Akṣara–Kṣara Viveka: Vasiṣṭha–Karāla-Janaka Saṃvāda (अक्षर-क्षर विवेकः)
यथा सूक्ष्माणि कर्माणि फलन्तीह यथातथम् । बुद्धियुक्तानि तानीह कृतानि मनसा सह
yathā sūkṣmāṇi karmāṇi phalantīha yathātatham | buddhiyuktāni tānīha kṛtāni manasā saha ||
O König Janaka, Kenner des Dharma! Wie selbst die feinsten Handlungen in dieser Welt—wenn sie mit dem Geist vollzogen und vom Unterscheidungsvermögen geleitet werden—unweigerlich zu Ergebnissen heranreifen, die ihrer Natur entsprechen, so auch raue Taten wie Gewalt. Selbst wenn eine schreckliche Sünde unwissentlich begangen wird: Wenn sie sich fortwährend bildet und anhäuft, bringt sie dennoch ihre Folge hervor; der Unterschied ist nur dieser: Im Vergleich zu einer Tat, die wissentlich und mit Absicht begangen wird, ist die Frucht einer unbeabsichtigten Tat weit geringer.
पराशर उवाच
All actions, even very subtle ones, inevitably produce results suited to their nature. Intention matters: wrongdoing done unknowingly still bears fruit, but its consequence is lighter than the fruit of deliberate, knowing wrongdoing.
In Śānti Parva, the sage Parāśara instructs King Janaka on ethical causality: how deeds—mental and physical—generate karmic results, and how knowledge/intent affects the weight of those results.