Rig Veda Sukta 132
Mandala 10Sukta 1327 Mantras

Sukta 132

Sukta 10.132

Devata

Ashvins (with Heaven and Earth as supporting cosmic powers)

Dieser kurze Hymnus preist die Aśvins als schnelle, wohltätige Helfer, die den wahren Opfernden stärken; Himmel und Erde erscheinen als tragende kosmische Mächte, die den Wohlstand des Verehrers mehren. Zugleich enthält er eine eindringliche königlich-ethische Note: Varuṇa wird als allherrschender König angerufen, der die Sünde zügelt und Unrecht beendet. Der Hymnus gipfelt in einem persönlichen Zeugnis des „Hinübergelangens über die Not“ und in der Bitte, die vorwärtsdrängenden Hilfen der Aśvins mögen die Sänger durch die Qual hindurchtragen.

Mantras

Mantra 1

ईजानमिद्द्यौर्गूर्तावसुरीजानं भूमिरभि प्रभूषणि । ईजानं देवावश्विनावभि सुम्नैरवर्धताम् ॥

Den wahren Opfernden — ihn mehren der Himmel, reich an wohlgeordneten Schätzen, und die Erde in ihrem voranschreitenden Schmuck. Ihn mögen auch die göttlichen Aśvins mit ihren glückverheißenden Gaben der Hilfe fördern.

Mantra 2

ता वां मित्रावरुणा धारयत्क्षिती सुषुम्नेषितत्वता यजामसि । युवोः क्राणाय सख्यैरभि ष्याम रक्षसः ॥

Euch beide, Mitra und Varuṇa, die ihr die Welten tragt, verehren wir, angetrieben von eurer gnadenreichen Gunst. Durch eure Freundschaft und stärkende Kraft mögen wir die Rakṣas — Mächte der Verzerrung und Finsternis — überwinden.

Mantra 3

अधा चिन्नु यद्दिधिषामहे वामभि प्रियं रेक्णः पत्यमानाः । दद्वाँ वा यत्पुष्यति रेक्णः सम्वारन्नकिरस्य मघानि ॥

Und selbst wenn wir unser Sein euch zuwenden, nach den lieben Reichtümern verlangend und ihre Herren werdend — der Geber, der den wahren Schatz mehrt: niemand vermag seine Gaben der Fülle zu hemmen.

Mantra 4

असावन्यो असुर सूयत द्यौस्त्वं विश्वेषां वरुणासि राजा । मूर्धा रथस्य चाकन्नैतावतैनसान्तकध्रुक् ॥

Jene andere Macht, o Asura, gebiert; du aber, Varuṇa, bist der König über alle. Du bist das Haupt des Wagens (der Welten); darum bist du kein Verderber des Lebens durch Sünde — vielmehr stehst du da als der, der das Unrecht beendet.

Mantra 5

अस्मिन्त्स्वेतच्छकपूत एनो हिते मित्रे निगतान्हन्ति वीरान् । अवोर्वा यद्धात्तनूष्ववः प्रियासु यज्ञियास्वर्वा ॥

Gerade hierin, o Geläuterter, liegt ein Fehl: wenn Mitra beiseitegesetzt ist, schlägt es die Kräfte des Helden im Innern nieder. Oder auch — möge er seine Schutze in unsere Leiber legen, in die lieben, opferwürdigen Regungen des Opfers, schnell.

Mantra 6

युवोर्हि मातादितिर्विचेतसा द्यौर्न भूमिः पयसा पुपूतनि । अव प्रिया दिदिष्टन सूरो निनिक्त रश्मिभिः ॥

Denn eure Mutter ist Aditi, weit im Bewusstsein; wie Himmel und Erde läutert sie mit ihrem Strom der Süße. Bringt die lieben Gaben herab; wie die Sonne reinigt uns mit euren Strahlen.

Mantra 7

युवं ह्यप्नराजावसीदतं तिष्ठद्रथं न धूर्षदं वनर्षदम् । ता नः कणूकयन्तीर्नृमेधस्तत्रे अंहसः सुमेधस्तत्रे अंहसः ॥

Ihr zwei seid wahrlich Könige des Erlangens; ihr setzt euch nieder wie ein Wagen, der fest steht, schwer zu bezwingen, der durch den Wald des Seins fährt. Mögen eure vorandrängenden Hilfen uns hinüberführen: Nṛmedha ist über das Leid hinausgegangen; Sumedha ist über das Leid hinausgegangen.

Frequently Asked Questions

It says the true sacrificer is strengthened by Heaven and Earth and helped by the Ashvins, and it prays for protection and a safe crossing beyond distress (aṃhas).

The hymn briefly highlights cosmic and moral order: Varuṇa represents sovereign ṛta and the ending of wrongdoing, complementing the Ashvins’ practical rescue and aid.

It fits best at dawn or in morning offerings, especially when seeking quick help—healing, protection, success in travel or work, and relief from inner or outer troubles.

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