान्तं सर्वे विममनसो5भवन्‌,उस विशाल सेनाको बारंबार भगानेवाले भीमसेनको मौतके समान सामने आते देख समस्त योद्धाओंका मन उदास हो जाता था

Sañjaya sprach: Als sie sahen, wie Bhīmasena jenes gewaltige Heer immer wieder in die Flucht schlug, und wie er heranrückte wie der Tod selbst, wurden alle Krieger im Herzen mutlos.

Verse 22

यतो यतः प्रेक्षते सम गदामुद्यम्य पाण्डव: । तेन तेन सम दीर्यन्ते सर्वसैन्यानि भारत

Sañjaya sprach: O Bhārata! Wohin auch immer jener Pāṇḍava—Bhīmasena—blickte, die Keule erhoben, genau dort spalteten sich die gesamten Schlachtreihen der Heere.

Verse 23

प्रदारयन्तं सैन्यानि बलेनामितविक्रमम्‌ । ग्रसमानमनीकानि व्यादितास्यमिवान्तकम्‌

Sañjaya sprach: Mit unwiderstehlicher Kraft und unermesslicher Tapferkeit zerriss Bhīma die Heere. Er glich dem Tod selbst, den Rachen aufgesperrt, als wolle er ganze Schlachtformationen als Beute verschlingen. Als Bhīṣma den furchtbaren Bhīma sah, wie er seine gewaltige Keule erhob, eilte er sogleich dorthin, um ihn zu stellen.

Verse 24

त॑ तथा भीमकर्माणं प्रगृहीतमहागदम्‌ । दृष्टवा वृकोदरं भीष्म: सहसैव समभ्ययात्‌

Als Bhīṣma Vṛkodara—gewaltig in seinen Taten—mit erhobener riesiger Keule sah, stürmte er sogleich auf ihn zu.

Verse 25

महता रथघोषेण रथेनादित्यवर्चसा । छादयन्‌ शरवर्षेण पर्जन्य इव वृष्टिमान्‌

Sañjaya sprach: Auf einem gewaltigen Wagen, dessen Räder dröhnend widerhallten, strahlend wie die Sonne, kam er dort an—und bedeckte ringsum alles mit einem Pfeilhagel, wie eine regenbeladene Wolke, die ihren Guss herabströmen lässt.

Verse 26

तमायान्तं तथा दृष्टवा व्यात्ताननमिवान्तकम्‌ । भीष्म भीमो महाबाहूु: प्रत्युदीयादमर्षित:,मुँह फैलाये हुए यमराजके समान भीष्मजीको आते देख महाबाहु भीमसेन अमर्षमें भरकर उनका सामना करनेके लिये आगे बढ़े

Sañjaya sprach: Als er Bhīṣma heranstürmen sah, gleich dem Tod selbst mit weit aufgerissenem Rachen, trat der starkarmige Bhīma—von grimmigem Zorn erfüllt—vor, um ihm entgegenzutreten. Dieser Augenblick fasst die moralische Spannung des Krieges: persönlicher Groll und heldenhafter Entschluss erheben sich gegen einen verehrten Ältesten, den die Pflicht an das Schlachtfeld bindet.

Verse 27

तस्मिन्‌ क्षणे सात्यकि: सत्यसंध: शिनिप्रवीरो5भ्यपतत्‌ पितामहम्‌ । निष्नन्नमित्रान्‌ धनुषा दृढेन संकम्पयंस्तव पुत्रस्य सैन्यम्‌

In eben diesem Augenblick stürmte Sātyaki—seinem Gelübde treu, der vornehmste Held aus dem Geschlecht der Śini—geradewegs auf den Großvater Bhīṣma los. Mit seinem festen Bogen streckte er Feinde nieder und ließ durch seinen Ansturm das Heer deines Sohnes erbeben; so zeigt sich, wie im Brand des Krieges unbeugsamer Wille und Stolz des Stammes die Krieger treiben, selbst die ehrwürdigsten Ältesten auf dem Schlachtfeld herauszufordern.

Verse 28

त॑ यान्तमश्वै रजतप्रकाशै: शरान्‌ वपन्तं निशितान्‌ सुपुड्खान्‌ | नाशवनुवन्‌ धारयितुं तदानीं सर्वे गणा भारत ये त्वदीया:

O Bhārata! Damals zog Sātyaki heran auf seinem Wagen, den silberglänzend weiße Rosse zogen, und ließ scharfe, schön befiederte Pfeile wie Regen niedergehen. Zu jener Stunde vermochten all deine Scharen ihn nicht aufzuhalten.

Verse 29

अविध्यदेनं दशभि: पृषत्कै- रलम्बुषो राक्षस5सौ तदानीम्‌ | शरैश्नतुर्भि: प्रतिविद्धय तं च नप्ता शिनेरभ्यपतद्‌ रथेन

Sañjaya sprach: In jenem Augenblick traf ihn der Rākṣasa Alambuṣa mit zehn Pfeilen. Zur Vergeltung durchbohrte der Enkel Śinis jenen Rākṣasa mit vier Geschossen und stürmte dann, auf seinen Wagen steigend, zum Angriff vor—und trieb den Kampf mit schneller Erwiderung weiter, mitten in den gerechten und doch unerbittlichen Forderungen des Krieges.

