Rig Veda Sukta 14
Mandala 4Sukta 144 Mantras

Sukta 14

Sukta 4.14

Devata

Agni in relation to Uṣas; invocation to the Aśvins (Nāsatyā)

Chandas

Triṣṭubh (probable)

Dieser kurze Hymnus verbindet das entfachte Leuchten Agnis mit dem ersten Enthüllen der Uṣas (Morgenröte) und zeichnet den Morgen als abgestimmte Epiphanie von Licht, Ordnung und erwachender Bewegung. Dann wendet er sich in einer direkten Einladung an die Aśvins (Nāsatyā), zum Tagesanbruch rasch zum Opfer zu kommen und den honigsüßen Soma zu genießen. Ziel ist es, rechtzeitige göttliche Gegenwart, sicheren Weg (suvitā) und belebende Kraft für die Verehrer zu erlangen.

Mantras

Mantra 1

प्रत्यग्निरुषसो जातवेदा अख्यद्देवो रोचमाना महोभिः । आ नासत्योरुगाया रथेनेमं यज्ञमुप नो यातमच्छ ॥

Der Uṣas zugewandt hat Agni, Jātavedas, sich offenbart — der Gott, aufleuchtend durch seine großen Kräfte. O Nāsatyas, weit in eurem Gang, würdig des weiten Liedes: kommt mit eurem Wagen zu diesem Opfer; naht euch uns wahrhaftig.

Mantra 2

ऊर्ध्वं केतुं सविता देवो अश्रेज्ज्योतिर्विश्वस्मै भुवनाय कृण्वन् । आप्रा द्यावापृथिवी अन्तरिक्षं वि सूर्यो रश्मिभिश्चेकितानः ॥

Hoch hat Savitar, der Gott, das Zeichen erhoben, das Licht für alle Welten schaffend. Er hat Himmel und Erde und den Luftraum erfüllt; und Sūrya, wach im Erkennen, breitet sich aus mit seinen Strahlen.

Mantra 3

आवहन्त्यरुणीर्ज्योतिषागान्मही चित्रा रश्मिभिश्चेकिताना । प्रबोधयन्ती सुविताय देव्युषा ईयते सुयुजा रथेन ॥

Die rötlichen Lichter herbeiführend, ist sie mit ihrem Glanz gekommen – weit, vielfarbig, mit ihren Strahlen wissend. Uns zum guten Weg erweckend schreitet die Göttin Uṣas voran, auf dem wohlgejochten Wagen.

Mantra 4

आ वां वहिष्ठा इह ते वहन्तु रथा अश्वास उषसो व्युष्टौ । इमे हि वां मधुपेयाय सोमा अस्मिन्यज्ञे वृषणा मादयेथाम् ॥

Mögen eure stärksten Wagen und Rosse euch hierher bringen beim vollen Aufleuchten der Uṣas. Denn diese Soma-Pressungen sind für euer Honigtrinken; in diesem Opfer, o starkes Paar, freut euch daran.

Frequently Asked Questions

It celebrates the morning emergence of light—Agni shining as Dawn appears—and then invites the Aśvins to come quickly to the sacrifice and enjoy Soma.

At dawn, fire and dawn-light mirror each other: Agni ‘reveals’ brilliance in the ritual space while Uṣas opens the day in the cosmos, so the hymn treats them as a coordinated awakening.

The Aśvins are swift divine twins known for help and healing. The hymn asks them to arrive at daybreak on their chariot, drink the honey-sweet Soma, rejoice in the rite, and increase vigor and success for the worshippers.

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