
In diesem Adhyāya (Īśvara uvāca) weist der Herr den Pilger an, eine glückverheißende heilige Stätte namens Puṣpadanteśvara zu schauen. Das Kapitel bestimmt Puṣpadanteśvara als Gaṇeśa in Verbindung mit Śaṅkara und begründet die Autorität des Heiligtums durch seine Nähe zum śaivischen Bereich. Es heißt, dort sei strenges tapas vollzogen worden, woraufhin an diesem Ort ein Liṅga rituell eingesetzt und etabliert (pratiṣṭhā) wurde. Die Heilszusage ist ausdrücklich: Schon das bloße darśana—das Schauen dieser heiligen Einsetzung—befreit das Wesen von der Fessel wiederholter Geburt und der Verstrickung in den Saṃsāra (janma-saṃsāra-bandhana). Die phalaśruti nennt zudem weltliche Früchte: Erfüllung gewünschter Ziele in diesem Leben und Nutzen im Jenseits.
Verse 1
ईश्वर उवाच । तत्रैव संस्थितं पश्येत्पुष्पदन्तेश्वरं शुभम् । पुष्पदन्तेश्वरोनाम गणेशः शंकरस्य तु
Īśvara sprach: „Dort selbst soll man den glückverheißenden Puṣpadanteśvara erblicken. ‘Puṣpadanteśvara’ ist der Name Gaṇeśas, der zu Śaṅkara gehört.“
Verse 2
तेन तप्तं तपो घोरं तत्र लिंगं प्रतिष्ठितम्
Von ihm wurde dort eine furchtbare Askese geübt; darum wurde dort ein Liṅga errichtet.
Verse 3
तं दृष्ट्वा मुच्यते जंतुर्जन्मसंसारबन्धनात् । प्राप्नुयादीप्सितान्कामानिह लोके परत्र च
Wer Ihn erblickt, wird von den Fesseln von Geburt und Saṃsāra befreit und erlangt die ersehnten Ziele — in dieser Welt und auch in der jenseitigen.
Verse 180
इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे प्रथमे प्रभासक्षेत्रमाहात्म्ये पुष्पदन्तेश्वर माहात्म्यवर्णनंनामाशीत्युत्तरशततमोऽध्यायः
So endet das hundertachtzigste Kapitel, genannt „Darstellung der Größe Puṣpadanteśvaras“, im ersten Teil, dem Prabhāsa-kṣetra Māhātmya, innerhalb des siebten Khaṇḍa (Prabhāsa Khaṇḍa) des Śrī Skanda Mahāpurāṇa, in der Saṃhitā mit einundachtzigtausend Ślokas.