Rig Veda Sukta 83
Mandala 9Sukta 835 Mantras

Sukta 83

Sukta 9.83

Rishi

Ascribed in RV 9 to Pavāmāna seers (exact attribution for 9.83 not resolved from provided excerpt).

Devata

Soma Pavāmāna (with Brahmaṇaspati invoked as lord of the purifying word/filter).

Chandas

Likely Triṣṭubh (verify against full hymn).

Dieser kurze Pavāmāna-Hymnus preist Soma, wie er durch das gespannte Filter (pavitra) gereinigt wird, dadurch tauglich, in das Opfer einzutreten und die Opferkraft zum göttlichen Sitz zu tragen. Die Verse betonen, dass nur das „Gereifte/Erhitzte“ (Vorbereitete, Verfeinerte) das Sieb passieren kann – ein Bild sowohl für rituelle Klärung als auch für innere Reifung. Danach wird Soma als welttragend, morgenrötlich strahlend und königlich-sieghaft gefeiert, der durch seine reinigende Bewegung weiten Ruhm (śravas) gewinnt.

Mantras

Mantra 1

पवित्रं ते विततं ब्रह्मणस्पते प्रभुर्गात्राणि पर्येषि विश्वतः । अतप्ततनूर्न तदामो अश्नुते शृतास इद्वहन्तस्तत्समाशत ॥

O Herr des Wortes (Brahmaṇaspati), weit ist dein Sieb ausgespannt; als Gebieter der Wirkkräfte umschreitest du von allen Seiten die Glieder des Seins. Was unreif und ungewärmt ist, erreicht jenen Stand nicht; nur das Gereifte und Bereitete trägt ihn und gelangt ganz dahin.

Mantra 2

तपोष्पवित्रं विततं दिवस्पदे शोचन्तो अस्य तन्तवो व्यस्थिरन् । अवन्त्यस्य पवीतारमाशवो दिवस्पृष्ठमधि तिष्ठन्ति चेतसा ॥

Das Sieb des tapas ist am Sitz des Himmels ausgespannt; seine leuchtenden Fäden sind auseinandergelegt und festgemacht. Schnelle Kräfte behüten dieses Sieb; durch Bewusstsein stehen sie auf dem Rücken des Himmels — die höhere Ebene haltend, damit der Strom geklärt werde.

Mantra 3

अरूरुचदुषसः पृश्निरग्रिय उक्षा बिभर्ति भुवनानि वाजयुः । मायाविनो ममिरे अस्य मायया नृचक्षसः पितरो गर्भमा दधुः ॥

Der Gesprenkelte leuchtet auf in der Morgenröte, vornan, als Erster; der Stier, nach vāja verlangend, trägt die Welten. Durch seine māyā, die bildende Kraft, messen ihn die Herren des Schauens; die Väter, mit menschensehendem Blick, legten den Keim inwendig nieder – damit die Wonne der Geburt in uns erstehe.

Mantra 4

गन्धर्व इत्था पदमस्य रक्षति पाति देवानां जनिमान्यद्भुतः । गृभ्णाति रिपुं निधया निधापतिः सुकृत्तमा मधुनो भक्षमाशत ॥

So hütet der Gandharva seinen Stand; wundersam bewahrt er die Geburten der Götter. Er packt die feindliche Macht durch verborgenes Einsetzen – der Herr des Schatzes; die Bestwirkenden gelangen zum honigsüßen Anteil – zur Wonne, vor dem Verderber gesichert.

Mantra 5

हविर्हविष्मो महि सद्म दैव्यं नभो वसानः परि यास्यध्वरम् । राजा पवित्ररथो वाजमारुहः सहस्रभृष्टिर्जयसि श्रवो बृहत् ॥

O Soma, du bist die Opfergabe, reich an Opferkraft; mit dem weiten Himmel bekleidet umschreitest du das Opfer hin zum großen göttlichen Haus. Ein König, mit dem pavitra als Wagen, auf vāja steigend, gewinnst du mit tausendspitzigem Stoß das große Hören – weithinragenden Ruhm des Sieges der Seele.

Frequently Asked Questions

It praises Soma as he is purified through the ritual filter (pavitra), teaching that only what is properly prepared and refined becomes fit to reach the divine goal and empower the sacrifice.

Because purification is not only physical straining but also right sacred speech and correct ritual formulation; Brahmaṇaspati represents the lordship of that purifying “word” and ordered rite.

It can symbolize inner discernment and maturation: raw, unformed states cannot ‘pass through,’ but disciplined, clarified consciousness becomes luminous, strong, and capable of true attainment.

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