
Das Kapitel „Gajatīrtha-prabhāva-varṇana“ schildert, wie Pulastya einen König anweist, zu einem unvergleichlichen Pilgerort namens Gajatīrtha aufzubrechen. Die Autorität dieses tīrtha wird durch heilige Vorbilder aus uralter Zeit begründet. Einst vollzogen die Richtungs-Elefanten (diggaja), als disziplinierte und geläuterte Wesen beschrieben, dort Askese (tapas), zusammen mit weiteren welttragenden Elefanten unter der Führung Airāvatas. Im Mittelpunkt der rituellen Unterweisung steht das rechte, regelgemäße Bad (samyaṅ-snānā) an diesem Ort: Wer sich dort korrekt badet, erlangt den Verdienst, dessen Frucht dem „gaja-dāna“ (gaja-dāna), der verdienstvollen Gabe eines Elefanten, gleichkommt. So verbindet das Kapitel heilige Geographie, exemplarische Asketengeschichte und eine präzise Gleichsetzung von Verdienst im Sinne puranischer Pilgerethik.
Verse 1
पुलस्त्य उवाच । ततो गच्छेन्नृपश्रेष्ठ गजतीर्थमनुत्तमम् । यत्र पूर्वं तपस्तप्तं दिग्गजैर्भावितात्मभिः
Pulastya sprach: Dann, o bester der Könige, soll man zum unvergleichlichen Gajatīrtha gehen, wo einst die Richtungs-Elefanten, im Geist gezügelt, Askesen (tapas) vollbrachten.
Verse 2
भूभारधरणैश्चान्यैरैरावणमुखैर्नृप । तत्र स्नातो नरः सम्यग्गजदानफलं लभेत्
O König, jener Ort wird auch von anderen Trägern der Last der Erde geehrt, angeführt von Airāvaṇa. Wer dort in rechter Weise badet, erlangt Verdienst, das der Gabe eines Elefanten gleichkommt.
Verse 44
इति श्रीस्कांदे महापुराण एकाशीतिसाहस्र्यां संहितायां सप्तमे प्रभासखंडे तृतीयेऽर्बुदखण्डे गजतीर्थप्रभाववर्णनंनाम चतुश्चत्वारिंशोऽध्यायः
So endet das vierundvierzigste Kapitel mit dem Titel „Beschreibung der Macht von Gajatīrtha“, im dritten Teilabschnitt namens Arbuda Khaṇḍa, innerhalb des siebten Prabhāsa Khaṇḍa des Śrī Skanda Mahāpurāṇa, in der Ekāśīti-sāhasrī Saṃhitā.