नारायणास्त्र-शमनं द्रौणि-प्रहारश्च
Pacification of the Nārāyaṇāstra and Drauni’s Renewed Assault
भरतश्रेष्ठ] उस समरांगणमें मोहवश पिताने पुत्रका वध कर डाला और पुत्रने पिताका। मित्रने मित्रके प्राण ले लिये। मामाने भानजेको मार डाला और भानजेने मामाको ।।
sanjaya uvāca | sve svān pare parāṁś cāpi nijaghnur itaretaram | nirmaryādam abhūd yuddhaṁ rātri bhīru-bhayānakam ||
Sañjaya sprach: In jener Nachtschlacht tötete, von Verblendung getrieben, der Vater den Sohn und der Sohn den Vater. Freund nahm Freund das Leben. Der Onkel mütterlicherseits erschlug den Sohn der Schwester, und der Neffe erschlug den Onkel. Kämpfer derselben Partei schlugen auf die eigenen Leute ein; ja selbst die für Feinde Gehaltenen erwiesen sich als die Eigenen—so töteten sie einander. So wurde der Kampf in der Nacht völlig zügellos und gesetzlos, und die Nacht wurde zum Schrecken selbst für die Furchtsamen: ein sittlicher Zusammenbruch, in dem die Verwirrung jede Zügelung auslöschte.
संजय उवाच
When warfare loses discernment and restraint (maryādā), it collapses into adharma: delusion makes people harm even their own kin and allies. The verse highlights how moha and uncontrolled violence erase moral boundaries, turning battle into a warning about ethical disintegration.
During a chaotic night engagement, fighters cannot properly recognize one another. In the confusion, they mutually strike down their own side as well as those they misidentify, leading to kin-slaying and friend-slaying. Sañjaya describes the battle as ‘nirmaryāda’—without rules or limits—and frightening in the darkness.