Sauptika Parva, Adhyaya 8 — Dhṛṣṭadyumna-vadha and the Camp’s Nocturnal Rout
स्वप्ले सुप्तान्नयन्तीं तां रात्रिष्वन्यासु मारिष | ददृशुर्यो धमुख्यास्ते घ्नन्तं द्रौणिं च सर्वदा,माननीय नरेश! मुख्य-मुख्य योद्धा अन्य रात्रियोंमें भी सपनेमें उस कालरात्रिको देखते थे। राजन! वह सदा नाना प्रकारके केशरहित प्रेतोंको अपने पाशोंमें बाँधकर लिये जाती दिखायी देती थी, इसी प्रकार हथियार डालकर सोये हुए महारथियोंको भी लिये जाती हुई स्वप्नमें दृष्टिगोचर होती थी। वे योद्धा सबका संहार करते हुए द्रोणकुमारको भी सदा सपनोंमें देखा करते थे
sañjaya uvāca | svapne suptān nayantīṃ tāṃ rātriṣv anyāsu māriṣa | dadṛśur ye dhṛtamukhyās te ghnantaṃ drauṇiṃ ca sarvadā ||
Sañjaya sprach: „O Ehrwürdiger, selbst in anderen Nächten sahen die vornehmsten Krieger immer wieder im Traum jene Todesnacht, wie sie Schlafende fortschleppte. In diesen Visionen erschien sie wie stets: Sie band mannigfache, kahlgeschorene Spukgestalten in ihre Schlingen und zerrte sie davon; ebenso sah man sie die großen Wagenkämpfer forttragen, die die Waffen niedergelegt hatten und eingeschlafen waren. Und immer wieder sahen sie im Traum auch Droṇas Sohn, Drauṇi, als einen Schlächter, der allgemeine Vernichtung brachte—ein unheilvolles Vorzeichen des Zusammenbruchs des Dharma, wenn im Krieg Wachsamkeit und Selbstzucht preisgegeben werden.“
संजय उवाच