
Indra’s primordial birth as Vṛtra-slayer and world-establisher
Indra
Heroic and elevating (vīra–udātta) moving toward radiant ‘heat’ (tapas) in praise
R̥ṣi attribution is not provided in the input; the verses function as Aindra praise typical of Indra-centered hymn strata where the ritual voice is foregrounded over explicit family colophons.
Indra wird gepriesen als der uranfänglich Geborene, Vṛtrahan, der Vṛtra erschlägt und die Welt begründet: Er weitet die Erde und stützt den Himmel und festigt so die kosmische Ordnung. In Beziehung zu seiner Oberherrschaft erheben sich Opfer (yajña) und Lobgesang (arka), die das Rohe zur Reife bringen und emporheben. Der Sonnenaufstieg bezeugt die geordnete Welt, und das recht gesungene Sāman glüht von tapas und sichert Sieg und Bestand.
Mantra 1
यज्जायथा अपूर्व्य मघवन्वृत्रहत्याय तत्पृथिवीमप्रथयस्तदस्तभ्ना उतो दिवम्
Als du geboren wurdest, o Unvergleichlicher, o freigebiger Maghavan, zur Erschlagung Vṛtras—da weitetest du die Erde und stütztest auch den Himmel.
Mantra 2
तत्ते यज्ञो अजायत तदर्क उत हस्कृतिः तद्विश्वमभिभूरसि यज्जातं यच्च जन्त्वम्
Daraus entstand dein Opfer; daraus der Hymnus, und daraus der jubelnde Ruf. Darum bist du der Bezwinger des Alls: dessen, was geboren ist, und dessen, was lebt.
Mantra 3
आमासु पक्वमैरय आ सूर्यं रोहयो दिवि घर्मं न सामं तपता सुवृक्तिभिर्जुष्टं गिर्वणसे बृहत्
Unter dem Unreifen ließest du das Reife aufsteigen; du ließest die Sonne am Himmel emporsteigen. Wie glühende Hitze (gharma) ließest du den Sāman mit wohlgesprochenen Lobpreisungen erstrahlen — (einen Gesang), dem von Hymnen Gepriesenen, dem Großen (Indra), willkommen.
It celebrates Indra’s ‘unprecedented’ birth for the slaying of Vṛtra and presents him as the force that establishes cosmic order—expanding earth, supporting heaven, and empowering sacrifice and chant.
The verses present the rite and its praises as arising in relation to Indra’s power, so his sovereignty is shown not only in battle but also in making ritual speech and worship effective.
It compares the chant’s energized potency to heat (gharma): well-uttered praises give the Sāman a kind of tapas (ardour) that becomes pleasing and powerful for Indra (girvaṇas).