
Aindra praise of victorious power and beneficent giving, framed by auspicious dawning/illumination
Indra
Energetic triumphant and auspicious—moving from clearing to conquering to granting
R̥ṣi attribution is not provided in the input; thematically the verses align with the broader Ṛgvedic Aindra corpus (common to multiple seer-families) so no single family can be asserted here without the pada-index mapping.
Aindrisches Lob der sieghaften Macht und des wohltätigen Schenkens, gerahmt von glückverheißendem Anbruch und Erhellung. Indra wird als unvergleichlicher, unangreifbarer Schützer angerufen, kampfbereit und als Zerstörer der Hemmenden; er wandelt den Sieg in greifbaren Wohlstand — Pferde, Rinder, Gerste und Gedeihen. Sūrya erscheint als günstiger „Öffner“ des Weges: Er vertreibt Finsternis und Unheil (agha/tamas) und sichert einen klaren, gelungenen Ritus. Durch göttliche Freundschaft (śivaḥ sakhā) empfängt der Opfernde Reinigung vom Unheil und dauernde Fülle.
Mantra 1
अभ्रातृव्यो अना त्वमनापिरिन्द्र जनुषा सनादसि युधेदापित्वमिच्छसे
Ohne Nebenbuhler bist du, unversehrt, unangreifbar, o Indra; von Geburt an bist du so seit uralter Zeit: auch jetzt begehrst du den Kampf.
Mantra 2
न की रेवन्तं सख्याय विन्दसे पीयन्ति ते सुराश्वः यदा कृणोषि नदनुं समूहस्यादित्पितेव हूयसे
Keiner findet zum Freundschaftsbund einen so reichen Freund wie dich; deine gutberossenen Gefährten trinken den Soma für dich. Wenn du die dröhnende Kraft hervorbringst und sie zusammenraffst, dann wirst du angerufen wie ein Vater.
Mantra 3
स न इन्द्रः शिवः सखाश्वावद्गोमद्यवमत् उरुधारेव दोहते
Möge jener Indra, unser heilvoller, glückverheißender Freund, reich an Rossen, reich an Rindern, reich an Gerste, uns seine Gaben ausströmen lassen, wie eine Kuh mit reichem Strom gemolken wird.
Sūrya functions as an auspicious opener: his ‘coming forth’ dispels darkness and inauspiciousness (agha/tamas), preparing a clear path for Indra’s protective and victorious action in the rite.
Indra is asked to be the sacrificer’s auspicious friend and protector—destroying obstructors and then ‘yielding’ prosperity: horses, cattle, barley, and overall abundance, like a freely flowing milch-cow.
They are sung as part of an Aindra stotra sequence by the Udgātṛ group to energize the sacrifice, secure protection, and align the offering with Indra’s victory and generosity so the rite reaches a successful, auspicious outcome.