
Agni’s precedence as Hotṛ and the energizing flow of Soma as the effective force of yajña
Agni
Brisk forward-driving and consecratory—moving from ignition/leadership (Agni) to cleansing and brightening (Pavamāna).
R̥ṣi attribution is not supplied in the input. The content aligns with common Soma Pavamāna stuti material and an Agni Hotṛ verse used in Sāman adaptation; precise family/maṇḍala lineage cannot be fixed from the given data.
Hauptthema: Agnis Vorrang als Hotṛ und der belebende Strom Somas als wirksame Kraft des yajña. Unterthemen: Agni, der „vorausgeht“ (purastāt), als zuerst angerufenes priesterliches Feuer; māyā als göttliche Wirksamkeit, die rituelles Handeln gelingen lässt; Reinigung des Soma Pavamāna durch „zehn Schwestern“ (Ströme/Finger/Operationen); Somas schneller Lauf zur droṇa und das Mischen mit Milch in der camū; der Ritus als vidatha/yajña-sattra — koordinierte Handlungen, vom Gott angetrieben. Theologischer Fokus: yajña erscheint als lebendiger, göttlich gelenkter Prozess: Agni eröffnet und treibt den Vollzug an, während der gereinigte Soma zur leuchtenden, gestärkten Gabe wird, die die Intention zu den Göttern trägt.
Mantra 1
साकमुक्षो मर्जयन्त स्वसारो दश धीरस्य धीतयो धनुत्रीः हरिः पर्यद्रवज्जाः सूर्यस्य द्रोणं ननक्षे अत्यो न वाजी
Gemeinsam wird der kraftvolle Soma gereinigt; die zehn Schwestern — die wohlgeleiteten Werke des Weisen, schnell wie Bogenträger — läutern ihn. Der falbe Saft läuft ringsum und erreicht das Gefäß der Sūrya, wie ein flinker Renner, der den Preis gewinnt.
Mantra 2
सं मातृभिर्न शिशुर्वावशानो वृषा दधन्वे पुरुवारो अद्भिः मर्यो न योषामभि निष्कृतं यन्त्सं गच्छते कलश उस्रियाभिः
Wie ein Kind bei den Müttern, laut rufend, eilt der Stier Soma, vielfach behütet, mit den Wassern dahin; wie ein junger Bräutigam zur Jungfrau, die recht bereitet ist, so geht der Soma-Krug zusammen mit den rötlichen Strömen.
Mantra 3
उत प्र पिप्य ऊधरघ्न्याया इन्दुर्धाराभिः सचते सुमेधाः मूर्धानं गावः पयसा चमूष्वभि श्रीणन्ति वसुभिर्न निक्तैः
Und ferner: der Soma-Tropfen schwillt hervor aus der udhar-aghnīyā, der milchspendenden Quelle; der Weise (Soma) gesellt sich in Strömen. Die Kühe mischen mit Milch in den Schalen (camū) oben den Trank, wie mit Kostbarkeiten, wie mit eingelegtem Schmuck.
It emphasizes Agni’s precedence in sacrifice: he is kindled and invoked first, and as Hotṛ he ‘leads’ by making the ritual actions effective.
They are a ritual image for the purifying agencies—often explained as the streams/waters, the ten fingers, or the coordinated operations involved in Soma straining and cleansing.
It describes the clarified Soma running to the receiving vessel (droṇa), shining with solar brilliance, and then being seasoned/mixed with milk in the bowls (camū) to prepare the offering.