
Dieses Adhyāya ist als belehrende Erzählung Pulastyas gestaltet und weist den Hörer zu einem bestimmten heiligen Ziel: Vyāseśvara, einem von Vyāsa errichteten Heiligtum. Die einleitende Weisung „dann soll man zu Vyāseśvara gehen“ verortet die Pilgerfahrt als geordnete Station innerhalb der umfassenderen heiligen Landkarte von Arbuda. Im Mittelpunkt steht darśana als verwandelnde Erkenntnis: Das Schauen der Gottheit und des heiligen Ortes bringt medhā (geistige Klarheit), mati (Unterscheidungsvermögen) und śuci (Reinheit) hervor. Der abschließende Kolophon bestimmt den Text als Teil des Skanda-Mahāpurāṇa mit 81.000 Versen, innerhalb des siebten Prabhāsa-Khaṇḍa und des dritten Arbuda-Khaṇḍa, und benennt dieses Kapitel als das sechsundvierzigste—eine kanonische Indexierung für Rezitation, Zitierung und Archivierung.
Verse 1
पुलस्त्य उवाच । ततो व्यासेश्वरं गच्छेद्व्यासेन स्थापितं हि यत् । तं दृष्ट्वा जायते मर्त्यो मेधावी मतिमाञ्छुचिः । सप्तजन्मांतराण्येव व्यासस्य वचनं यथा
Pulastya sprach: „Dann soll man zu Vyāseśvara gehen, der wahrlich von Vyāsa errichtet wurde. Wer ihn erblickt, wird als Sterblicher verständig, urteilsfähig und rein—so heißt es nach Vyasas eigenem Wort, für sieben Geburten.“
Verse 46
इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखण्डे तृतीयेऽर्बुदखण्डे व्यासतीर्थमाहात्म्यवर्णनंनाम षट्चत्वारिंशोऽध्यायः
So endet das sechsundvierzigste Kapitel mit dem Titel „Beschreibung der Größe von Vyasas Tīrtha“, im dritten Teil, genannt Arbuda-Khaṇḍa, innerhalb des siebten Prabhāsa-Khaṇḍa des Śrī Skanda-Mahāpurāṇa, in der Ekāśīti-sāhasrī-Saṃhitā.