Adhyaya 142
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Adhyaya 142

In diesem Kapitel spricht Īśvara zu Devī und lenkt die Aufmerksamkeit auf einen erhabenen Liṅga namens Citreśvara. Sein Ort wird anhand eines lokalen Bezugspunktes beschrieben: in einer Entfernung von „sieben Bogenlängen“ und auf der āgneya-Seite (Südosten). Der Liṅga wird als mahāprabhāva, von großer Macht, gepriesen und ausdrücklich als sarva-pātaka-nāśana bezeichnet, als Vernichter aller Sünden. Die Verehrung (pūjā) Citreśvaras gilt als schützende Übung: Der Bhakta ist frei von der Furcht vor naraka (Hölle). Zudem wird ein Lehrbild eingeführt: Sünde erscheint als etwas, das Citra (Citreśvara) „abwischen, reinigen“ (mārjayati) kann—ein Hinweis darauf, dass beständige Hingabe rituell und ethisch läutert. Abschließend ermahnt Īśvara, Citreśa mit voller Anstrengung zu verehren; die phalaśruti verheißt, dass selbst ein von Sünde Beladener die Hölle nicht erblickt.

Shlokas

Verse 1

ईश्वर उवाच । ततो गच्छेन्महादेवि चित्रेश्वर मनुत्तमम् । धनुषां सप्तके तस्य स्थितमाग्नेयदक्षिणे

Īśvara sprach: „Dann, o Große Göttin, soll man zum höchst vortrefflichen Citreśvara gehen. Er liegt sieben Bogenlängen entfernt, nach Südosten.“

Verse 2

लिंगं महाप्रभावं हि सर्वपातकनाशनम् । तत्र चित्रेश्वरं पूज्य नरकान्न भवेद्भयम्

Jener Liṅga ist wahrlich von großer Macht und vernichtet alle Sünden. Wer dort Citreśvara verehrt, braucht die Hölle nicht zu fürchten.

Verse 3

पटस्थितं तस्य पापं चित्रो मार्जयति प्रिये । तस्मात्सर्वप्रयत्नेन चित्रेशं पूजयेत्सदा । यः स्यात्पापयुतो वापि नरकं नैव पश्यति

O Geliebte, Citra wischt seine Sünde hinweg, als wäre sie nur auf ein Tuch gemalt. Darum soll man mit allem Eifer Citreśa stets verehren. Selbst wer von Sünde beladen ist, erblickt die Hölle nicht.

Verse 142

इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे प्रथमे प्रभासक्षेत्रमाहात्म्ये चित्रेश्वर माहात्म्यवर्णनंनाम द्विचत्वारिंशदुत्तरशततमोऽध्यायः

So endet das 142. Kapitel, betitelt „Die Schilderung der Größe von Citreśvara“, im Prabhāsa‑Khaṇḍa des Skanda‑Mahāpurāṇa, im Abschnitt Prabhāsakṣetra‑Māhātmya.