भीष्मस्य दुर्योधनं प्रति उपालम्भः
Bhīṣma’s Reproof to Duryodhana
अन्तमद्य गमिष्यामि यदि नोत्सूजसे रणम् | तदनन्तर क्रूर घटोत्कच क्रोधसे लाल आँखें करके दुर्योधनसे बोला--'ओ दुष्ट! आज मैं अपने उन पितरों और माताके ऋणसे उऋण हो जाऊँगा
antam adya gamiṣyāmi yadi notsṛjase raṇam |
Sañjaya sprach: „Heute werde ich dich an dein Ende bringen, wenn du die Schlacht nicht aufgibst.“ Daraufhin redete der grimmige Ghaṭotkaca—die Augen vor Zorn gerötet—zu Duryodhana: „Elender! Heute werde ich die Schuld begleichen, die ich meinen Ahnen und meiner Mutter schulde, die du zu langen Jahren des Exils im Wald gezwungen hast. Du bist grausam und verkehrt im Urteil. Du hast die Pāṇḍavas im Würfelspiel durch Betrug besiegt; du hast Kṛṣṇā, Drupadas Tochter, nur in ein einziges Gewand gehüllt und in ihrer Zeit, in die königliche Versammlung geschleift und sie mannigfach gedemütigt; und der ruchlose König von Sindhu, begierig, dir zu gefallen, hat meine Vorfahren verhöhnt, indem er Draupadī aus ihrer Einsiedelei entführte. Schande deines Geschlechts—wenn du nicht vom Feld fliehst, werde ich heute Rache nehmen für diese Schmach und für all deine übrigen Gewalttaten.“
संजय उवाच
The passage frames war as the moral consequence of sustained adharma: deceit in the dice-game, public humiliation of a woman, and abuse of power generate a demand for accountability. It also highlights the idea of ṛṇa (obligation)—a warrior’s duty to repay moral debts to family and lineage by defending honor and rectifying grave wrongs.
Sañjaya reports a moment on the battlefield where Ghaṭotkaca, enraged, threatens Duryodhana with death unless he abandons the fight. He justifies his vow by recalling key Kaurava offenses: the rigged dice defeat of the Pāṇḍavas, Draupadī’s humiliation in the assembly, and Jayadratha’s abduction attempt—presenting the coming violence as retribution for these acts.