Verse 30

अन्वागतं वृष्णिवरं निशम्य त॑ं शत्रुमध्ये परिवर्तमानम्‌ | प्रद्रावयन्तं कुरुपुज्वांश्व पुनः पुनश्च प्रणदन्‍तमाजौ

Sañjaya sprach: Als man vernahm, dass Sātyaki, der vornehmste Held der Vṛṣṇis, gekommen sei und mitten unter den Feinden umherstreife, die wichtigsten Kuru-Kämpfer immer wieder zurückdrängend und auf dem Schlachtfeld wieder und wieder brüllend, überschütteten ihn deine Krieger mit Pfeilen wie Regenwolken, die Ströme auf einen Berg ergießen. Und doch konnten sie ihn nicht aufhalten—ungehemmt stand er da, wie die glühende Mittagssonne.

Verse 31

योधास्त्वदीया: शरवर्षैरवर्षन्‌ मेघा यथा भूधरमम्बुवेगै: । तथापि त॑ धारयितुं न शेकु- मध्यन्दिने सूर्यमिवातपन्तम्‌

Sañjaya sprach: Deine Krieger überschütteten ihn mit Pfeilsalven, wie Wolken reißende Wasserströme auf einen Berg ergießen. Doch sie vermochten ihn nicht aufzuhalten—er loderte wie die sengende Mittagssonne, ungebändigt im Gedränge der Schlacht.

Verse 32

न तत्र कश्रिन्नविषण्ण आसी- दृते राजन्‌ सोमदत्तस्य पुत्रात्‌ । स वै समादाय थधनुर्महात्मा भूरिश्रवा भारत सौमदत्ति:

Sañjaya sprach: O König, dort gab es keinen Krieger, den nicht Mutlosigkeit ergriffen hätte—außer dem Sohn Somadattas. Der hochgesinnte Bhūriśravā, der Saumadatti, nahm seinen Bogen und rückte entschlossen vor, denn er konnte es nicht ertragen, die Wagenkämpfer zum Rückzug gezwungen zu sehen.

Verse 33

दृष्टवा रथान्‌ स्वान्‌ व्यपनीयमानान्‌ प्रत्युद्ययौ सात्यकिं योद्धुमिच्छन्‌

Sañjaya sprach: Als er sah, wie die eigenen Streitwagen zurückgedrängt wurden, erhob sich Bhūriśravā, Somadattas Sohn, um Sātyaki entgegenzutreten, begierig zu kämpfen. O König, in jenem Augenblick—außer Bhūriśravā—gab es keinen Krieger, den nicht Mutlosigkeit gepackt hätte. O Bhārata, der hochgesinnte Bhūriśravā, als er seine Wagenkämpfer zum Rückzug gezwungen sah, ergriff den Bogen und rückte gegen Sātyaki vor, entschlossen, die Schlacht aufzunehmen.

Verse 63

इति श्रीमहाभारते भीष्मपर्वणि भीष्मवधपर्वणि सात्यकिभूरिश्रव:समागमे त्रिषष्टितमो5 ध्याय:,इस प्रकार श्रीमह्याभारत भीष्मपर्वके अन्तर्गत भीष्मवधपर्वमें सात्यकिभूरिश्रवा- समागमविषयक तिरसठवाँ अध्याय पूरा हुआ

Sañjaya sprach: So endet im Śrī Mahābhārata, innerhalb des Bhīṣma Parva—im Abschnitt über den Tod Bhīṣmas—das dreiundsechzigste Kapitel, das die Begegnung zwischen Sātyaki und Bhūriśravā schildert.

Verse 126

विनिधघ्नन्‌ व्यचरत्‌ संख्ये युगान्ते कालवदू विभु: । फिर वे प्रभावशाली बलवान पाण्डुनन्दन रथियों और घोड़ोंके समूहको नष्ट करके अपनी भुजाओंके वेगसे रथोंके समुदायको खींचते और नष्ट करते हुए प्रलयकालके यमराजकी भाँति संग्रामभूमिमें विचरने लगे

Sañjaya sprach: Unaufhörlich tötend bewegte sich der Mächtige im Kampf wie die Zeit selbst am Ende eines Weltzeitalters: Er überwältigte die feindlichen Wagenkämpfer und Pferde, zerrte und zerschmetterte Streitwagen durch die bloße Kraft seiner Arme und durchstreifte das Schlachtfeld wie Yama zur Stunde der Auflösung.

Verse 166

अदृश्यत महारीौद्रा गदा नागाश्चव॒पातनी । हाथियों और घोड़ोंको मार गिरानेवाली उनकी वह गदा भी मज्जा, वसा, मांस तथा रक्तमें सनकर बड़ी भयानक दिखायी देती थी

Sañjaya sprach: Jener Streitkolben erschien überaus schrecklich—ein Werkzeug, das selbst Elefanten zu Boden zu reißen vermochte. Mit Mark, Fett, Fleisch und Blut beschmiert, wirkte er furchterregend und machte den brutalen, entmenschlichenden Sog der Schlacht sichtbar sowie die moralische Last, die auf dem ruht, der solche Gewalt führt.

Frequently Asked Questions

The chapter implies a tension between protective duty toward the Kuru heirs and the escalation of harm required to secure them, illustrating how safeguarding a lineage can drive intensification of conflict with broader human cost.

The descriptive method instructs that conflict rapidly becomes systemic—noise, dust, and cascading injuries degrade control—so leadership decisions must be interpreted as occurring within constrained visibility, high volatility, and compounding consequences.

No explicit phalaśruti is present in the provided verses; the chapter functions primarily as narrative reportage and thematic framing, contributing to the epic’s cumulative reflection on duty, cost, and historical causality.

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