
Aindra invocation framed through Agni’s role as summoner and protector of the sacrifice
Indra (Aindra frame) with Agni as the operative invoker
Invocatory and auspicious—urgent calling that resolves into reassurance and protection
Rṣi not provided in the input; identification would require matching each mantra to its Rigvedic source-hymn and traditional anukramaṇī data.
Aindrische Anrufung, gerahmt durch Agni als Herbeirufer und Schützer des Opfers: Ruf an die „Söhne des Unsterblichen“ und an die Gesamtheit der Götter, den Sāman beim Soma-Opfer zu hören; Agni ist pāvaka, die „Zunge der Götter“, die die Gaben kostet, und dūta, der Bote, der die Götter zum Ritus führt. Erbeten werden sumati – wohlwollender Sinn und Gunst – sowie tri-varūtha, dreifacher Schutz; durch rituelle Gastfreundschaft der Sänger werden die Götter gnädig, und das yajña als Brücke zieht durch inspirierten Gesang und Agnis Vermittlung die göttliche Versammlung heran und sichert Segen und Bewahrung.
Mantra 1
अग्ने पावक रोचिषा मन्द्रया देव जिह्वया आ देवान्वक्षि यक्षि च
Agni, Läuterer, mit deinem Glanz, mit der froh machenden göttlichen Zunge: führe die Götter herbei und opfere ihnen.
Mantra 2
त्वां दूतमग्ने अमृतं युगेयुगे हव्यवाहं दधिरे पायुमीड्यम् देवासश्च मर्त्तासश्च जागृविं विभुं विश्पतिं नमसा नि षेदिरे
Dich, o Agni, den unsterblichen Boten, den Träger der Opfergaben (havyavāha), den Schützer, den Preiswürdigen, haben Götter und Sterbliche von Zeitalter zu Zeitalter eingesetzt; den Wachsamen, den Mächtigen, den Herrn des Volkes (viśpati) haben sie in Verehrung niedergesetzt.
Mantra 3
विभूषन्नग्न उभयां अनु व्रता दूतो देवानां रजसी समीयसे यत्ते धीतिं सुमतिमावृणीमहे ऽध स्मा नस्त्रिवरूथः शिवो भव
Glänzend, o Agni, den Satzungen beider Bereiche folgend, durchmisst du als Bote der Götter die zwei Räume; und da wir deine Andacht, dein heiliges Sinnen (dhīti), und deinen gütigen Sinn erwählen, so sei uns gnädig, mit dreifachem Schutz.
Because Agni functions as the ritual messenger (dūta) and conveyer: he brings the gods—Indra included—to the sacrifice and enables offering (yajana).
In traditional interpretation (e.g., Sāyaṇa), they are divine associates/attendants of the gods who come to the sacrifice; ritually, they represent the wider divine company invited to hear the chant.
It is a plea for comprehensive safeguarding; commentators explain it as protection in three ways (often mapped to three domains of affliction or to the threefold ritual order), concluding with the request that Agni be śiva—benign.