Adhyaya 175
Prabhasa KhandaPrabhasa Kshetra MahatmyaAdhyaya 175

Adhyaya 175

Dieses Adhyāya bietet eine knappe Unterweisung Īśvaras an Mahādevī und lenkt den Blick auf einen verdienstvollen Ort namens Arkasthala („Ort der Sonne“), der in der Richtung Āgneya (Südosten) vom zuvor genannten Bezugspunkt liegt. Der Platz wird als „sarva-pātaka-nāśana“ gepriesen, als Vernichter aller Sünden; schon durch bloßes darśana (Sehen/aufsuchende Verehrung) wird der Besucher von Kummer frei, und Armut soll für sieben Geburten nicht entstehen. Auch heilsame Wirkungen werden genannt: kuṣṭha (Hautleiden) werde mit vielfacher Kraft zerstört, und das Verdienst des darśana wird höchsten Gaben gleichgesetzt, etwa der Frucht der Spende von hundert Kühen in Kurukṣetra. Ein kurzes Ritualprogramm wird vorgeschrieben: sieben Sonntage lang im tri-saṅgama-tīrtha baden, Brahmanen speisen und eine Büffelkuh (mahiṣī) verschenken. Die phalaśruti schließt mit einer ausgedehnten himmlischen Belohnung: Aufenthalt und Ehrung im Himmel für tausend göttliche Jahre, wodurch heiliger Ort, Ritus und ethische Gabe zu einem einzigen Pilgerweg verbunden werden.

Shlokas

Verse 1

ईश्वर उवाच । ततो गच्छेन्महादेवि पुण्यमर्कस्थलं शुभम् । तस्मादाग्नेयकोणस्थं सर्वपातकनाशनम्

Īśvara sprach: „Dann, o Mahādevī, soll man zur glückverheißenden, heiligen Arka-sthala gehen. Von dort, im südöstlichen Viertel, befindet sich ein Ort, der alle schweren Sünden vernichtet.“

Verse 2

तं दृष्ट्वा मानुषो देवि न शोच्यः संप्रजायते । सप्त जन्मानि देवेशि दारिद्र्यं नैव जायते

O Göttin, wer jene heilige Stätte/jene Gottheit erblickt, wird nicht zu einem bemitleidenswerten Menschen. O Herrin der Götter, über sieben Geburten hinweg entsteht für ihn keine Armut.

Verse 3

कुष्ठानि नाशमायांति तं दृष्ट्वा दशधा प्रिये । गोशतस्य प्रदत्तस्य कुरुक्षेत्रेषु यत्फलम्

Geliebte, durch das Schauen jener heiligen Stätte/jener Gottheit werden Aussatzleiden zehnfach vernichtet. Das Verdienst entspricht der Frucht der Gabe von hundert Kühen in Kurukṣetra.

Verse 4

तत्फलं समवाप्नोति दृष्ट्वा वार्कस्थलं रविम् । स्नात्वा त्रिसंगमे तीर्थे सप्तैव रविवासरान्

Dasselbe Verdienst erlangt man, wenn man in Arkasthala die Sonne erblickt; ebenso, wenn man am heiligen Furtort Trisaṅgama an sieben Sonntagen badet.

Verse 5

ब्राह्मणान्भोजयित्वा तु महिषीं तत्र दापयेत् । दिव्यं वर्षसहस्रं तु स्वर्गलोके महीयते

Nachdem man die Brāhmaṇas gespeist hat, soll man dort eine Büffelkuh spenden. Dann wird man in der Himmelswelt tausend göttliche Jahre lang geehrt.

Verse 175

इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे प्रथमे प्रभासक्षेत्रमाहात्म्येऽर्कस्थलमाहात्म्यवर्णनंनाम पञ्चसप्तत्युत्तरशततमोऽध्यायः

So endet das hundertfünfundsiebzigste Kapitel, genannt „Die Beschreibung der Größe von Arkasthala“, im Prabhāsa-Khaṇḍa des Śrī Skanda-Mahāpurāṇa, innerhalb der Saṃhitā von einundachtzigtausend Versen, im ersten Teil: Prabhāsakṣetra-Māhātmya.