Sāṅkhya of Creation and Annihilation
Sarga–Nirodha-viveka
अन्ने प्रलीयते मर्त्यमन्नं धानासु लीयते । धाना भूमौ प्रलीयन्ते भूमिर्गन्धे प्रलीयते ॥ २२ ॥ अप्सु प्रलीयते गन्ध आपश्च स्वगुणे रसे । लीयते ज्योतिषि रसो ज्योती रूपे प्रलीयते ॥ २३ ॥ रूपं वायौ स च स्पर्शे लीयते सोऽपि चाम्बरे । अम्बरं शब्दतन्मात्र इन्द्रियाणि स्वयोनिषु ॥ २४ ॥ योनिर्वैकारिके सौम्य लीयते मनसीश्वरे । शब्दो भूतादिमप्येति भूतादिर्महति प्रभुः ॥ २५ ॥ स लीयते महान् स्वेषु गुणेषु गुणवत्तमः । तेऽव्यक्ते सम्प्रलीयन्ते तत् काले लीयतेऽव्यये ॥ २६ ॥ कालो मायामये जीवे जीव आत्मनि मय्यजे । आत्मा केवल आत्मस्थो विकल्पापायलक्षणः ॥ २७ ॥
anne pralīyate martyam annaṁ dhānāsu līyate dhānā bhūmau pralīyante bhūmir gandhe pralīyate
Zur Zeit der Auflösung geht der sterbliche Körper in Nahrung ein; Nahrung in die Körner, die Körner in die Erde, die Erde in ihre feine Empfindung: den Duft. Der Duft geht ins Wasser ein, das Wasser in den Geschmack, der Geschmack ins Feuer, das Feuer in die Gestalt; die Gestalt in die Berührung, die Berührung in die Luft, die Luft in den Äther, der Äther in die Tanmātra des Klangs. Die Sinne lösen sich in ihren Ursprüngen auf, den leitenden Devas; diese im Geist, der Geist im Ego der Güte; der Klang im Ego der Unwissenheit und dann im mahat-tattva; das Mahat in den guṇa, die guṇa im Unmanifesten, das Unmanifeste in der Zeit; die Zeit im Mahā-puruṣa, dem Erwecker allen Lebens; und dieser Ursprung der Wesen geht in Mich ein, den ungeborenen höchsten Ātman. Ich bleibe allein, in Mir selbst gegründet; aus Mir werden Schöpfung und Auflösung offenbar.
The annihilation of the material world is the reversal of the process of creation, and ultimately everything is merged to rest within the Supreme Lord, who remains full in His absolute position.