Adhyaya 247
Prabhasa KhandaPrabhasa Kshetra MahatmyaAdhyaya 247

Adhyaya 247

Dieses Kapitel ist als theologischer Lehrdialog von Īśvara an Devī gestaltet: Es zählt die Darśana‑Stätten im Prabhāsa‑kṣetra auf und verbindet rituelle Observanzen mit ausdrücklich genannten Früchten. Zuerst wird der Pilger angewiesen, die sündenvernichtende Gegenwart Sūryas an diesem Ort zu schauen, wodurch das solare Darśana als reinigender Akt begründet wird. Daraufhin wird Piṅgalā Devī als Manifestation in der Gestalt Pārvatīs bezeichnet und die Verehrung der Göttin in denselben heiligen Pilgerkreis eingefügt. Weiter wird ein besonderes Fasten am dritten Mondtag (tṛtīyā) vorgeschrieben; es heißt, der Übende erlange seine gewünschten Ziele sowie übliche Segnungen wie Reichtum und Nachkommenschaft. Schließlich wird Śukreśvara (ein bestimmter Liṅga/Schrein) eingeführt, dessen Darśana von allen Verfehlungen und Sünden (sarva-pātaka) befreien soll, und so wird betont, dass Schauen, Fasten und Bhakti im kṣetra als ethisch‑rituelle Wirkkraft dienen.

Shlokas

Verse 1

ईश्वर उवाच । तत्रैव संस्थितं पश्येत्सूर्यं पापप्रणाशनम् । तथा च पिंगलां देवीं पार्वतीरूपधारिणीम्

Īśvara sprach: Dort selbst soll man Sūrya schauen, den Vernichter der Sünden; und ebenso die Göttin Piṅgalā, die die Gestalt Pārvatīs annimmt.

Verse 2

तृतीयायां विशेषेण ह्युपवासं करोति यः । सर्वान्कामानवाप्नोति धनवान्पुत्रवान्भवेत्

Wer, besonders am dritten Mondtag (Tṛtīyā), fastet, erlangt alle gewünschten Ziele; er wird wohlhabend und mit Söhnen gesegnet.

Verse 3

तत्रैव संस्थितं पश्येच्छुकेश्वरमिति श्रुतम् । तं दृष्ट्वा मानवो देवि मुक्तः स्यात्सर्वपातकैः

Dort selbst soll man Śukreśvara schauen, so heißt es. Ihn erblickend, o Göttin, wird der Mensch von allen Sünden befreit.

Verse 247

इति श्रीस्कान्दे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे प्रथमे प्रभासक्षेत्रमाहात्म्ये पिंगलादित्यपिंगादेवीशुक्रेश्वरमाहात्म्यवर्णनंनाम सप्तचत्वारिंश दुत्तरद्विशततमोऽध्यायः

So endet das zweihundertsiebenundvierzigste Kapitel, genannt „Beschreibung der Größe von Piṅgalāditya, Piṅgā Devī und Śukreśvara“, im Prabhāsa-Khaṇḍa—innerhalb der Prabhāsa-Kṣetra-Māhātmya—des ehrwürdigen Skanda-Mahāpurāṇa, in der Saṃhitā von einundachtzigtausend Versen.