
Rudra-centered praise and protection within the yajña
Rudra
Grave protective and propitiatory—moving from summons to safeguarding and consolidation of ritual power
R̥ṣi attributions are not given in the provided data; these verses typically trace back to R̥gvedic sources where r̥ṣi identification requires RV concordance for each mantra.
Rudra-zentriertes Lob und Beschwichtigung im Opfer: seine sichtbare, offenbar gewordene Macht wird geweckt und „in jedem Geschlecht“ gepriesen, damit er als allgemeiner Schützer waltet. Agni wird als ritueller Hüter angerufen, der göttliche wie nichtgöttliche Plagen abwehrt und sicher über Gefahren hinüberführt; Indra stärkt und „nährt“ den Kratu und festigt so die lebendige Opferkraft. Durch rechten Stoma werden Unheil und Schaden verjagt, Nachkommenschaft und Linie des Opfernden bewahrt, und Wohlergehen strömt zu ihm wie Wasserläufe in ein Becken—ausgemalt in pastoralen und wasserhaften Bildern des Gedeihens.
Mantra 1
आ मन्द्रैरिन्द्र हरिभिर्याहि मयूररोमभिः मा त्वा के चिन्नि येमुरिन्न पाशिनो ऽति धन्वेव तां इहि
Komm, Indra, mit klangvollen Lobgesängen, mit deinen fahlen Rossen, prächtig geschmückt; keine Fesselnden sollen dich hemmen: schreite weiter wie über eine weite Ebene und komm hierher auf jenem Pfad.
Mantra 2
वृत्रखादो वलं रुजः पुरां दर्मो अपामजः स्थाता रथस्य हर्योरभिस्वर इन्द्रो दृढा चिदारुजः
Indra, der Vṛtra-Verschlinger, der Vala-Zerbrecher, der Städte-Spalter, mit den Wassern verbunden; auf seinem Wagen stehend bei den zwei fahlen Rossen, laut voranstürmend, zerbricht er selbst das Feste.
Mantra 3
गम्भीरां उदधींरिव क्रतुं पुष्यसि गा इव प्र सुगोपा यवसं धेनवो यथा ह्रदं कुल्या इवाशत
Du nährst den Krátu, die Opferkraft, tief wie ein Ozean, wie einer das Vieh hegt. Wohlbehütet, wie man Milchkühe mit Futter pflegt; wie Rinnen zum Teich hinströmen, so strömen Gaben und Wohltaten zu dir und zum Ritus.
The opening and framing intent is Rudra-directed stoma—awakening and praising Rudra as a manifest power for all sacrificers—while Agni and Indra function as supporting protectors who secure the rite and its results.
It is distributive: “to each community/tribe.” The chant presents Rudra’s praise as universally addressed, not restricted to one group of sacrificers.
They combine praise with rakṣā (protection): safeguarding offspring and household continuity, repelling calamities (whether ‘divine’ or hostile), and strengthening the yajña’s kratu so benefits converge on the sacrificer.