Adhyaya 185
Avanti KhandaReva KhandaAdhyaya 185

Adhyaya 185

In diesem Adhyāya erteilt Śrī Mārkaṇḍeya eine knappe, zugleich theologisch und rituell geprägte Unterweisung an einen Herrscher (mahīpāla). Er weist ihn an, zum verehrten Ēraṇḍī-tīrtha zu gehen, und erklärt, dass schon das bloße Baden dort eine außerordentlich kraftvolle Läuterung bewirkt, sinnbildlich als Beseitigung schwerster Verdienstminderung und Sünde. Darauf folgt eine zeitlich festgelegte Observanz: Im Monat Āśvayuja, am vierzehnten Mondtag (caturdaśī) der hellen Monatshälfte (śukla-pakṣa), soll man fasten (upavāsa), in gesammelter Disziplin baden (prayataḥ snātaḥ) und tarpaṇa als rituelle Darbringung für die pitṛs (Ahnen) und die Gottheiten vollziehen. Die phalaśruti beschreibt die Früchte gestuft—weltliches Gedeihen (ein Sohn mit Wohlstand und Schönheit; langes Leben) und nach dem Tod die Erlangung von Śivaloka—und schließt mit der eindringlichen Versicherung, dass an diesen Ergebnissen kein Zweifel zu hegen sei.

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