
Dieses Adhyāya ist als unmittelbare theologische Unterweisung Īśvaras an Mahādevī gestaltet. Darin wird der Pilger im Prabhāsa-kṣetra angewiesen, zu Yameśvara weiterzuziehen, der als „anuttama“ — unvergleichlich und höchst vortrefflich — gepriesen wird. Der Text verortet das Heiligtum zugleich als rituellen Wegweiser: Es liegt nicht fern, im nairṛta‑Bereich (Südwesten) des Prabhāsa-kṣetra. Die Wirkkraft wird knapp und verbindlich benannt: Schon das bloße darśana (heilige Schau) bewirkt pāpa-śamana (Stillung und Tilgung von Sünde) und verleiht die Frucht aller gewünschten Ziele (sarva-kāma-phala-prada). Der Kolophon weist die Stelle als Teil der Skanda‑Mahāpurāṇa aus, der Sammlung von 81.000 Versen, und präzisiert: siebter Khanda (Prabhāsa Khaṇḍa), erster Abschnitt des Prabhāsa-kṣetra-māhātmya; der Kapitelname lautet die Darstellung der Māhātmya Yameśvaras.
Verse 1
ईश्वर उवाच । ततो गच्छेन्महादेवि यमेश्वरमनुत्तमम् । तस्यैव नैरृते भागे नातिदूरे व्यवस्थितम्
Īśvara sprach: „Dann, o große Göttin, soll man zum unvergleichlichen Yameśvara gehen; er befindet sich nicht weit entfernt, im südwestlichen Bereich eben dieses Ortes.“
Verse 2
दर्शनात्पापशमनं सर्वकामफलप्रदम्
Durch Darśana (frommes Schauen) werden Sünden besänftigt, und diese heilige Stätte gewährt die Früchte aller ersehnten Ziele.
Verse 193
इति श्रीस्कान्दे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखंडे प्रथमे प्रभासक्षेत्रमाहात्म्ये यमेश्वरमाहात्म्यवर्णनं नाम त्रिणवत्युत्तरशततमोऽध्यायः
So endet das hundertdreiundneunzigste Kapitel, betitelt „Beschreibung der Größe Yameśvaras“, im Prabhāsa-khaṇḍa—im ersten Teil, dem Prabhāsakṣetra-māhātmya—des Śrī Skanda Mahāpurāṇa, in der Saṃhitā von einundachtzigtausend Versen.