Dashati 4
PūrvārcikaPrapathaka 5Dashati 48 Mantras

Dashati 4

Aindra protection and yajña-success through divine guidance, Soma-inspired resolve, and Agni as the rite’s wealth-center

Deity

Indra (Aindra orientation Soma-exhilaration setting)

Melodic Character

Upbeat resolute and protective—moving from benediction to exhilarated striving

Rishi Family

The dashati draws on underlying Ṛgvedic sources; r̥ṣi attribution is not provided in the input and cannot be fixed here without the exact RV hymn mapping for each verse.

Aindrischer Schutz und Gelingen des yajña: Die nach ṛta wirkenden Götter machen Geist, Geschick und Entschluss (manas, dakṣa, kratu) glückverheißend, nehmen Sünde und rituelle Hemmnisse (tamaṃhas, durita) hinweg und wahren in Eintracht den yajamāna. Soma-Rausch (andaḥ) entfacht Entschlossenheit und kampfkräftigen Antrieb; Agni, das „Haus“ des Ritus und Sammelpunkt des Reichtums, vereint Rinder, Rosse und Stärke und führt den Opfernden über Feindschaft und Hasser hinaus (ati dviṣaḥ) zum rechten Ertrag des Opfers.

Mantras

Mantra 1

आ ते अग्न इधीमहि द्युमन्तं देवाजरम् युद्ध स्या ते पनीयसी समिद्दीदयति द्यवीषं स्तोतृभ्य आ भर

Dich entfachen wir, o Agni, den Strahlenden, den unalternden Gott; möge deine liebliche Flamme zum Kampf bereit sein; angezündet leuchtet sie mit himmlischer Kraft; bringe die Gaben her zu den Lobpreisern.

Saman: Agneya Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 2

आग्निं न स्ववृक्तिभिर्होतारं त्वा वृणीमहे शीरं पावकशोचिषं वि वो मदे यज्ञेषु स्तीर्णबर्हिषं विवक्षसे

Wie man Agni erwählt, so erwählen wir dich mit wohlgefügten Lobreden zum Hotṛ: den Starken, mit reinigendem Flammenlicht; in der Soma-Wonne, bei den Opfern, wo das barhis ausgestreut ist, begehrst du den Ritus zu verkünden und unsere Verehrung anzunehmen.

Saman: Agneya Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 3

महे नो अद्य बोधयोषो राये दिवित्मती यथा चिन्नो अबोधयः सत्यश्रवसि वाय्ये सुजाते अश्वसूनृते

Erwecke uns heute, o Uṣas, zu großem Reichtum, du strahlend Himmelsglänzende; wie du uns einst erwecktest, so auch jetzt — o wahrberühmte, wohlgeborene, hold im Wort, die Rosse und Segen spendet.

Saman: Uṣas Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 4

भद्रं नो अपि वातय मनो दक्षमुत क्रतुम् अथा ते सख्ये अन्धसो वि वो मदे रणा गावो न यवसे विवक्षसे

Wehe uns heilsames Gut heran: rechten Sinn, Tüchtigkeit und heiligen Vorsatz; dann, in deiner Freundschaft, durch den Soma-Trank, in der Begeisterung, verlangst du zu wetteifern — wie Kühe zur Weide eilen.

Saman: Soma-related Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 5

क्रत्वा महां अनुष्वधं भीम आ वावृते शवः श्रिय ऋष्व उपाकयोर्नि शिप्री हरिवां दधे हस्तयोर्वज्रमायसम्

Groß durch die Kraft des kratu, furchtbar, hat er die Stärke mit Glanz umhüllt; der Hohe, Bärtige, mit falben Rossen — Indra — hält in seinen Händen den eisernen Vajra, den Donnerkeil.

Saman: Aindra Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 6

स घा तं वृषणं रथमधि तिष्ठाति गोविदम् यः पात्रं हारियोजनं पूर्णमिन्द्रा चिकेतति योजा न्विन्द्र ते हरी

Wahrlich, er besteigt jenen kraftvollen Wagen — den Finder der Kühe; er, der, o Indra, das Gefäß beachtet, für die fahlen Rosse angeschirrt, mit Soma gefüllt: spanne an, o Indra, deine zwei fahlen Rosse.

Saman: Aindra Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 7

अग्निं तं मन्ये यो वसुरस्तं यं यन्ति धेनवः अस्तमर्वन्त आशवो ऽस्तं नित्यासो वाजिन इषं स्तोतृभ्य आ भर

Ihn halte ich für Agni, der Reichtum ist; zu ihm gehen die Kühe; zu ihm gehen die schnellen Rosse; zu ihm gehen die stets angeschirrten Renner: bringe herbei die Speisegabe den Lobpreisern.

Saman: Agneya Sāman (generic; specific tune not stated in input)

Mantra 8

न तमंहो न दुरितं देवासो अष्ट मर्त्यम् सजोषसो यमर्यमा मित्रो नयति वरुणो अति द्विषः

Weder Sünde noch Unheil erreicht den Sterblichen, den die acht Götter, einmütig, geleiten; den Aryaman und Mitra führen, und den Varuṇa über die Hasser hinaus trägt.

Saman: Aindra (standard Purvarcika setting; specific gāna-name not stated in input)

Frequently Asked Questions

It teaches that the sacrifice succeeds when the gods protect the sacrificer from fault and hostility, while Soma strengthens resolve and Agni gathers nourishment and wealth at the ritual center.

They represent orderly, covenant-keeping divine powers that “lead” the mortal beyond enemies; the ‘eight’ are understood as the Vasus who assist and stabilize the sacrificer’s rite.

It portrays Agni as the central hearth of the yajña: offerings, gains, and strength ‘converge’ there, so the praisers ask Agni to bring iṣ (nourishment) to them through the rite.