Dashati 3
UttarārcikaPrapathaka 7Dashati 33 Mantras

Dashati 3

Pavamāna Soma’s ancient, heaven-derived flow—pressed, purified, and offered—bringing Indra’s epiphany and prosperity to the sacrificer

Deity

Soma Pavamāna

Melodic Character

Bright expansive and triumphant—purification leading to a climactic communal acclamation

Rishi Family

Ṛṣi attribution is not determinable from the provided excerpt alone; the verses reflect mixed deity-address (Pavamāna/Indra/Agni) typical of Sāmavedic selection from multiple Ṛgvedic sources.

Der uralte, himmlisch herabströmende Soma Pavamāna — gepresst, gereinigt und dargebracht — wirkt als geweihte, läuternde Kraft des Opfers: Er tritt in das Pressgefäß ein und wird als uranfänglicher pīyūṣa (Ambrosia) „ausgemolken“. Der gemeinsame Gesang als rituelle Tat macht die Gegenwart der Gottheit sichtbar und führt zur Epiphanie Indras, des Hauptgenießers und Gabenherrn, der bei der Soma-Bereitung gegenwärtig wird. Agni nimmt die Ghee-Opfer an und trägt sie zu den Göttern, wodurch die Opferkette gefestigt wird. Im Höhepunkt mündet alles in ein einmütiges Anrufen Indras und die Bitte um ungeschmälerte Gaben — Rosse, Rinder, Reichtum und Schutz des Geschenks — gemäß der Logik der Gegengabe: Opfer und Gesang rufen göttliche Gewährung hervor.

Mantras

Mantra 1

शग्ध्यू3 षु शचीपत इन्द्र विश्वाभिरूतिभिः भगं न हि त्वा यशसं वसुविदमनु शूर चरामसि

Sei uns gewogen, o Herr der Śacī, Indra, mit all deinen Schutzgewalten; denn keinem andern als dir folgen wir — dem ruhmreichen Helden, dem Finder der Schätze — um unseres Glücksanteils willen.

Saman: Unknown/unspecified (requires UA 4.7.3.03.01 gāna mapping)

Mantra 2

पौरो अश्वस्य पुरुकृद्गवामस्युत्सो देव हिरण्ययः न किर्हि दानं परि मर्धिषत्वे यद्यद्यामि तदा भर

Du bist der wohltätige Quell von Pūrus Rossen, du bist ein Born der Kühe, ein goldener Quell, o Gott; nie werde deine Gabe geschmälert: was immer ich erbitte, das bringe herbei und schenke.

Saman: Unknown/unspecified (requires UA 4.7.3.03.02 gāna mapping)

Mantra 3

अध यदिमे पवमान रोदसी इमा च विश्वा भुवनाभि मज्मना यूथे न निष्ठा वृषभो वि राजसि

Und wenn diese Ströme, o reinigender Soma (Pavamāna), durch ihre Größe die beiden Welten und alle Wesen umfangen, dann leuchtest du hervor, wie ein Stier, der fest inmitten der Herde steht, in offenbarer Pracht.

Saman: Pavamāna-sāman (generic; specific tune not stated in input)

Frequently Asked Questions

It centers on Soma as an ancient, ambrosial power that is pressed and purified in the rite; through the chant, Indra is made present and is asked to grant and protect prosperity.

In Soma ritual practice, Soma is prepared and offered, Indra is a chief recipient and boon-giver, and Agni is the sacrificial ‘carrier’ who accepts offerings (like ghee) and conveys them—so all three naturally converge.

They are musical extensions that help shape the melody, coordinate the singers, and emphasize key ritual moments—turning the verse into a sustained, flowing sāman suitable for liturgical performance.